Auch Sturm Graz im Einsatz

21. April 2019 16:29; Akt: 21.04.2019 16:30 Print

1:1! St. Pölten knöpft zehn Bullen einen Punkt ab

Nach vier Siegen in Folge hat RB Salzburg wieder Punkte abgegeben. Die "Bullen" mussten sich nach einem frühen Ausschluss mit einem 1:1 begnügen.

Daniel Schütz gegen Munas Dabbur (Bild: GEPA-pictures.com)

Daniel Schütz gegen Munas Dabbur (Bild: GEPA-pictures.com)

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Der Meister stolpert bei spusu SKN St. Pölten! Nach einem Blitz-Ausschluss in der dritten Minute gingen die dezimierten Salzburger zwar in Front, doch die "Wölfe" bissen im zweiten Durchgang zu. Beide Treffer beim 1:1-Remis fielen aus einem Elfmeter.

Genauso wie die Führung von Sturm Graz im Heimspiel gegen den WAC. Doch im zweiten Durchgang drehten die Wolfsberger das Spiel, gewannen mit 2:1.

Salzburgs Blitz-Rot

In der NV Arena dauerte es vor 5.000 Zuschauern keine drei Minuten, bis es zum Aufreger des Spiels kam. Rene Gartler ging im Laufduell mit Andreas Ulmer zu Boden. Als letzter Mann zeigte Referee Gerhard Grobelnik dem "Bullen"-Kapitän die Rote Karte – eine mehr als harte Entscheidung.

Doch davon ließ sich der Meister nicht aus der Bahn bringen. Trotz numerischer Unterzahl spielten die Salzburger ein Powerplay. Smail Prevljak vergab die Führung in der sechsten Minute mit einem Kopfball, scheiterte am starken SKN-Keeper Christoph Riegler.

Zwei Elfer-Tore

Doch in der 33. Minute traf der Stürmer dann vom Elferpunkt. Riegler hatte Bullen-Stürmer Munas Dabbur im Strafraum gelegt. Den fälligen Penalty versenkte Prevljak eiskalt.

Erst nach dem Seitenwechsel spielten die Niederösterreicher die Überzahl besser aus. In der 63. foulte Andre Ramalho den heranstürmenden Manuel Haas im Strafraum. Wieder zeigte Grobelnik auf den Punkt. Gartler glich zum 1:1-Endstand aus (65.).

Salzburg liegt mit einem Spiel mehr zehn Punkte vor Verfolger LASK. St. Pölten ist Vierter.

WAC schlägt Sturm

Neuer Dritter ist der Wolfsberger AC. Die Kärntner setzten sich bei Sturm Graz mit 2:1 durch. Nach der Grazer Führung durch Stefan Hierländer aus einem Elfer (25.) drehten Sekou Koita (73.) und Michael Liendl per Strafstoß (77.) das Ergebnis. Die Kärntner dürfen mit 22 Punkten vom Internationalen Geschäft träumen.


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(pip)

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