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13. März 2018 19:44; Akt: 13.03.2018 20:09 Print

Matthäus schießt scharf gegen Stöger und den BVB

Borussia Dortmund bangt vor dem Achtelfinal-Rückspiel gegen Salzburg um das Europa-League-Viertelfinale. Lothar Matthäus übt harte Kritik.

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Der Aufstieg von Peter Stöger: Vom Bundesliga-Kicker bis zum Coach von Borussia Dortmund. Peter Stöger startete seine Fußballer-Karriere beim Favoritner AC. Über Worwärts Steyr kam der Wiener 1987 zur Vienna. Hier zog er unter Coach Ernst Dokupil gemeinsam mit Rapid-Leihgabe Andreas Herzog die Fäden im Mittelfeld. Und empfahl sich für höhere Aufgaben. 1988 startet Peter Stöger so richtig durch. Der damals 22-Jährige wird als Nachfolger von Spielmacher Herbert Prohaska zur Wiener Austria geholt. Mit den Veilchen wird der Mittelfeldspieler drei Mal Meister. Nach einem Gastspiel in Tirol wechselt Stöger 1995 zum Austria-Erzrivalen Rapid Wien. Mit den Hütteldorfern wird er Meister und erreicht das Finale des Europacups der Cupsieger. Stöger debütierte 1988 im österreichischen Nationalteam und bestritt 65 Spiele für den ÖFB. Dabei erzielte er 15 Tore. Höhepunkt der Team-Karriere war die WM 1998. Stöger kam in zwei Spielen zum Einsatz. Über den LASK kam Stöger 1998 zur Austria zurück. Bei den Favoritnern konnte er nicht an alte Erfolge anschließen. 2004 hängte Peter Stöger die Fußballschuhe nach einem Engagement beim Zweitliga-Klub SC Untersiebenbrunn an den Nagel. 2005 folgte die Rückkehr zu "seiner" Austria. Stöger begann als Manager des Amateurteams, übernahm dann mit Frenkie Schinkels als Trainer-Duo die Veilchen. Ende 2005 zog er sich zurück, leitete die Geschicke der Wiener als Sportdirektor. 2006 durfte Stöger erstmals als Sportdirektor jubeln. Gemeinsam mit Schinkels führte er die Austria zum Titel. 2007 startete Stöger so richtig als Trainer durch. Als Coach und Sportdirektor in Personalunion führte er die Vienna in die zweithöchste Spielklasse. Von der Vienna ging es für eine Saison zum Grazer AK. Der Vertrag wurde schließlich einvernehmlich aufgelöst, als Stöger ein Bundesliga-Angebot bekam. 2011 folgte das erste Bundesliga-Engagement beim SC Wiener Neustadt. Stöger hielt mit den Niederösterreichern die Klasse und empfahl sich so für höhere Aufgaben. Und die folgte im Sommer 2012! Peter Stöger kehrte zur Wiener Austria zurück. Eine Zusammenarbeit, die von Erfolg gekrönt war. Dabei war der Wunschkandidat von Austria-Sportdirektor Thomas Parits Franco Foda gewesen. Kurios war das erste Treffen. Stöger kam in die Austria-Geschäftsstelle, um einen Spielertransfer zu verhandeln. Da sprach ihn Parits an. Besonders pikant: Stöger feierte die Titel-Party ausgerechnet in Salzburg. Neben ihm lehnte der Meisterteller auf der Trainerbank. Die "Bullen" hatten eine Provokation gewittert. Stöger führte die Austria zum Meistertitel mit dem Punkterekord von 82 Zählern. Bis heute ungebrochen. Mit dem Meistertitel im Gepäck folgte der Karrieresprung nach Deutschland. Peter Stöger übernahm im Sommer 2013 den 1. FC Köln. Stöger und Freundin Ulrike Kriegler wurden zum Society-Traumpaar im Kölner Fußball. Der Erfolgslauf von Peter Stöger setzte sich mit dem 1. FC Köln fort. Gleich in der ersten Saison (2014) führte er den "Effzeh" als Zweitliga-Meister in die Bundesliga zurück. Zu Köln gehört einfach der Karneval! So auch für Peter Stöger, der sich auch in die Rosenmontags-Umzüge mischte. Hier als Muskelmann verkleidet. Im Herbst 2017 führte Stöger die Kölner erstmals seit 25 Jahren wieder in den Europacup. In der Gruppenphase der Europa League kam es zum Duell mit Arsenal London und dem Trainer-Urgestein Arsene Wenger. Das Heimspiel in Köln konnte der "Effzeh" sogar mit 1:0 für sich entscheiden. Am 2. Dezember 2017 endete die Ära von Peter Stöger in Köln. Unmittelbar nach dem 2:2-Remis auf Schalke wurde er entlassen. Noch im Stadion verabschiedete er sich von den mitgereisten Kölner Fans. Stöger holte in 14 Spielen nur drei Unentschieden. Sein Vertrag wäre noch bis 2020 gelaufen. Gerade einmal eine Woche später folgte der Paukenschlag! Peter Stöger wurde nach der Entlassung von Peter Bosz als neuer Dortmund-Trainer vorgestellt. Gegen Mainz gab es gleich einen Einstand nach Maß! Bei Stögers Premiere gewann der BVB mit 2:0.

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Bringt Österreichs Liga-Dominator den deutschen Bundesliga-Giganten zu Fall? Am Donnerstag verteidigt Red Bull Salzburg im Rückspiel des Europa-League-Achtelfinales gegen Borussia Dortmund einen 2:1-Vorsprung. Der BVB und Coach Peter Stöger stehen in unserem Nachbarland heftig in der Kritik. Auch Legende Lothar Matthäus teil gegen die Schwarz-Gelben kräftig aus.

"Höchstens Mittelmaß"

"Der BVB ist diese Saison vor allem international höchstens Mittelmaß", meint Matthäus in seiner "Sky"-Kolumne. Im Kader sieht er nur Marco Reus und Michy Batshuayi als Lichtblicke. "Der Rest versteckt sich regelmäßig." Dann die Breitseite gegen Stöger: "Mit den fußballerischen Möglichkeiten, die in der Truppe stecken, ist es unerklärlich, wie man sich gegen Atalanta Bergamo so schwer tun kann und gegen ein Team aus Österreich vor eigenem Publikum gar verliert."

Stöger unter Druck

Der Trainer aus Österreich nimmt seine Kicker in die Verantwortung: "Die Salzburger haben das gut gemacht, aber wir haben es zu einem großen Teil selbst zu verantworten, dass wir das Spiel verloren haben", analysiert er die Leistung im Hinspiel. Womöglich sei der Druck auf seine Spieler das Problem. "Die Erwartungshaltung ist hier sehr groß. Die Frage ist, ob die Jungs das momentan so erfüllen können oder nicht." Tatsache ist: Am Donnerstag ist für Dortmund gegen Salzburg der Aufstieg Pflicht – oder Stöger droht die Entlassung.


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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Chris3C3 am 13.03.2018 20:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Stöger macht das gut

    Mich würde interessieren, was die alle erwarten? Herr Stöger hat eine Mannschaft übernommen die Mental am Tiefpunkt war. Manch Spieler waren verletzt und kamen erst zurück andere haben einen Wechsel erzwungen. Ich persönlich finde, dass er seinen Job gut macht. Ich kann nicht erwarten, dass er kommt alle aufbaut und nach ein paar Wochen der BVB wie unter Klopp spielt. Das ist ein Reife Prozess und wird diese Saison nicht mehr passieren.

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  • Peter am 13.03.2018 21:38 Report Diesen Beitrag melden

    Loddar

    Loddar erzählt halt viel,wenn der Tag lang ist.

  • Harry am 14.03.2018 07:30 Report Diesen Beitrag melden

    Was hat Herr Matthäus als Trainer erreicht? ?

    Herr Matthäus ist nach seiner Fußballkariere nicht gerade ein erfolgreicher Trainer gewesen. Mann sollte vielleicht jemand über Peter Stöger befragen der auch Ahnung vom Trainergeschäft hat. Das was Störger als Trainer bereits erreicht hat dazu hat Matthäus nicht im geringsten das Zeug dazu.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Konfusius am 14.03.2018 18:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Herr Stöger braucht Glück und Action.

    Die Frage ist hier, ob der Nervenkrieg, der gegen Herrn Stöger veranstaltet wird, nach einem Jahr besehen nichts als abgeschmackter Horror ist. Ich glaube, er kann den BVB zur Europareife führen. Mit Köln ist ihm das ja auch gelungen.

  • Franz v.Rosenhügel am 14.03.2018 08:26 Report Diesen Beitrag melden

    Kommentare von Matthäus

    Der Loddar ist ein Lippenreisser Man siehe was er als Trainer eigentlich zusammengebracht hatte!! Typische Aussagen von einem ehemaligen FC.HOLLYWOOD(Bayer München)Spieler!

  • GüGe am 14.03.2018 08:13 Report Diesen Beitrag melden

    Stöger ist nicht Hollywood, sondern gut

    BVB hat in der Bundesliga Hannover, Schalke, Bayern, Leverkusen als nächste Gegner. Der BVB Führung geht die EL wohl so was am Po vorbei, und die die nächsten Gegner in der EL wären mit Marseille, Arsenal oder Atletico Madrid ein paar Schuhnummern zu groß für Dortmund. Stöger hat einen Vertrag bis Bundesliga Ende und BVB ist in der Rückrundentabelle nach 9 Spielen 2ter, hinter Bayern. Matthäus ist ein Dampfplauderer ohne jeden Erfolg als Trainer, 80 Spiele mit einem Durchschnitt von 1 Pkt pro Spiel.

  • Harry am 14.03.2018 07:30 Report Diesen Beitrag melden

    Was hat Herr Matthäus als Trainer erreicht? ?

    Herr Matthäus ist nach seiner Fußballkariere nicht gerade ein erfolgreicher Trainer gewesen. Mann sollte vielleicht jemand über Peter Stöger befragen der auch Ahnung vom Trainergeschäft hat. Das was Störger als Trainer bereits erreicht hat dazu hat Matthäus nicht im geringsten das Zeug dazu.

    • ChrisW am 14.03.2018 08:49 Report Diesen Beitrag melden

      Matthäus und Österreich

      Genau. Vielleicht ist bei ihm Rapid Wien auch noch ein wunder Punkt zum Thema Österreich, wo er ja bekanntlich auch nicht viel erreicht hat. Schade natürlich um Stögers Karriere bei Dortmund, aber auch ein deutsches Team kann mal gegen Ösis verlieren :-)

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  • Peter am 13.03.2018 21:38 Report Diesen Beitrag melden

    Loddar

    Loddar erzählt halt viel,wenn der Tag lang ist.