Neue Reizfigur im Derby?

14. September 2018 16:22; Akt: 14.09.2018 16:22 Print

Madl: "Beschimpfungen der Grünen motivieren!"

Michael Madl freut sich auf das erste Derby der Saison. Der Austria-Verteidiger lässt sich von Beschimpfungen nicht aus der Ruhe bringen.

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Wie geht es der Wiener Austria nach der Horror-Saison im Vorjahr? Sind die "Veilchen" nach Platz sieben wieder am Weg nach oben und herrscht in Favoriten weiter Mittelmaß und Frust? "Heute" fasst die bisherige Saison mit den besten Bildern zusammen. Viel Spaß beim Durchklicken! Cheftrainer Thomas Letsch hatte bereits beim Trainingsstart alle Hände voll zu tun. 15 Spieler, unter ihnen lang verdiente Leistungsträger wie Raphael Holzhauser oder Robert Almer, verließen den Verein, während... ...insgesamt 13 neue Profis zur Kampfmannschaft der "Veilchen" stießen. Neben Coach Letsch grinsen hier die Neo-Austrianer Alon Turgeman, Maximilian Sax, Thomas Ebener, Christian Schoissengeyr, James Jeggo und Königstransfer Uros Matic in die Kamera. Ebenfalls rechts im Bild: Ralf Muhr, der vom Akademieleiter zum Wohlfahrt-Nachfolger als Sportdirektor aufstieg. "Die Austria ist endlich z´Haus" - unter diesem Motto kehrten die Wiener noch vor Saisonstart nach zwei Jahren im "Happel-Exil" endlich wieder in ihre generalüberholte Generali Arena zurück. Als Gegner bei der Stadioneröffnung beehrte der deutsche Spitzenklub Borussia Dortmund die "Veilchen". Es ging sofort zur Sache, am Ende setzte es eine 0:1-Niederlage, von der... ...sich die Fans auf den neuen Tribüne allerdings nicht die Stimmung und Vorfreude auf die neue Saison verderben ließen. Mit dem Cupspiel beim Wiener Stadtligisten Austria XIII stand wenig später das erste Pflichtspiel auf dem Programm. Die Letsch-Elf gab sich dabei keine Blöße und zog mit einem souveränen 4:0-Sieg in die zweite Cup-Runde ein. Im ersten Liga-Spiel der Saison daheim gegen Wacker Innsbruck hatten die Austrianer schon wesentlich mehr zu kämpfen. Mit 0:1 gerieten die Hausherren in Rückstand, am Ende... Doch der erste Rückschlag folgte bereits in der zweiten Liga-Runde. Beim WAC mussten sich Matic und Co. mit 0:1 geschlagen geben. Auch in Runde drei setzte es eine Niederlage. Bei Meister Salzburg gab es mit einem 0:2 nichts zu holen. Dabei im Mittelpunkt: Ex-"Veilchen" Zlatko Junuzovic, der sehr zum Ärger mancher Austria-Fans nach seinem Bremen-Engagement im Sommer bei den "Bullen" anheuerte. Nach zwei Rückschlägen in Folge wurden sofort die üblen Erinnerungen an die Vorsaison wach. Doch dann kam die Admira in die Generali Arena und mit einem 4:0-Erfolg über die Südstädter konnten die "Veilchen" die erste Mini-Krise erfolgreich abwenden. Doch auswärts mussten die Wiener in Runde fünf den nächsten Dämpfer einstecken. Beim SKN St. Pölten reichte es nur zu einem 0:0-Unentschieden. "Wir hatten Torchancen, aber wenn der Ball nicht rein geht, muss man mit dem 0:0 leben, aber nicht zufrieden sein", analysierte Trainer Letsch. Gegen Mattersburg feierten die Violetten einen hart erarbeiteten 2:1-Heimsieg - drittes Spiel in Serie ohne Niederlage. Erster Höhepunkt: Im Derby feierte die Austria einen 1:0-Auswärtssieg gegen Rapid. Alex Grünwald erzielte das Goldtor. In der Tabelle kletterten die "Veilchen" auf Rang vier. Danach gab es für die Austria aber nicht so viel zu jubeln. Im Heimspiel gegen den LASK setzte es eine klare 0:3-Abfuhr. Gegen Aufsteiger Hartberg gab es auswärts zumindest einen 1:0-Erfolg. Dann aber die sportliche Talfahrt: Gegen Altach setzte es eine 0:2-Niederlage in Vorarlberg. Auch im Heimspiel gegen Sturm reichte es nicht zu einem Sieg - 1:1. Die nächste Punkteteilung gab es auswärts bei Innsbruck mit einem 0:0. Darauf folgte ein 2:3 im Heimspiel gegen Wolfsberg. In der Tabelle rutschten die Violetten auf Platz sechs ab. Die Fans äußerten daraufhin lautstark ihren Unmut, von der Tribüne tönte es "Letsch raus!" Einen Wechsel gab es zunächst auf der Führungsebene. Klub-Boss Wolfgang Katzian verkündete seinen Rückzug. Die Nachfolge tritt Frank Hensel an. Er kündigt an: "Wenn man vorangehen will, muss man investieren. Das haben wir in den letzten Jahren konsequent und intensiv getan und werden das auch in Zukunft tun." Weiters will er die Entwicklung auf der Tribüne vorantreiben: "Mein Ziel ist, dass wir offener und attraktiver für Familien und Frauen werden."

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Austria-Abwehrchef Michael Madl brennt schon auf das Derby in Wien-Hütteldorf. Der Routinier stellt sich dabei schon auf Beschimpfungen und Anfeindungen der Rapid-Fans ein. Diese motivieren den 30-Jährigen sogar.

"Die eigenen Fans pushen dich - klar, aber es motiviert auch unheimlich, wenn dich die Grünen schimpfen. Es ist schwierig, jemandem dieses Gefühl zu erklären, wenn er es nicht selbst am Platz erlebt hat", sagt der 30-Jährige bei Laola 1.

Es kribbelt schon gewaltig: "Die älteren und routinierten Spieler stecken das Ganze wahrscheinlich ein bisschen anders weg, aber man merkt bei allen die Besonderheit des Duells - egal bei wem, die Vorfreude ist riesengroß."

Das erste Derby ohne Raphael Holzhauser steht an, wird jetzt Madl zur grün-weißen Reizfigur? "Ich denke nicht, dass die Rapid-Fans jetzt daheim sitzen und auswürfeln, wer die neue Reizfigur wird. Die Stimmung wird überragend sein. Wenn mich die Auswärtsfans schimpfen, ist es für mich mehr Motivation, als Hemmung. Hoffentlich suchen sie sich also eine neue Reizfigur aus. Wenn es ich bin, hätte ich kein Problem damit."


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(Heute Sport)

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  • Resi und Sepp am 15.09.2018 17:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Violetter.......

    Was ist los mit den Spielern und "ANHÄNGERN" der Wiener Austria. Nur mehr Streit, Gewalt und Eskalation. Ihr seit eine Schande für den österreichern Fussball. (War oft bei internationalen Spielen als Fan bei unseren Vereinen). Nie wieder bei der SK Austria!!!!!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Resi und Sepp am 15.09.2018 17:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Violetter.......

    Was ist los mit den Spielern und "ANHÄNGERN" der Wiener Austria. Nur mehr Streit, Gewalt und Eskalation. Ihr seit eine Schande für den österreichern Fussball. (War oft bei internationalen Spielen als Fan bei unseren Vereinen). Nie wieder bei der SK Austria!!!!!