Absage droht

12. September 2018 14:03; Akt: 12.09.2018 14:06 Print

Muss Bayern-Match dem Erdogan-Besuch weichen?

Dem Bayern-Kracher gegen Hertha BSC in zwei Wochen droht die Absage. Der Grund: Türkei-Präsident Recep Tayyip Erdogan ist zur selben Zeit in Berlin.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die deutsche Bundesliga zittert vor dem Besuch von Türkei-Präsident Recep Tayyip Erdogan. Am 28. und 29. September kommt der 64-Jährige nach Berlin, an diesem Wochenende steht auch der Kracher zwischen Hertha BSC und Bayern München auf dem Programm. Die Polizei überlegt eine Verschiebung.

Die Sicherheitsvorkehrungen in Berlin sind riesig, die Polizei hat große Sicherheitsbedenken. Michael Kranz von der Polizei Berlin verrät der Bild: "In der gestrigen Sitzung des Personalrats wurde beschlossen, den Innensenator Andreas Geisel (SPD) aufzufordern, eine Ausrufung des polizeilichen Notstands zu prüfen."

Ein polizeilicher Notstand würde Großveranstaltungen wie eben das Spiel zwischen Hertha und Bayern unmöglich machen. 300 Berliner Polizisten wären beim Match im Einsatz. Das wäre gemeinsam mit dem Erdogan-Besuch nicht umzusetzen.

Steht der Bundesliga nun ein Novum bevor? Erstmals müsste ein Spiel wegen eines Staatsbesuches verlegt werden.


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(Heute Sport)

Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mario am 12.09.2018 14:26 Report Diesen Beitrag melden

    Fussballspiel

    Wie wäre diese Idee: Einreiseverbot für den Erdogan und das Fussballspiel laufen lassen.

  • Max Mustermann am 12.09.2018 15:09 Report Diesen Beitrag melden

    Der deutsche Masochismus

    Deutschland war schon viel zu oft Bühne für die Hetzreden des türkischen Diktators. Wie wäre es, wenn man mal ein lebenslanges Einreiseverbot erteilt? Aber nein, eher sagt man eine Sportveranstaltung ab. Was hat der überhaupt in Deutschland zu suchen? Seine letzten Anhänger?

  • Anti Links am 12.09.2018 15:12 Report Diesen Beitrag melden

    Neue Zeiten rücken immer näher.

    Der Sultan kommt seine neuen Ländereien besuchen. Klar hat das Vorrang, wenn er gelegentlich seine Enklaven besichtigt, bevor Mutti endgültig an die nächsten Herrscher übergibt.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Ki am 12.09.2018 19:34 Report Diesen Beitrag melden

    Erdowahn kommt...

    und alle springen und das in einem fremden Land? Ja geht's noch?

  • Tim Braverman am 12.09.2018 19:13 Report Diesen Beitrag melden

    Wozu die Aufregung

    Die übernehmen doch so oder so in den nächsten Jahren alles...warum noch großartig wehren ?

  • Fussballfan am 12.09.2018 17:22 Report Diesen Beitrag melden

    Fußball vs. Diktator

    Warum muss Fußball weichen, der ist interessanter als dieser Besuch.

    • Kemal am 12.09.2018 19:27 Report Diesen Beitrag melden

      Sultan nix Rohr

      Anscheinend nicht. Ist auch nicht irgendjemand

    einklappen einklappen
  • Anti Links am 12.09.2018 15:12 Report Diesen Beitrag melden

    Neue Zeiten rücken immer näher.

    Der Sultan kommt seine neuen Ländereien besuchen. Klar hat das Vorrang, wenn er gelegentlich seine Enklaven besichtigt, bevor Mutti endgültig an die nächsten Herrscher übergibt.

  • Judge Dredd am 12.09.2018 15:10 Report Diesen Beitrag melden

    Justice

    Wer kommt den leicht nach Berlin ? Erdogan noch nie gehört ! Wartet nur ab wenn der King of Rockn Roll aus seinem Versteck kommt um das größte Konzert der Geschichte zu geben was da dann alles abgesagt wird ;) Tja diesmal gibts wohl wichtigeres als Fußball wenn der Präsident von Deutschl...äähm ich mein natürlich der Türkei zu seinem Volk Sprechen will muss er halt weit Reisen !