Erfolgreichster Meistertitel-Sammler

26. Mai 2019 08:45; Akt: 27.05.2019 07:27 Print

Nach Pokal-Sieg: David Alaba jubelt über 20. Titel

Was für ein Meilenstein für David Alaba. Der Triumph im DFB-Pokal über RB Leipzig bedeutet bereits den 20. Titel für das ÖFB-Aushängeschild.

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Neues Jahr, neues Glück! Das österreichische Fußball-Nationalteam verfolgt ein klares Ziel: die Qualifikation für die EM 2020. Gelingt der Coup? Mit der "Heute"-Fotoshow sind Sie stets im Bilde. Die Auslosung der EM-Quali bescherte Österreich eine spannende Gruppe. Die Gegner: Polen, Israel, Lettland, Mazedonien, Slowenien. Belegt die ÖFB-Elf den ersten oder zweiten Platz, ist sie fix für die Endrunde qualifiziert. Hier ein Überblick aller Quali-Gruppen. Erste Amtshandlung im neuen Jahr: Teamchef Franco Foda und Co. wurden mit neuen VW-Dienstautos ausgestattet. Wichtiger: der Kader für Österreichs Auftaktmatch gegen Polen am 21. März. Foda verzichtete auf Experimente. Vorerst einziger Debütant: Stefan Posch. Der Hoffenheim-Legionär spielt in der Innenverteidigung und wurde von der U21 hochgezogen. Bitter: Noch vor dem ersten ÖFB-Lehrgang hagelte es Absagen. Guido Burgstaller musste für die Partien gegen Polen (21.3.) und Israel (24.3.) passen. Auch Philipp Lienhart und Hannes Wolf kam ein Krankenstand dazwischen. Und auch Michael Gregoritsch erwischte es. Teamchef Foda gingen langsam die Offensivkräfte aus. Gut, dass es Marc Janko gibt. Der 35-jährige Routinier erhielt einen Anruf von Foda - und sagte sofort zu. "Ich habe immer gesagt, dass ich zur Verfügung stehe, wenn ich gebraucht werde", freute sich der Schweiz-Legionär. Das ÖFB-Team traf am 18. März in Wien zusammen. Die Vorbereitung auf das Polen-Match fiel demnach relativ kurz aus. David Alaba, dessen Einsatz aufgrund einer Ischias-Reizung fraglich war, meldete sich rechtzeitig fit. Zum Auftakt in die EM-Qualifikation gab es für Arnautovic und Co. eine bittere 0:1-Heimpleite gegen Polen. Durch die mangelnde Chancenauswertung war für die Foda-Kicker nichts Zählbares im Happel-Stadion drin. Drei Tage später gastierte das Team auswärts in Israel. Ohne Alaba, der verletzt absagen musste. Unglaublich: Auch im zweiten Spiel setzte es eine Niederlage. Österreich musste sich in Haifa Israel mit 2:4 geschlagen geben. Für die beiden ÖFB-Treffer sorgte Marko Arnautovic. Für Israel-Teamchef Andreas Herzog war der 24. März ein besonderer Tag, für Franco Foda ein rabenschwarzer. Österreich stand nach zwei Quali-Spieltagen mit null Punkten da. Gegen Slowenien stand bereits so etwas wie ein Entscheidungsspiel an. Sollte Österreich nicht gewinnen, wäre die Chance auf ein EM-Ticket praktisch weg. Im Vergleich zum Israel-Spiel war beim ÖFB auf jeden Fall eine Leistungssteigerung nötig. Durchgehend überzeugen konnten die rot-weiß-roten Herren in Klagenfurt nicht, für drei Punkte reichte es dennoch aus. Der eingewechselte Guido Burgstaller besorgte den einzigen Treffer bei Österreichs 1:0-Sieg. Drei Tage später trat Österreich in Skopje gegen Nordmazedonien an, auch hier war ein Sieg Pflicht. Doch die Mannschaft von Teamchef Franco Foda hatte trotz haushoher Überlegenheit lange zu kämpfen. Ein Missverständnis zwischen Goalie Heinz Lindner und Abwehrchef Martin Hinteregger führte schließlich zu einem Eigentor und brachte die Osteuropäer unverhofft in Führung. Der rot-weiß-rote Sturmlauf blieb lange ohne Erfolg. Schlussendlich konnte der mazedonische Torbann doch noch gebrochen werden. Am Ende stand ein verdienter 4:1-Sieg zu Buche. Valentino Lazaro, ein Doppelpack von Marko Arnautovic und ein Eigentor, eingeleitet vom überragenden Konrad Laimer, sorgten für die Tore des ÖFB. Der Traum von der Euro 2020 wurde somit am Leben gehalten.

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Am Sonntag gewann der Wiener mit dem FC Bayern München das Finale des DFB-Pokals gegen RB Leipzig mit 3:0. Der 67-fache ÖFB-Teamspieler jubelte anschließend über den 20. Titelgewinn seiner Karriere.

Österreichs Fußball-Rekordmeister im Ausland

Mit den Bayern konnte Alaba auf Klub-Ebene praktisch alles gewinnen. In Deutschland wurde er acht Mal Meister (2010, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019), fünf Mal Pokal-Sieger (2010, 2013, 2014, 2016, 2019) und vier Mal Supercup-Sieger (2012, 2016, 2017, 2018).

Auf internationaler Ebene jubelte er je einmal über den Triumph in der Champions League (2013), im UEFA-Supercup (2014) und bei der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft.

Obendrein konnte Alaba auch individuelle zahlreiche Auszeichnungen einfahren. Zwischen 2011 und 2016 wurde er sechs Mal in Folge zu "Österreichs Fußballer des Jahres" gewählt. 2013 und 2014 wurde er zudem zu "Österreichs Sportler des Jahres" gekrönt.


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(Heute Sport)

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