Alle Klubs blechen bereits

20. März 2019 18:26; Akt: 20.03.2019 18:26 Print

Rapid zahlte für Polizei-Einsätze 1,2 Millionen Euro

Müssen Fußballklubs künftig für Polizeieinsätze rund um die Heimspiele zahlen? Ein VP-Antrag im niederösterreichischen Landtag will genau das.

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Der Skandal rund um das Wiener Derby zwischen Austria und Rapid (6:1) vom 16. Dezember könnte schwere finanzielle Folgen für die österreichischen Fußballklubs haben.

Sollen Klubs Einsätze bezahlen?

Im niederösterreichischen Landtag brachte die ÖVP einen Antrag ein, der die Klubs zur Kasse bitten soll. Die Vereine sollen künftig Polizeieinsätze rund um die Spiele, vor allem bei der An- und Abreise, selbst bezahlen. Dabei soll stärker das Verursacherprinzip im Fokus stehen.

So kostete etwa der Polizeieinsatz, bei dem 1.338 Rapid-Fans vor dem Derby von 800 Exekutivbeamten knapp sieben Stunden eingekesselt wurden rund 190.000 Euro.

Bundesligisten zahlen bereits

Die österreichische Bundesliga zeigte sich am Mittwoch über den VP-Antrag verwundert. Denn die Bundesliga-Klubs zahlen – im Gegensatz zu anderen europäischen Ligen – bereits für Polizeieinsätze, wie Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer der APA erzählte.

Demnach kostet eine Einsatzstunde eines Beamten 46 Euro. Vor dem Spiel wird in einem Bescheid die Anzahl der Exekutivkräfte bestimmt. Und damit die Kosten.

Rapid und Austria blechten Millionen

So mussten etwa die Hütteldorfer in der abgelaufenen Saison insgesamt 1,2 Millionen Euro für Polizeieinsätze ausgeben. Der Erzrivale Austria zahlte rund eine Million Euro. Darin sind Ausgaben für Ordnerdienste und Sicherheitskräfte noch nicht einkalkuliert.

Doch wann könnte das Verursacherprinzip gelten? "Wie weit geht die Verantwortung des Veranstalters, etwa wenn Rapid in Innsbruck spielt. Beginnt sie dann schon bei der Abreise am Bahnhof in Wien?", sieht Ebenbauer noch viele Fragen offen.


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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Franz am 20.03.2019 19:00 Report Diesen Beitrag melden

    Gleiche Pflicht für alle!

    Wer bezahlt den Einsatz wenn trükischstämmige und kurdischstämmige Mitbürger einander prügeln? Die muslimisch Glaubensgemeinschaft? Mein hart erarbeitetes Steuergeld sollte dafür nicht verwrndet werden.

  • Norbert am 20.03.2019 20:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Auch bei jeder Demo

    Finde es sollte auch bei jeder Demonstrationen so sein!!!!

  • Stefan am 20.03.2019 18:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Passt eh ...

    Wie kommt der steuerzahler der sich zu benehmen weis dazu das zu bezahlen?

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Justus am 22.03.2019 14:54 Report Diesen Beitrag melden

    Radaubrüder

    Und noch mehr sollen sie blechen, die Radaubrüder werden vom Präsidium noch unterstützt

  • H.Langer am 21.03.2019 08:31 Report Diesen Beitrag melden

    Endlich

    Endlich der richtige Ansatz. die Vereine können ja die Mehrkosten auf die Karten überwälzen. Und wenn kein es zu Ausschreitungen und Beschädigungen kommt, können sie auch gleich für diese aufkommen.

  • Franz Gady am 21.03.2019 06:38 Report Diesen Beitrag melden

    Sollen zählen!

    Die Klubs sollen für ihre schlechte Leistung zahlen. Der Wiener Fußball war ja schon immer schlecht. War Austria und Rapid vorne, waren die anderen nur um so vieles noch schlechter.

  • Norbert am 20.03.2019 20:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Auch bei jeder Demo

    Finde es sollte auch bei jeder Demonstrationen so sein!!!!

  • Franz am 20.03.2019 19:00 Report Diesen Beitrag melden

    Gleiche Pflicht für alle!

    Wer bezahlt den Einsatz wenn trükischstämmige und kurdischstämmige Mitbürger einander prügeln? Die muslimisch Glaubensgemeinschaft? Mein hart erarbeitetes Steuergeld sollte dafür nicht verwrndet werden.