Permanente Treffen

02. Oktober 2018 16:36; Akt: 02.10.2018 16:36 Print

Rapids Sport-Boss Bickel führt eine Trainer-Liste

Rapid-Sportdirektor Fredy Bickel scheint für alle Fälle gerüstet zu sein. Der Schweizer führt permanent eine Trainerliste, wie er am Dienstag erzählte.

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Gerade einmal 48 Stunden dauerte es, bis Rapid nach dem Rauswurf von Goran Djuricin den neuen Trainer bekannt gab. Didi Kühbauer vollzog den fliegenden Wechsel von St. Pölten nach Hütteldorf, Rapid musste ihn aus seinem Vertrag herauskaufen.

Dass es so schnell ging, liegt auch an der Arbeitsweise des grün-weißen Sportdirektors Fredy Bickel. Der Schweizer führt eine permanente Liste mit Trainerkandidaten, wie er im Rahmen der Kühbauer-Präsentation verriet.

Trainer-Liste

"Ich habe mir in meinem Job angewöhnt, eine Trainerliste zu führen, natürlich immer situationsangepasst nach den möglichen Optionen", erklärte der Schweizer seine Vorgehensweise. "Mir ist auch wichtig, dass ich immer wieder mit anderen Trainern Gespräche führe. Ich hab Damir Canadi und Goran Djuricin immer einbezogen, ihnen immer gesagt, warum ich mit anderen Trainern spreche."

Diese Treffen verlagerten sich in den letzten Wochen mehr und mehr in Bickels Wohnung. "Ich hab gesehen, dass das in der Öffentlichkeit nicht geht, dass es immer heißt: Wollt ihr den Trainer rauswerfen?" Deshalb war mit Kühbauer bereits eine Gesprächsbasis vorhanden. "Wir haben uns in den letzten zwölf Monaten zwei, drei Mal länger unterhalten."

"Muss den Klub kennen"

Mehr und mehr Coaches wurden von der Liste gestrichen. "Mir war wichtig, dass der Trainer mit der Mannschaft umgehen kann, dass wir Ruhe reinbringen, dass der Trainer sofort verfügbar ist", beschrieb der Schweizer sein Anforderungsprofil.

"Wir wollten einen Trainer, der Reputation mitbringt oder im Umfeld sofort angenommen wird und somit auch der Mannschaft sofort helfen kann. Bei einem Blick auf die Tabelle war klar: Es kann nur ein Trainer sein, der das Umfeld kennt, der den Klub kennt, der die Liga kennt", so Bickel weiter. Damit war der Weg frei für Kühbauer. Obwohl sich die Verhandlungen mit St. Pölten am Montag über mehrere Stunden zogen.


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(wem)

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