US-Ami kommt von Leipzig

15. April 2019 14:12; Akt: 15.04.2019 14:25 Print

So tickt Salzburgs neuer Cheftrainer Jesse Marsch

Jetzt ist es fix! Jesse Marsch übernimmt im Sommer den Trainer-Posten von Marco Rose in Salzburg. "Heute" kennt die Visitenkarte des Amerikaners.

Jesse Marsch stellte sich im Juli 2018 bei RB Leipzig vor. Ab Sommer ist er neuer Salzburg-Coach.

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Salzburg macht Nägel mit Köpfen. Vor sechs Tagen gaben die "Bullen" bekannt, dass Erfolgstrainer Marco Rose nach der Saison in die deutsche Bundesliga zu Mönchengladbach wechselt.

Ein Nachfolger war rasch gefunden: Jesse Marsch. Der US-Amerikaner kommt von RB Leipzig, wo er seit acht Monaten als Assistenz-Coach werkt. Und zwar als "rechte" Hand von Ralf Rangnick.

Genau das bringt Marsch Kritik ein, bevor er überhaupt in Salzburg begonnen hat. Viele Fans vermuten, dass bei der Bestellung des 42-Jährigen Rangnick, der im Red-Bull-Imperium bestens vernetzt ist, die Fäden zog und er wieder einen "seiner" Männer positionieren konnte.

Erste Erfolge in New York

Sportlich betrachtet macht der Deal für die Mozartstädter durchaus Sinn. Salzburg-Sportdirektor Christoph Freund hatte sich im Vorfeld einen Trainer gewünscht, der den eingeschlagenen Weg weitergeht. Marsch ist ein solcher. Er kennt die "Bullen"-Philosophie nicht erst seit Leipzig.

Der Ex-Profi, der im Mittelfeld von Chicago, D.C. United und Chivas kickte und drei Mal den MLS Cup eroberte, coachte von 2015 bis 2018 die New York Red Bulls – und zwar als Cheftrainer.

Gleich in seinem ersten Jahr gewann er den MLS Supporters' Shield (punktebeste Mannschaft der regulären Saison) und wurde zum "Trainer des Jahres" gewählt. Sein "Lehrjahr" in der MLS absolvierte Marsch bei Montreal Impact. Auch beim US-Nationalteam sammelte er als "Co" Erfahrung.

Wurzeln in Europa

Ab Sommer 2019 tritt Marsch, dessen Großeltern aus Deutschland und Polen stammen, also das Erbe von Rose in Salzburg an. "Ich freue mich sehr und fühle mich auch geehrt, dass ich als nächster Trainer für diesen tollen Klub arbeiten darf", wird der US-Amerikaner, der bereits gut Deutsch spricht, zitiert. "Ich werde alles dafür tun, die äußerst erfolgreiche Arbeit in Salzburg weiter fortzusetzen. Das ist eine neue Herausforderung für mich und ich bin bereits voller Vorfreude auf diese Aufgabe."

Von Salzburg nach Leipzig


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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • justus am 15.04.2019 15:19 Report Diesen Beitrag melden

    Dampfnudelliga

    Die Salzburger kann auch ein Schimpanse trainieren, werden sie überlegen Meister. Lediglich Andorra ist schwächer als unsere restliche Dampfnudelliga.

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  • justus am 15.04.2019 15:19 Report Diesen Beitrag melden

    Dampfnudelliga

    Die Salzburger kann auch ein Schimpanse trainieren, werden sie überlegen Meister. Lediglich Andorra ist schwächer als unsere restliche Dampfnudelliga.