Drama in Bolivien

20. Mai 2019 08:19; Akt: 20.05.2019 11:28 Print

Schiedsrichter stirbt nach Herzinfarkt am Fußballfeld

Tragische Szenen in Boliviens höchster Spielklasse: Ein Schiedsrichter erlitt während eines Spiels auf dem Platz einen Herzinfarkt, wenig später war er tot.

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Wir haben mitgefiebert, gelitten, getrauert. Hier die größten Sport-Dramen im Jahr 2019. . Österreichs beste Riesentorläuferin zog sich beim Training im italienischen Pozza di Fasso bei einem Sturz einen Kreuzband- und Meniskusriss zu. Bitter: Die Tirolerin befand sich in ihrer Comeback-Saison, nachdem sie sich im März 2018 dasselbe Knie schwer verletzt hatte. platzten. Die 29-jährige Salzburgerin hatte sich auch beim Riesentorlauf-Training in Südtirol einen Kreuzbandriss zugezogen. Die Saison war damit beendet. Veith hatte sich bereits 2015 das Kreuzband im rechten Knie gerissen, nach dem Comeback im Frühjahr 2017 musste das linke Knie wegen eine Entzündung in der Patellasehne operiert werden. Es stand sogar das Karriereende im Raum. Der Flugzeugabsturz von Emiliano Sala erschütterte die Fußball-Welt! Der 28-Jährige kam ums Leben, als er am 21. Jänner mit einer Propeller-Maschine in den Ärmelkanal stürzte. Der Argentinier war auf dem Weg von seinem Ex-Klub Nantes zu seinem neuen Team Cardiff City. . Bei einem Schlag auf der pickelharten Piste zog sich Franz einen Fersenbeinbruch am rechten Fuß zu. Der Bruch musste mit einem Gips ruhig gestellt werden. Auch für den zweifachen Saisonsieger war der Winter gelaufen. musste die Saison vorzeitig beenden. Der dreifache Medaillengewinner der WM in Aare erlitt beim Kombi-Super-G im bulgarischen Bansko beim viel zu weit gehenden Schlusssprung einen Kreuzbandriss und Riss des Innenmeniskus im linken Knie. Schwarz hatte im vergangenen Winter seine ersten beiden Weltcupsiege gefeiert. , Stürmer von Premier-League-Klub Burney, wird nicht für Österreichs Fußball-Nationalteam auflaufen. Der 29-Jährige erfülle die Kriterien für eine Einbürgerung nicht, erklärte das Innenministerium nach einer juristischen Prüfung. Die Einbürgerung des 29-Jährigen, der eine österreichische Großmutter hat, war vom ÖFB und von Sportminister Heinz-Christian Strache (FPÖ) forciert worden - vergebens. mit einer schweren Knieverletzung zu Ende. Die 26-Jährige stürzte im Super-G beim Weltcupfinale in Soldeu schwer. Hütter zog sich einen Kreuzbandriss sowie eine Innenband- und Meniskusverletzung im linken Knie zu. Es war nach einem Innenbandeinriss und einer Knorpelfraktur die dritte schwere Verletzung in nur einer Saison. Damit ist auch der Start des Winters 2019 in Gefahr. fuhr das Rennen seines Lebens. Der Ferrari-Pilot hatte schon das Qualifying dominiert, kontrollierte das Rennen nach Belieben. Bis zehn Runden vor Schluss plötzlich der Motor streikte. Leclercs Bolide verlor dramatisch an Leistung. Der Monegasse wurde noch auf Rang drei durchgereicht. Den Sieg erbte Weltmeister Lewis Hamilton vor seinem Teamkollegen Valtteri Bottas. war während des Lauf-Spektakels auf der Strecke zusammengebrochen. Er verstarb wenig später im Wiener AKH. "Wir sind betroffen von diesem Ereignis. Unser tief empfundenes Mitgefühl und unsere Anteilnahme gilt den Angehörigen des Läufers", so Veranstalter Wolfgang Konrad. sahen die Citizens in der Nachspielzeit schon wie die glücklichen Aufsteiger aus. Raheem Sterling hatte die Elf von Pep Guardiola mit 5:3 in Front geschossen. Das reichte nach der 0:1-Pleite vom Hinspiel zum Aufstieg. Doch der Treffer zählte nicht, der Videobeweis hatte richtigerweise auf Abseits entschieden. Guardiola blieb der Jubelschrei im Hals stecken. Größer war im Nachhinein allerdings der Aufschrei über den VAR-Einsatz in der 73. Minute, als Tottenham-Angreifer Fernando Llorente den Ball mit dem angelegten Ellbogen über die Linie drückte. Referee Cüneyt Cakir hatte lediglich Bilder von vorne gesehen, die Hintertor-Perspektiven wurden nicht gezeigt. Deshalb zählte das Tor. Und Tottenham stieg auf. das Leben. Gemeinsam mit dem US-Amerikaner Jess Roskelley wurden die österreichischen Alpinisten-Stars bei der Besteigung der Ostwand des Howse Peak im kanadischen Banff-Nationalpark verschüttet. Aufgrund der hohen Lawinengefahr konnten keine Retter rechtzeitig zu den Verschütteten vorrücken. Der tschechische Fußball-Nationalspieler Josef Sural vom türkischen Klub Alanyaspor verunglückte bei einem Busunfall in der Türkei tödlich. Erst zwei Wochen zuvor war der Stürmer Vater geworden. Niki Lauda verstarb in der Nacht auf den 21. Mai im Alter von 70 Jahren. Die Formel-1-Legende hatte sich nie vollständig von der Lungentransplantation 2018 erholt. Seit Anfang März hatte er sich für eine Reha in der Klinik Cereneo nahe Luzern aufgehalten. Anfang Mai verschlechterte sich der Zustand des 70-Jährigen, er bekam Probleme mit der Spenderniere, musste zur Dialyse ins Zürcher Spital. Das Ableben der Formel-1-Ikone habe sich schon länger abgezeichnet. "Es gibt keine Todesursache. Es war ein langer Prozess, an dessen Ende der Patient gegangen ist", so Walter Klepetko, der Lauda seit seiner Lungentransplantation im AKH betreute. Am 1. Juli 2019 kam der Fußball-Profi Jose Antonio Reyes im Alter von nur 35 Jahren bei einem tragischen Unfall ums Leben. Der frühere Arsenal- und Real-Madrid-Profi verlor bei Tempo 237 die Kontrolle über seinen Wagen und krachte in eine Baustelle. Reyes und ein Cousin starben noch am Unfallort, ein weiterer Cousin wurde schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht. Die langjährige US-Torfrau Hope Solo erzählte im Juni 2019 vom dunkelsten Moment ihres Lebens. Im Februar 2018 erlitt sie nach langersehnter Schwangerschaft eine Fehlgeburt. Allerdings hatte sich unwissentlich ein weiteres Ei im Eileiter eingenistet, was unmittelbare Lebensgefahr für die 37-Jährige bedeutete. Die Ärzte waren gezwungen, schnell zu handeln und entfernten ihr den Eileiter komplett. "Der Doktor sagte mir, ich wäre wenige Stunden später gestorben", erzählte Solo im Interview.

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Boliviens Fußballliga trauert um Schiedsrichter Victor Hugo Hurtado.

Am vergangenen Sonntag trafen die beiden Erstligisten Always Ready und Oriente Petrolero im Municipal Stadion in El Alto aufeinander. Der Unparteiische Hurtado pfiff die Partie an, bis zur 47. Minute lief alles ganz normal ab.

Doch dann begann Hurtado plötzlich zu taumeln, fiel um und blieb regungslos liegen. Spieler eilten sofort zu ihm, schnell war klar, dass etwas schlimmeres passiert ist. Von den Mannschaftsärzten wurde er zunächst noch mit Sauerstoff versorgt. Nur wenig später traf ein Krankenwagen ein und brachte den 31-Jährigen in ein Krankenhaus.

Dort kam allerdings jegliche Hilfe zu spät, Hurtado verstarb noch in der Notaufnahme an einem Herzstillstand. Eric Kosziner, Teamarzt von Always Ready, erkälte später, der Schiedsrichter habe zuerst einen Herzinfarkt auf dem Feld und dann einen zweiten im Krankenhaus erlitten.

Ein Zusammenhang mit der Höhe des Austragungsortes gilt als äußerst wahrscheinlich. Das Municipal Stadion liegt etwa 3.900 Meter über dem Meeresspiegel. Es zählt damit zu den höchstgelegenen Spielstätten weltweit. "Es ist zu früh, das zu sagen", möchte Always Ready-Präsident Fernando Costa Efe allerdings noch keine voreiligen Schüsse ziehen.


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(red)

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