Vernichtende Kritik

26. Juli 2018 11:13; Akt: 26.07.2018 11:13 Print

Sturm ist "Ansammlung mittelmäßiger Fußballer"

Nach dem klaren 2:0-Erfolg von Ajax Amsterdam über Sturm Graz geht die niederländische Presse hart mit dem österreichischen Cupsieger ins Gericht.

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Experte Tim Armitage wählte für "Heute" das Bundesliga-Team der Saison, erklärt jede seiner Entscheidungen. Seit fünf Jahren sieht der Engländer jedes Spiel, zerlegt für die Analyse-Firma "Football Radar" Österreichs Fußball bis ins letzte Detail. Tor: (Sturm) Das Niveau auf der Goalie-Position ist in Österreich sehr hoch. Mehrere Keeper wie Alexander Walke, Pavao Pervan, Richard Strebinger und Andreas Leitner wären in Frage gekommen. Siebenhandl hat sich über die gesamte Saison hinweg als verlässlich erwiesen. Sogar, wenn er einen Fehler macht, behält er die Konzentration. Sein Kunststück im April mit Assists in zwei aufeinanderfolgenden Partien werden Sturm-Fans nicht so schnell vergessen. Rechtsverteidiger: (Red Bull) Lainer hat sich zu einem der besten Spieler der Liga entwickelt. Er ist für Größeres und Besseres bestimmt, sollte er sich für das Ausland entscheiden. Seine Schnelligkeit, Dribblings und sein ausgezeichnetes Positionsspiel machen ihn für Salzburg so wichtig. Hoffentlich kann er diese Stärken auch im Nationalteam einsetzen. Linksverteidiger: (Red Bull) Die Maschine! Ulmer hat bewiesen, dass auch Fußballer wie der Wein mit dem Alter besser werden können. Mit 32 lieferte er für die Bullen heuer unzählige starke Leistungen ab, steht für Konstanz. Nebenbei steuerte noch zehn Assists bei. Er ist ein großartiges Gegenstück zu Stefan Lainer auf der rechten Seite. Innenverteidiger: (Rapid) Rapid zahlte 800.000 Euro für den linksfüßigen Verteidiger. Er hat die Erwartungen erfüllt. Galvao ist unglaublich vielseitig, einer der Schlüsselspieler Rapids und einer der besten Verteidiger der Liga. Wer nicht überzeugt ist, braucht sich nur die Ergebnisse von Altach nach seinem Abschied oder Rapid, wenn er nicht dabei ist, ansehen. Innenverteidiger: (LASK) Ich glaube nicht, dass irgendein anderer Bundesliga-Spieler das Spiel so gut liest wie Trauner. Er ist einer der Hauptgründe, warum der LASK heuer so schwer zu schlagen war. Unter Trainer Oliver Glasner scheint er einfach immer in Top-Form zu sein. Defensives Mittelfeld: (Red Bull) Wenn du als defensiver Mittelfeldspieler Staubsauger genannt wirst, weißt du, dass du etwas richtig gemacht hast. Samassekou entwickelt sich zu einem fantastischen Spieler. Durch seine Fähigkeit, das gegnerische Spiel zu zerstören, hat er sich einen Namen gemacht. Er ist nicht so explosiv, wie andere Salzburger Mittelfeld-Spieler. Sein Positionsspiel und seine Arbeitsrate ermöglichen den Kollegen erst, in der gegnerischen Hälfte kreativ zu werden. Zentrales Mittelfeld: (Rapid) Wenn er fit und in Form ist, ist er der beste Mittelfeld-All-Rounder der Bundesliga. Der 27-Jährige steuert regelmäßig Tore und Assists bei. Seine tragende Rolle bei Rapid kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. In den letzten zwölf Monaten füllt er das Kapitänsamt souverän aus und machte so den schwierigen Abschied von Steffen Hofmann für den Klub etwas leichter. Zentrales Mittelfeld: (Sturm) Was für eine Saison! Zulj hat ohne jeden Zweifel den größten Leistungssprung hingelegt. Er ist fast nicht wiederzuerkennen, nicht mehr der selbe Spieler, den wir von Hartberg, der Admira, Wolfsberg und Ried kennen. Jeder Bereich seines Spieles wurde besser. Es ist eine wahre Freude, ihm zuzusehen. Er hat sich die Auszeichnung zum Spieler des Jahres verdient. Offensives Mittelfeld: (Red Bull) Schlager ist so ein großes Talent. Der Linzer hat eine riesige Zukunft vor sich. Seine Vielseitigkeit ist unglaublich. In so jungen Jahren ist er im defensiven Mittelfeld genauso effizient wie in der Offensive. Sein jüngster Auftritt als Linksverteidiger gegen Mattersburg hat gezeigt, dass er wirklich überall spielen kann. Offensives Mittelfeld: (Red Bull) Seine Aktien steigen steil, und das zurecht. Nach einer exzellenten Saison könnte ein Transfer in eine Top-Liga folgen. In Salzbug ist er von den heißesten Talenten Österreichs, vielleicht Europas, umringt. Mit 25-Jahren ist Berisha ein Routinier, der dieses junge Team führt. Er hat eine geniale Technik und hat gegen Dortmund gezeigt, dass er auch Nerven aus Stahl hat. Angriff: (Red Bull) Er ist der Topscorer der Liga. Deni Alar hat ihm in dieser Wertung das Leben richtig schwer gemacht. Trotz einiger Formschwankungen hat er gezeigt, dass in dieser Liga im Strafraum keiner tödlicher ist, als er.

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Ajax Amsterdam steht vor dem Einzug in die dritte Runde der Champions-League-Qualifikation. Der niederländische Spitzenklub setzte sich am Mittwoch in der ausverkauften Ajax-Arena gegen Sturm Graz mit 2:0 durch.

Die Leistung des österreichischen Cupsiegers sorgte bei der niederländischen Presse nicht für Begeisterung. De Telegraaf sprach den Steirern sogar das Fußballkönnen ab. "Während auf der UEFA-Liste der größten europäischen Talente die Ajax-Spieler Matthijs de Ligt, Frenkie de Jong und David Neres stehen, ist Sturm Graz eine Ansammlung mittelmäßiger Fußballer."

Die Leistung der Amsterdamer wurde vom Blatt bejubelt. "Die Mannschaft von Erik ten Hag war Sturm Graz überlegen und hielt die im Europacup so wichtige Null. Ajax hat eine solide Grundlage geschaffen, um die dritte Qualifikationsrunde zu erreichen."

Ganz im Gegensatz dazu stieg der Ajax-Coach auf die Euphoriebremse, weiß um die Gefährlichkeit des Ergebnisses. "Wir haben noch ein Spiel vor uns. Es bleibt spannend, dieser Gegner gibt nie auf."


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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Vid Sicious am 26.07.2018 12:08 Report Diesen Beitrag melden

    Traurig !!!

    und alles nur deswegen damit die violette Wiener Blase noch ein zwei Jahre überlebt...unsagbare Frechheit...

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Vid Sicious am 26.07.2018 12:08 Report Diesen Beitrag melden

    Traurig !!!

    und alles nur deswegen damit die violette Wiener Blase noch ein zwei Jahre überlebt...unsagbare Frechheit...

    • Parteilos am 26.07.2018 13:00 Report Diesen Beitrag melden

      Traurig??

      Was kannn die Austria dafür. Hat nichts mit dem Transfermarkt zutun. Sehen Sie andere Vewreine das ist so. Die Austria zahlt auch nicht mehr als Sturm. Beispiel der Israelische Spieler hatte ein Angebot von Sturm mit mehr Gehalt, ging aber zur Austria!! Für die Leistung selbst verantwortlich.

    • Herr Haslinger am 26.07.2018 20:07 Report Diesen Beitrag melden

      Blödsinn !

      Sicher können diese Violetten was dafür...müssten ja nicht bei der Ligakonkurrenz fischen gehen...die sollen sich die Arbeit machen und sich selbst ihre Spieler suchen...sorry..aber das ist einfach keine Kultur !

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