Doppelt so schnell wie erlaubt

03. Juni 2019 12:08; Akt: 03.06.2019 13:25 Print

Toter Fußball-Star Reyes crashte mit 237 km/h

Nach dem Tod des Fußball-Profis José Reyes werden erste Details bekannt. Er verunglückte mit überhöhter Geschwindigkeit, im Wagen saßen auch seine Cousins.

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Wir haben mitgefiebert, gelitten, getrauert. Hier die größten Sport-Dramen im Jahr 2019. . Österreichs beste Riesentorläuferin zog sich beim Training im italienischen Pozza di Fasso bei einem Sturz einen Kreuzband- und Meniskusriss zu. Bitter: Die Tirolerin befand sich in ihrer Comeback-Saison, nachdem sie sich im März 2018 dasselbe Knie schwer verletzt hatte. platzten. Die 29-jährige Salzburgerin hatte sich auch beim Riesentorlauf-Training in Südtirol einen Kreuzbandriss zugezogen. Die Saison war damit beendet. Veith hatte sich bereits 2015 das Kreuzband im rechten Knie gerissen, nach dem Comeback im Frühjahr 2017 musste das linke Knie wegen eine Entzündung in der Patellasehne operiert werden. Es stand sogar das Karriereende im Raum. Der Flugzeugabsturz von Emiliano Sala erschütterte die Fußball-Welt! Der 28-Jährige kam ums Leben, als er am 21. Jänner mit einer Propeller-Maschine in den Ärmelkanal stürzte. Der Argentinier war auf dem Weg von seinem Ex-Klub Nantes zu seinem neuen Team Cardiff City. . Bei einem Schlag auf der pickelharten Piste zog sich Franz einen Fersenbeinbruch am rechten Fuß zu. Der Bruch musste mit einem Gips ruhig gestellt werden. Auch für den zweifachen Saisonsieger war der Winter gelaufen. musste die Saison vorzeitig beenden. Der dreifache Medaillengewinner der WM in Aare erlitt beim Kombi-Super-G im bulgarischen Bansko beim viel zu weit gehenden Schlusssprung einen Kreuzbandriss und Riss des Innenmeniskus im linken Knie. Schwarz hatte im vergangenen Winter seine ersten beiden Weltcupsiege gefeiert. , Stürmer von Premier-League-Klub Burney, wird nicht für Österreichs Fußball-Nationalteam auflaufen. Der 29-Jährige erfülle die Kriterien für eine Einbürgerung nicht, erklärte das Innenministerium nach einer juristischen Prüfung. Die Einbürgerung des 29-Jährigen, der eine österreichische Großmutter hat, war vom ÖFB und von Sportminister Heinz-Christian Strache (FPÖ) forciert worden - vergebens. mit einer schweren Knieverletzung zu Ende. Die 26-Jährige stürzte im Super-G beim Weltcupfinale in Soldeu schwer. Hütter zog sich einen Kreuzbandriss sowie eine Innenband- und Meniskusverletzung im linken Knie zu. Es war nach einem Innenbandeinriss und einer Knorpelfraktur die dritte schwere Verletzung in nur einer Saison. Damit ist auch der Start des Winters 2019 in Gefahr. fuhr das Rennen seines Lebens. Der Ferrari-Pilot hatte schon das Qualifying dominiert, kontrollierte das Rennen nach Belieben. Bis zehn Runden vor Schluss plötzlich der Motor streikte. Leclercs Bolide verlor dramatisch an Leistung. Der Monegasse wurde noch auf Rang drei durchgereicht. Den Sieg erbte Weltmeister Lewis Hamilton vor seinem Teamkollegen Valtteri Bottas. war während des Lauf-Spektakels auf der Strecke zusammengebrochen. Er verstarb wenig später im Wiener AKH. "Wir sind betroffen von diesem Ereignis. Unser tief empfundenes Mitgefühl und unsere Anteilnahme gilt den Angehörigen des Läufers", so Veranstalter Wolfgang Konrad. sahen die Citizens in der Nachspielzeit schon wie die glücklichen Aufsteiger aus. Raheem Sterling hatte die Elf von Pep Guardiola mit 5:3 in Front geschossen. Das reichte nach der 0:1-Pleite vom Hinspiel zum Aufstieg. Doch der Treffer zählte nicht, der Videobeweis hatte richtigerweise auf Abseits entschieden. Guardiola blieb der Jubelschrei im Hals stecken. Größer war im Nachhinein allerdings der Aufschrei über den VAR-Einsatz in der 73. Minute, als Tottenham-Angreifer Fernando Llorente den Ball mit dem angelegten Ellbogen über die Linie drückte. Referee Cüneyt Cakir hatte lediglich Bilder von vorne gesehen, die Hintertor-Perspektiven wurden nicht gezeigt. Deshalb zählte das Tor. Und Tottenham stieg auf. das Leben. Gemeinsam mit dem US-Amerikaner Jess Roskelley wurden die österreichischen Alpinisten-Stars bei der Besteigung der Ostwand des Howse Peak im kanadischen Banff-Nationalpark verschüttet. Aufgrund der hohen Lawinengefahr konnten keine Retter rechtzeitig zu den Verschütteten vorrücken. Der tschechische Fußball-Nationalspieler Josef Sural vom türkischen Klub Alanyaspor verunglückte bei einem Busunfall in der Türkei tödlich. Erst zwei Wochen zuvor war der Stürmer Vater geworden. Niki Lauda verstarb in der Nacht auf den 21. Mai im Alter von 70 Jahren. Die Formel-1-Legende hatte sich nie vollständig von der Lungentransplantation 2018 erholt. Seit Anfang März hatte er sich für eine Reha in der Klinik Cereneo nahe Luzern aufgehalten. Anfang Mai verschlechterte sich der Zustand des 70-Jährigen, er bekam Probleme mit der Spenderniere, musste zur Dialyse ins Zürcher Spital. Das Ableben der Formel-1-Ikone habe sich schon länger abgezeichnet. "Es gibt keine Todesursache. Es war ein langer Prozess, an dessen Ende der Patient gegangen ist", so Walter Klepetko, der Lauda seit seiner Lungentransplantation im AKH betreute. Am 1. Juli 2019 kam der Fußball-Profi Jose Antonio Reyes im Alter von nur 35 Jahren bei einem tragischen Unfall ums Leben. Der frühere Arsenal- und Real-Madrid-Profi verlor bei Tempo 237 die Kontrolle über seinen Wagen und krachte in eine Baustelle. Reyes und ein Cousin starben noch am Unfallort, ein weiterer Cousin wurde schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht. Die langjährige US-Torfrau Hope Solo erzählte im Juni 2019 vom dunkelsten Moment ihres Lebens. Im Februar 2018 erlitt sie nach langersehnter Schwangerschaft eine Fehlgeburt. Allerdings hatte sich unwissentlich ein weiteres Ei im Eileiter eingenistet, was unmittelbare Lebensgefahr für die 37-Jährige bedeutete. Die Ärzte waren gezwungen, schnell zu handeln und entfernten ihr den Eileiter komplett. "Der Doktor sagte mir, ich wäre wenige Stunden später gestorben", erzählte Solo im Interview.

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Am Samstag verfiel die Fußball-Welt in tiefen Schock, als sie die Nachricht vom tragischen Tod des Fußball-Stars José Antonio Reyes erfuhr. Er verunglückte mit seinem Auto mit viel zu hoher Geschwindigkeit. Neben der Trauer und dem Beileid äußerten sich aber auch kritische Stimmen.

Unfallursache geklärt

Die spanische Sportzeitung "Mundo Deportivo" zitierte aus einem Polizeibericht, aus dem hervorging, das Reyes mit viel zu hoher Geschwindigkeit unterwegs war. Demnach war der frühere Profi von Real Madrid und FC Arsenal mit seinem Mercedes Brabus S550 mit 237 km/h auf der Autobahn in der Nähe von Sevilla unterwegs. Erlaubt sind in Spanien allerdings nur 120 Stundenkilometer. Als plötzlich sein Reifen platzte, verlor der 35-Jährige die Kontrolle über seinen Wagen und kam von der Straße ab.

Der Luxus-Sportwagen krachte in eine Baustelle, überschlug sich mehrmals und fing sofort Feuer – Reyes hatte keine Chance mehr, sich zu befreien.

Auch Cousin kam ums Leben

Neben dem Fußball-Star forderte der Unfall auch ein weiteres Opfer. Reyes war mit zwei Cousins unterwegs, als sich die Tragödie ereignete. Einer der beiden kam beim Unglück ebenfalls ums Leben – er wurde nur 23 Jahre alt. Ein weiterer Cousin, der ebenfalls im Wagen saß, wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht und sofort behandelt. Er hatte noch kurz vor dem Unfall ein Video auf seiner Instagram-Seite gepostet.


Reyes (l.) und seine Cousins kurz vor dem Unfall

Stars bei Trauerfeier

Am Sonntag fand im Stadion Sánchez-Pizjuán in Sevilla eine öffentliche Totenwache statt. Dabei waren auch zahlreiche Freunde und Weggefährten anwesend, unter anderem Sergio Ramos, Real-Legende Raúl und Real-Präsident Florentino Perez.

Am Montag sollen Reyes' sterbliche Überreste in dessen Geburtsort Utrera bestattet werden.

Kritische Stimme in Spanien

Doch nicht alle sind in Trauer vereint, vereinzelt werden auch kritische Stimmen laut. Einer davon ist der ehemalige spanische Nationaltorhüter Santiago Canizares. Der 49-Jährige verurteilte das Fahren mit erhöhter Geschwindigkeit und verweist auf Reyes' Cousin, der ebenfalls beim Unfall ums Leben kam.

"Rasen ist eine verwerfliche Handlung. Bei dem Unfall gab es neben dem Fahrer auch Opfer. Reyes hat keine Anerkennung verdient, als wäre er ein Held. Das heißt aber nicht, dass ich nicht bedauere, was passiert ist und dass ich nicht für seine Seele bete", schrieb Canizares bei "Twitter".

Auf der Internet-Plattform erhielt er dafür viel Zustimmung, erntete aber auch einige Kritik. Daraufhin erklärte er sich erneut: "Vielleicht habe ich mich nicht gut ausgedrückt. Natürlich verdient er einen Tribut und eine großartige Erinnerung an seine Karriere und seinen Beitrag zum Fußball", so der frühere Real-Madrid-Torhüter. "Ich habe nur die Absicht, Unempfindlichkeit zu verurteilen und zum Nachdenken darüber aufzufordern, wie viele Fehler wir machen, und ich denke, dass dies perfekt mit Schmerzen vereinbar ist."




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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Trüd am 03.06.2019 12:39 Report Diesen Beitrag melden

    Eine totsünde zuviel

    Gesetze kennen diese Leute nicht, aber das physikalische Gesetz hat sich nun wieder bewahrheitet

  • angelina am 03.06.2019 13:39 Report Diesen Beitrag melden

    kein vorbild

    ein raser!!! respektlos, er hat unbeteiligte in gefahr gebracht...

  • Franz-Bernd Mitterer am 03.06.2019 17:52 Report Diesen Beitrag melden

    237 kmh

    Na da hält sich mein Mitleid in Grenzen. "Man soll nie schneller fahren als sein Schutzengel fliegen kann!"

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Franz-Bernd Mitterer am 03.06.2019 17:52 Report Diesen Beitrag melden

    237 kmh

    Na da hält sich mein Mitleid in Grenzen. "Man soll nie schneller fahren als sein Schutzengel fliegen kann!"

    • Paul am 03.06.2019 19:24 Report Diesen Beitrag melden

      Ditto...

      Wer so fährt und dritte unschuldig damit gefährdet oder wie hier ein weiteres Leben gefordert hat, verdient keine Trauer.. sskm..

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  • Onkel Chester am 03.06.2019 14:08 Report Diesen Beitrag melden

    Na bitte

    da waren die ganzen Herumrotzereien und "Schockstarrezustände" ja vollkommen umsonst...

  • angelina am 03.06.2019 13:39 Report Diesen Beitrag melden

    kein vorbild

    ein raser!!! respektlos, er hat unbeteiligte in gefahr gebracht...

  • Trüd am 03.06.2019 12:39 Report Diesen Beitrag melden

    Eine totsünde zuviel

    Gesetze kennen diese Leute nicht, aber das physikalische Gesetz hat sich nun wieder bewahrheitet

  • zisch09 am 03.06.2019 12:35 Report Diesen Beitrag melden

    verarbeiten

    Das einzigste was mir leid tut, sind die Hinterbliebenen. Die müssen die Trauer verarbeiten.

    • ab09 am 03.06.2019 15:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @zisch09

      das 'einzigste' was mir an ihrem Kommentar nicht gefällt, ist...drei mal dürfen Sie raten.

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