Trump-Protest

26. Juni 2019 13:05; Akt: 26.06.2019 13:41 Print

US-Star: "Ich gehe nicht ins f***ing Weiße Haus"

Fußballerin Megan Rapinoe und US-Präsident Donald Trump werden sicher nie Freunde. Und begegnen werden sie sich wohl auch nicht.

Megan Rapinoe zählt mit den USA zu den Mitfavoriten auf den WM-Titel. (Bild: imago sportfotodienst)

Megan Rapinoe zählt mit den USA zu den Mitfavoriten auf den WM-Titel. (Bild: imago sportfotodienst)

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Noch haben die US-Amerikanerinnen ihren Fußball-Weltmeistertitel nicht verteidigt. Das US-Team steht an der WM in Frankreich erst im Viertelfinale und trifft dort am Freitag auf die Gastgeberinnen. Doch auch wenn der dreifache Weltmeister seinen vierten Titel feiern würde, würde der Captain, Megan Rapinoe eines nicht tun: "Ins f***ing Weiße Haus gehen."

Dorthin werden Sportteams vom US-Präsidenten eingeladen, wenn sie einen großen Titel einheimsen. Da der aktuelle Präsident aber Donald Trump heißt, winkt Rapinoe bereits im Voraus ab. Einerseits geht die 33-Jährige davon aus, dass das Team sowieso nicht eingeladen werde. Andererseits ist Rapinoe eine wichtige Repräsentantin der LGBTQ-Bewegung. Und sie setzt sich gegen die Diskriminierung von Schwarzen in den USA ein.

Trump ist nicht einverstanden

Genau wie der ehemalige NFL-Quarterback Colin Kaepernick. Rapinoe tat es dem Footballspieler, der 2016 erstmals während der Nationalhymne zu knien begann, gleich und begab sich auf die Knie. 2017 wurde sie und andere Spielerinnen vom US-Verband aufgefordert, "respektvoll zu stehen". Seither unterlässt Rapinoe das Singen der Nationalhymne. Sie hält zudem ihre rechte Hand nicht aufs Herz, sondern verschränkt die Arme hinter dem Rücken.

So auch am Montag vor dem 2:1-Sieg im Achtelfinale gegen Spanien. Dazu äußerste sich auch Präsident Trump und sagte: "Das ist nicht angebracht." Was Rapinoe von Trump hält, fasste sie einst folgendermaßen zusammen: Sie sagte, er sei "sexistisch", "rassistisch", "frauenfeindlich" und überhaupt ein "schlechter Mensch".


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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Fritz Trözter am 26.06.2019 13:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kinderstube

    Und ihr fehlt offenbar die Kinderstube wenn die publizierten Aussagen stimmen. Wie würde sie sich wohl beschweren wenn sie auf die gleiche Art und Weise oder in diesem Stil bezeichnet würde? Ihr Aufschrei wäre mit Sicherheit groß.

  • Seitenblick am 26.06.2019 13:49 Report Diesen Beitrag melden

    Gleichhoch wie Mr. President

    Klare Selbstüberschätzung. Damit stellt sie sich auf eine Stufe wie ihr Mr. President.

  • Tex Wanke am 26.06.2019 14:09 Report Diesen Beitrag melden

    j huiuiui

    "Star" und "f..cking"...na da hat sich ja echt viel getan !!!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Epi am 26.06.2019 20:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jedem das Seine

    Recht hat sie! Gibt ohnehin genug andere die vor dem Mr. Präsident buckeln.

  • Tex Wanke am 26.06.2019 14:09 Report Diesen Beitrag melden

    j huiuiui

    "Star" und "f..cking"...na da hat sich ja echt viel getan !!!

  • Seitenblick am 26.06.2019 13:49 Report Diesen Beitrag melden

    Gleichhoch wie Mr. President

    Klare Selbstüberschätzung. Damit stellt sie sich auf eine Stufe wie ihr Mr. President.

  • Fritz Trözter am 26.06.2019 13:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kinderstube

    Und ihr fehlt offenbar die Kinderstube wenn die publizierten Aussagen stimmen. Wie würde sie sich wohl beschweren wenn sie auf die gleiche Art und Weise oder in diesem Stil bezeichnet würde? Ihr Aufschrei wäre mit Sicherheit groß.