Klub-Legende

25. Mai 2019 10:51; Akt: 26.05.2019 11:08 Print

Veilchen-Verwirrung, kein Platz mehr für Andi Ogris?

Verwirrung um Andi Ogris. Die Veilchen-Ikone fürchtet um seinen Platz bei der Austria, der Sportchef gibt sich vage.

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Wie geht es der Wiener Austria nach der Horror-Saison im Vorjahr? Sind die "Veilchen" nach Platz sieben wieder am Weg nach oben und herrscht in Favoriten weiter Mittelmaß und Frust? "Heute" fasst die bisherige Saison mit den besten Bildern zusammen. Viel Spaß beim Durchklicken! Cheftrainer Thomas Letsch hatte bereits beim Trainingsstart alle Hände voll zu tun. 15 Spieler, unter ihnen lang verdiente Leistungsträger wie Raphael Holzhauser oder Robert Almer, verließen den Verein, während... ...insgesamt 13 neue Profis zur Kampfmannschaft der "Veilchen" stießen. Neben Coach Letsch grinsen hier die Neo-Austrianer Alon Turgeman, Maximilian Sax, Thomas Ebener, Christian Schoissengeyr, James Jeggo und Königstransfer Uros Matic in die Kamera. Ebenfalls rechts im Bild: Ralf Muhr, der vom Akademieleiter zum Wohlfahrt-Nachfolger als Sportdirektor aufstieg. "Die Austria ist endlich z´Haus" - unter diesem Motto kehrten die Wiener noch vor Saisonstart nach zwei Jahren im "Happel-Exil" endlich wieder in ihre generalüberholte Generali Arena zurück. Als Gegner bei der Stadioneröffnung beehrte der deutsche Spitzenklub Borussia Dortmund die "Veilchen". Es ging sofort zur Sache, am Ende setzte es eine 0:1-Niederlage, von der... ...sich die Fans auf den neuen Tribünen allerdings nicht die Stimmung und Vorfreude auf die neue Saison verderben ließen. Mit dem Cupspiel beim Wiener Stadtligisten Austria XIII stand wenig später das erste Pflichtspiel auf dem Programm. Die Letsch-Elf gab sich dabei keine Blöße und zog mit einem souveränen 4:0-Sieg in die zweite Cup-Runde ein. Im ersten Liga-Spiel der Saison daheim gegen Wacker Innsbruck hatten die Austrianer schon wesentlich mehr zu kämpfen. Mit 0:1 gerieten die Hausherren in Rückstand, am Ende... Doch der erste Rückschlag folgte bereits in der zweiten Liga-Runde. Beim WAC mussten sich Matic und Co. mit 0:1 geschlagen geben. Auch in Runde drei setzte es eine Niederlage. Bei Meister Salzburg gab es mit einem 0:2 nichts zu holen. Dabei im Mittelpunkt: Ex-"Veilchen" Zlatko Junuzovic, der sehr zum Ärger mancher Austria-Fans nach seinem Bremen-Engagement im Sommer bei den "Bullen" anheuerte. Nach zwei Rückschlägen in Folge wurden sofort die üblen Erinnerungen an die Vorsaison wach. Doch dann kam die Admira in die Generali Arena und mit einem 4:0-Erfolg über die Südstädter konnten die "Veilchen" die erste Mini-Krise erfolgreich abwenden. Doch auswärts mussten die Wiener in Runde fünf den nächsten Dämpfer einstecken. Beim SKN St. Pölten reichte es nur zu einem 0:0-Unentschieden. "Wir hatten Torchancen, aber wenn der Ball nicht rein geht, muss man mit dem 0:0 leben, aber nicht zufrieden sein", analysierte Trainer Letsch. Gegen Mattersburg feierten die Violetten einen hart erarbeiteten 2:1-Heimsieg - drittes Spiel in Serie ohne Niederlage. Erster Höhepunkt: Im Derby feierte die Austria einen 1:0-Auswärtssieg gegen Rapid. Alex Grünwald erzielte das Goldtor. In der Tabelle kletterten die "Veilchen" auf Rang vier. Danach gab es für die Austria aber nicht so viel zu jubeln. Im Heimspiel gegen den LASK setzte es eine klare 0:3-Abfuhr. Gegen Aufsteiger Hartberg gab es auswärts zumindest einen 1:0-Erfolg. Dann aber die sportliche Talfahrt: Gegen Altach setzte es eine 0:2-Niederlage in Vorarlberg. Auch im Heimspiel gegen Sturm reichte es nicht zu einem Sieg - 1:1. Die nächste Punkteteilung gab es auswärts bei Innsbruck mit einem 0:0. Darauf folgte ein 2:3 im Heimspiel gegen Wolfsberg. In der Tabelle rutschten die Violetten auf Platz sechs ab. Die Fans äußerten daraufhin lautstark ihren Unmut, von der Tribüne tönte es "Letsch raus!" Einen Wechsel gab es zunächst auf der Führungsebene. Klub-Boss Wolfgang Katzian verkündete seinen Rückzug. Die Nachfolge tritt Frank Hensel an. Er kündigt an: "Wenn man vorangehen will, muss man investieren. Das haben wir in den letzten Jahren konsequent und intensiv getan und werden das auch in Zukunft tun." Weiters will er die Entwicklung auf der Tribüne vorantreiben: "Mein Ziel ist, dass wir offener und attraktiver für Familien und Frauen werden." In der nächsten Runde setzte es die nächste Pleite. Gegen Meister Salzburg hielten die Veilchen hinten lange ihren Laden dicht, ehe ihnen die Bullen doch noch zwei Tore einschenkten. Gegen den SKN St. Pölten gab es den zweiten Sieg in Folge. Die Veilchen konnten sich in der Generali Arena mit 2:0 durchsetzen. Dann wieder der nächste Dämpfer. Auswärts in Mattersburg musste man sich 2:1 geschlagen geben. Im Wiener-Derby zeigte die Austria ein völlig anderes Gesicht. Mit einem deutlichen 6:1 fegten die Veilchen den Stadtrivalen aus Hütteldorf vom Platz. Nach der Winterpause konnte die Austria nicht gleich dort weitermachen, wo sie aufgehört hatte. Der LASK spielte eine extrem starke Saison und konnte sich in Pasching mit 2:0 durchsetzten. Gegen Hartberg fand man zurück auf die Siegerstraße und gewann mit 4:2. Gegen Altach folgte dann eine weitere desolate Vorstellung, das Spiel ging mit 1:3 verloren. Trainer Thomas Letsch wurde nur einen Tag später entlassen.

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Andreas Ogris ist eine Austria-Legende. Bei seinem Herzensklub könnte es aber bald keinen Job mehr für den 54-Jährigen geben. Es herrscht Verwirrung.

In der "Krone" äußern sich Ogris und Sportchef Ralf Muhr. Eine klare Antwort bleibt letzterer dabei aber schuldig.

Worum geht es? Ogris erzählt von einem internen Mail: "Ich interpretiere das Mail von Sportchef Ralf Muhr so, dass die Austria in Zukunft keinen Wert auf irgendwelche Dienste von mir legt."

Muhr versucht zu erklären: "Ich habe dem Andi nur mitgeteilt, dass wir den Posten, für den er ein Thema war, intern besetzen, wir aber hoffen, dass er in irgendeiner Form beim Klub bleibt, die Türe ist nicht zu."

Klarheit schafft er damit keine. Ogris hätte im Rahmen des Projekt12, des Spitzen-Talentförderprojekts des ÖFB, violette Talente betreuen sollen und sich um verliehene Spieler kümmern. Es scheiterte scheinbar an den finanziellen Vorstellungen.

Andreas Ogris wurde mit der Austria als Spieler fünf Mal Meister und drei Mal Cupsieger. Bis März war er als Trainer der Young Violets Austria Wien in der 2. Liga aktiv.

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(SeK)

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