Krise beim Bundesligisten

30. August 2016 15:15; Akt: 14.09.2016 03:40 Print

Werder-Coach Skripnik: "Keinen Tag als Trainer genossen"

Bei Werder Bremen läuft es nicht nach Wunsch. Zuerst das bittere Cup-Aus gegen den Regionalligisten Lotte, eine Woche später die 0:6-Abfuhr zum Bundesliga-Start beim FC Bayern. Coach Viktor Skripnik fand ehrliche Worte, die jedoch an der Leidenschaft des 46-Jährigen für seinen Job zweifeln lassen.

 (Bild: imago sportfotodienst (imago sportfotodienst))

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Bereits nach Runde eins regiert bei Werder Bremen erneut das Chaos. Nach zwei Pleiten stehen die Werderaner samt Coach Viktor Skripnik unter Druck. Obwohl der Vertrag des 46-Jährigen erst im Sommer verlängert wurde, ist der Werder-Betreuer erneut angezählt. 

"Ich hatte einen Traumjob als U-17-Trainer. Und plötzlich geht es nach oben und ich lande in der Bundesliga. Ich habe keinen einzigen Tag als Trainer genossen Das soll ein Traumjob sein? Leck mich...", so Skripniks emotionale Rede.

Wie sehr es beim Klub von Zlatko Junuzovic, Florian Grillitsch und Florian Kainz kriselt, zeigte sich bereits bei der Auswärts-Klatsche in München. "Normalerweise stelle ich mich immer vor meine Mannschaft. Diesmal nicht. Dafür habe ich kein Verständnis", sagte Skripnik.

Sportdirektor Frank Baumann sprach seinem Coach volle Rückendeckung aus. "Wir werden da in den nächsten Monaten definitiv keine Diskussion aufkommen lassen. Wir haben die Entscheidung für Viktor aus Überzeugung getroffen." Laut "Bild" haben 350 Werder-Fans eine Petition für einen Skripnik-Rauswurf unterschrieben.


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