In Euro und Ostereiern

21. April 2019 11:11; Akt: 21.04.2019 11:53 Print

So viel cashte Dominic Thiem in seiner Karriere

Dominic Thiem gehört zu den absoluten Tennis-Großverdienern. In der ewigen Rangliste liegt er mit 14 Millionen Euro auf Rang 34. Das entspricht dem Wert von 86 Millionen Ostereiern.

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Wir blicken in unserer großen Diashow auf die Karriere von Dominic Thiem - Klicken Sie sich durch! Dominic Thiem wurde am 3. September 1993 in Wiener Neustadt geboren. Bild: 2006 beim Generali Bambini Cup Er wuchs in Lichtenwörth auf, einer kleinen Gemeinde 50 Kilometer südlich von Wien. Bild: 2010 Austrian Open in Kitzbühel. Im Alter von sechs Jahren begann Thiem mit dem Tennisspielen. Schon in der Volksschule trainierte er täglich mehrere Stunden. Seine späteren Erfolge sind kein Zufallsprodukt. Bild: 2010 Australian Open Junioren Eine hartnäckige Darmerkrankung hätte Thiem fast einen Strich durch die Rechnung gemacht. Später brach er die Schule ab, um sich ganz auf den Sport konzentrieren zu können. Bild: 2010 Bank Austria Tennis Trophy 2011 gelang ihm der Finaleinzug beim Juniorenwettbewerb der French Open. Das Endspiel verlor er gegen den US-Amerikaner Björn Fratangelo. 2011 schlug der 18-jährige Thiem in Wien Tennis-Legende Thomas Muster in dessen Abschiedsmatch. In der zweiten Runde unterlag er dem Belgier Steve Darcis. In seinem ersten Profijahr 2012 gewann Thiem ITF-Future-Turniere in Tschechien und Marokko. Autogrammjäger hatten Thiem damals schon auf dem Radar. Thiem ist nicht nur im Tennis begabt. An ihm ist ein Fußball-Talent verloren gegangen. Thiem hat auch einen Lieblingsklub. Sein Herz schlägt für den FC Chelsea. Auf diesem Bild ist er 2013 im Pulli mit dem Chelsea-Logo zu sehen. Probleme mit den Weisheitszähnen vermiesten Thiem den Start ins Jahr 2013. Er verpasste das Davis-Cup-Match gegen Kasachstan. Erst im März feierte er sein Comeback und siegte beim Future-Turnier in Kroatien. Thiem besiegte in Kitzbühel Jürgen Melzer und erreichte das Viertelfinale. Dort war gegen Albert Montañés Endstation. Anschließend feierte er seinen ITF-Turniersieg in Este und den Finaleinzug beim Challenger-Turnier in Como. Erstmals gelang ihm der Sprung unter die Top 200 der Welt. Sein Trainer Günter Bresnik war dabei immer an der Seite des Youngsters. 2014 gelang der Durchbruch. Als Qualifikant erreichte Thiem bei den Australian Open die zweite Runde, landete kurz danach in den Top 100. Anschließend folgte in Kitz das erste Finale bei einem ATP-Turnier und bei den US Open das Achtelfinale. In Nizza gewann Thiem 2015 seinen ersten Titel auf der Tour. In Umag ließ er im Juli gleich den zweiten folgen. Ein neuer Look musste her. Der blonde Thiem kletterte die ATP-Weltrangliste empor. 2016 besiegte er in Buenos Aires Rafael Nadal, stieg in die Top 15 der Welt auf. Gegen den Deutschen Alexander Zverev verteidigte er 2016 in Nizza seinen Titel. Ein Duell, das Thiem wohl noch lange begleiten wird. Die beiden gelten als die größten Talente ihrer Generation. Die blonden Haare waren da schon wieder Geschichte. Im Zebra-Outfit stürmte Thiem 2016 ins Halbfinale der French Open, verpasste gegen Novak Djokovic den Finaleinzug. Thiem stieg zur Nummer 7 der Welt auf. Gleich danach besiegte er im Stuttgart-Halbfinale Tennis-Legende Roger Federer, schlug im Finale Philipp Kohlschreiber und gewann als erster Österreicher einen Titel auf Rasen. 2016 erreichte Thiem zum ersten Mal die World Tour Finals. Er schlug Monfils, verlor gegen Djokovic und Raonic. 2017 sicherte sich Thiem in Rio de Janeiro seinen achten Titel. In Paris und Rom erreichte er jeweils das Halbfinale, in Madrid und Barcelona das Finale - beide Male schlug ihn ein Nadal in Überform. Trotz eines Durchhängers gegen Saisonende rückte Thiem auf Rang vier der ATP-Weltrangliste vor und qualifizierte sich souverän für das ATP-Saisonfinale. Im November kam heraus, dass Thiem mit Tennis-Kollegin Kristina Mladenovic zusammen ist. Beflügelt von der Liebe startete Thiem stark ins Jahr 2018. In Buenos Aires holte er im Februar den ersten Turniersieg. Auch in Lyon schnappte sich Thiem den Titel. Beide Male triumphierte er auf seinem Lieblingsbelag Sand. In Madrid scheiterte Thiem erst im Finale an Alex Zverev. Dann die French Open. Thiem kämpfte sich bis ins Finale des Grand-Slam-Turniers durch. Da war aber Endstation gegen Rafael Nadal. Bei den US Open stand Thiem als erster Österreicher im Viertelfinale. Dann wieder das Aus gegen Nadal, aber der Österreicher gab sich erst nach einem spannenden Fünfsatz-Krimi über 4:49 Stunden geschlagen. "Mein erstes episches Match", meinte er nach der Partie. Am 23. September erreichte Thiem einen weiteren Meilenstein. In St. Petersburg gewann der Niederösterreicher seinen ersten Titel in der Halle. Bei den Masters-1000 in Paris-Bercy stieß Thiem ins Halbfinale vor, dort musste er sich Karen Khachanov geschlagen geben. Das reichte aber für die Qualifikation für die ATP-Finals 2018 in London.

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Für Österreichs Tennis-Ass Dominic Thiem war beim Masters-1000-Turnier in Monte Carlo im Achtelfinale gegen Dusan Lajovic Endstation. Mit diesem Ergebnis steigt der Niederösterreicher im ewigen Preisgeld-Ranking auf Platz 34 aus.

Der 25-Jährige hat in seiner Profi-Karriere schon knapp 14 Millionen Euro eingespielt und hat damit sogar schon Tennis-Legende Thomas Muster (knapp elf Millionen) überholt.

Seit Juni 2016 ist Thiem konstant in den Top-10 der Welt, das wirkt sich auch finanziell aus. Wenn man davon ausgeht, dass ein Osterei rund 16 Cent kostet, hat sich Österreichs Nummer eins insgesamt schon 86 Millionen Ostereier in seiner Karriere erspielt.

Die ewige Preisgeld-Rangliste

1. Novak Djokovic (Ser) 114,7 Mio. Euro
2. Roger Federer (Sui) 109,6 Mio. Euro
3. Rafael Nadal (Esp) 93,4 Mio. Euro
4. Andy Murray (Gbr) 54,3 Mio. Euro
5. Pete Sampras (USA) 38,5 Mio. Euro
6. Stan Wawrinka (Sui) 28,6 Mio. Euro
7. David Ferrer (Esp) 27,9 Mio. Euro
8. Andre Agassi (USA) 27,7 Mio. Euro
9. Tomas Berdych (Cze) 26,1 Mio. Euro
10. Marin Cilic (Ser) 23,5 Mio. Euro
Weiters:
34. Dominic Thiem (Aut) 13,9 Mio. Euro
49. Thomas Muster (Aut) 10,9 Mio. Euro
66. Jürgen Melzer (Aut) 9,0 Mio. Euro
186. Alexander Peya (Aut) 3,9 Mio. Euro
206. Oliver Marach (Aut) 3,6 Mio. Euro
244. Stefan Koubek (Aut) 3,0 Mio. Euro
277. Julian Knowle (Aut) 2,7 Mio. Euro


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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hanna am 21.04.2019 13:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Oder?

    Bin jetzt eher Laie, aber ist ja das Brutto, davon wird ja noch Steuer abgezogen und der Manager erhält ja auch so um die 50%. Wie bei jedem Arbeitnehmer, das Brutto ist zwar Verdienst aber nur mit dem Netto kannst die Miete zahlen.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Hanna am 21.04.2019 13:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Oder?

    Bin jetzt eher Laie, aber ist ja das Brutto, davon wird ja noch Steuer abgezogen und der Manager erhält ja auch so um die 50%. Wie bei jedem Arbeitnehmer, das Brutto ist zwar Verdienst aber nur mit dem Netto kannst die Miete zahlen.