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07. Januar 2019 13:24; Akt: 07.01.2019 14:17 Print

Der verrückteste Sprung des Tournee-Champions

Seit dem Triumph bei der Vierschanzen-Tournee ist Ryoyu Kobayashi allen Skisprung-Fans ein Begriff. Ein verrückter Sprung von ihm wird zum Hit im Netz.

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Noch im Herbst kannten nur Skisprung-Insider Ryoyu Kobayashi. Der Japaner debütierte 2016 im Weltcup, wurde in seiner ersten Saison nur 42. Doch seit November 2018 ist alles anders: Acht Saisonsiege, Grand Slam bei der Vierschanzen-Tournee. Fans und Experten sind begeistert vom 22-jährigen Japaner. Das fördert auch Kuriositäten im Netz zu Tage.

So wird nun ein Youtube-Video zum Hit, das Kobayashi bei einem Springen im Februar 2018 in Sapporo zeigt. Der Schanzenrekord stand damals bei 143,5 Metern. Der damalige Nobody setzte zum Sprung an, flog und flog, stand bei der Rekordmarke noch meterweit in der Luft. Kobayashi ruderte mit den Armen, um irgendwie wieder zu Boden zu kommen. Am Ende detonierte er weit jenseits der 150-Meter-Marke im Flachen – jenseits der Weitenmessung. Bei der Bruchlandung blieb er unverletzt. Wie weit er geflogen ist? Es gibt nur Schätzungen.

Auch ÖSV-Adler Stefan Kraft hat den Clip bereits gesehen: "Natürlich kenne ich dieses Video. Ich schaue mir Ryoyu genau an, man kann von ihm viel lernen. Der Weg nach oben führt nur über ihn", zollt "Kraftl" Respekt. Kobayashi gibt sich bescheiden: "Ich bin ein ganz normaler japanischer Junge. Ich mag Mode, schnelle Autos und ich interessiere mich für Musik." Der normale Junge kann allerdings nach dem Tournee-Sieg noch eine Rekordmarke knacken, nämlich die 15 Saisonsiege von Peter Prevc von 2015/16. "Warum sollte ich das nicht schaffen können", meint Kobayashi selbstbewusst.


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(heute.at)

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