In der Nähe von Lake Louise

19. April 2019 09:41; Akt: 19.04.2019 09:59 Print

Hier verunglückten die Kletterer Lama und Auer

Im Banff National Park an der Grenze zwischen British Columbia und Alberta liegt der Howse Peak. Hier hat eine Lawine die drei Kletterer verschüttet.

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Die Profi-Kletterer David Lama, Hansjörg Auer und Jess Rosskelley wurden im idyllischen Kanada von einer Lawine verschüttet. Die Behörden gehen davon aus, dass das Trio das Unglück nicht überlebt hat.

Passiert ist der wahrscheinlich tödliche Lawinen-Abgang im Banff National Park an der Grenze der beiden kanadischen Bundestaaten British Columbia und Alberta, unweit des Ski-Weltcup-Orts Lake Louise.

Der Howse Peak ist mit 3,295 Metern einer der höchsten Berge in den Waputik Mountains, ein Ausläufer der kanadischen Rocky Mountains. Er gilt als extrem schwierig zu besteigen, mit vielen Eis- und Felsenfeldern.

Das Kletterer-Trio wollte die absolut gefährlichste Route "M16" auf den Gipfel nehmen und wurde dort von einer Lawine überrascht. Rettungskräfte konnten noch nicht in das Gebiet vordringen, zu groß ist die Lawinengefahr.


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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Werner am 19.04.2019 10:58 Report Diesen Beitrag melden

    Reinhold Messner hat im Interview

    mit Lama einen treffenden Satz gesagt: 'Neunzig Prozent der Kletterer kommen nie aus der Halle heraus - und das ist gut so.'

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  • Kritiker am 19.04.2019 10:37 Report Diesen Beitrag melden

    RedBull - die Todesmarke

    Sieben, jetzt acht Athleten hat RedBull schon auf dem Gewissen? Die, die aussteigen, berichten darüber, dass RedBull Leistungen abverlangt, die ein normaler Mensch nicht wagen würde. Die Sponsorverträge sind so gestaltet, dass am Ende RedBull niemals haftet. So spektakulär die Sportszenen sind, so dramatisch die Folgen dieser Grenzgänger; 500 stehen zZ unter Vertrag. RedBull kassiert dafür immense Summen an Werbegelder. Aber nicht ein Cent geht in einen Rententopf für Hinterbliebene. Für mich hat das nichts mehr mit Sport zu tun, das ist nur noch eine Show.

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  • Guziwuzi am 19.04.2019 11:53 Report Diesen Beitrag melden

    Tragisch

    Tragisch...aber leider glauben alle Extremsportler gerade SIE sind unkaputtbar!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • ibindameinung am 19.04.2019 13:41 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Mitleid

    Ehrlich, mir tun die Kletterer nicht leid. Sie wollen das so, wissen welche Gefahren damit verbunden sind. Obendrein ist das ein Freizeitvergnügen, welchen niemanden etwas bringt. Nicht einmal der Wissenschaft.

  • Guziwuzi am 19.04.2019 11:53 Report Diesen Beitrag melden

    Tragisch

    Tragisch...aber leider glauben alle Extremsportler gerade SIE sind unkaputtbar!

  • Werner am 19.04.2019 10:58 Report Diesen Beitrag melden

    Reinhold Messner hat im Interview

    mit Lama einen treffenden Satz gesagt: 'Neunzig Prozent der Kletterer kommen nie aus der Halle heraus - und das ist gut so.'

    • Der/Puuuuuuu am 19.04.2019 14:00 Report Diesen Beitrag melden

      Messners Bruder

      Das hätte auch Messners Bruder das Leben gerettet.

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  • Kritiker am 19.04.2019 10:37 Report Diesen Beitrag melden

    RedBull - die Todesmarke

    Sieben, jetzt acht Athleten hat RedBull schon auf dem Gewissen? Die, die aussteigen, berichten darüber, dass RedBull Leistungen abverlangt, die ein normaler Mensch nicht wagen würde. Die Sponsorverträge sind so gestaltet, dass am Ende RedBull niemals haftet. So spektakulär die Sportszenen sind, so dramatisch die Folgen dieser Grenzgänger; 500 stehen zZ unter Vertrag. RedBull kassiert dafür immense Summen an Werbegelder. Aber nicht ein Cent geht in einen Rententopf für Hinterbliebene. Für mich hat das nichts mehr mit Sport zu tun, das ist nur noch eine Show.

    • Thomas Gebhart am 19.04.2019 11:03 Report Diesen Beitrag melden

      @Kritiker

      Ich nehme an dass auch die Athleten ihr monatliches Salär von Red Bull bekommen werden....

    • Informer am 19.04.2019 11:31 Report Diesen Beitrag melden

      @Thomas Gebhart

      Kletterer erhalten einen Sponsorvertrag, der es ihnen ermöglicht ihr Hobby zum Beruf zu machen. Davon leben kann man nicht wirklich. Viele Athleten hausen in ihrem Wohnmobil und gehen außerhalb der Saison normalen Jobs nach. 40 % ihres Lebensunterhalts verdienen die Athleten mit einer beruflichen Tätigkeit oder einem Nebenjob. RedBull finanziert zusätzlich Expeditionen. Lediglich Vettel kassiert 20 Mio pro Jahr.

    • Der/Puuuuuu am 19.04.2019 12:24 Report Diesen Beitrag melden

      Frech

      Eigentlich finde ich es frech diesen Sportlern jede Eigenverantwortung abzusprechen. Zu Red Bull kann man stehen wie man will. Dieser Kritiker sollte einmal die Homepage von D. Lama besuchen, da gibt es seine Aussage zu dem Thema. Es sind auch nicht die Arbeitgeber an den 283 Alpintoten 2017 schuld obwohl diese mit dem Urlaubsgeld diese Unfälle ermöglicht haben. Auch die toten Bergsteiger z.B. in der Eiger Nordwand wurden nicht von Red Bull in den Tot getrieben

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  • Metatron am 19.04.2019 09:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Meldung

    Die Berge waren seine Welt - und in ihnen fand er nunmehr wohl einen tragischen Tod: Der 28-jährige Tiroler David Lama galt als Ausnahmetalent der Alpinisten- und Klettererszene, geadelt von ewigen Größen wie Reinhold Messner und Peter Habeler. Ein Leben für den Alpinismus, das nunmehr ein viel zu frühes Ende fand.

    • Alpinist am 19.04.2019 10:19 Report Diesen Beitrag melden

      @Metatron

      Der Tod der drei Burschen ist tragisch. Aber Lama als Alpinisten zu bezeichnen, ist schon sehr gewagt. Er wurde in der Sportkletter-Szene groß und war Sportkletterer, Gefahr war immer seine Herausforderung. Ein Alpinist geht keine Gefahren ein.

    • Kletterszene Wien am 19.04.2019 10:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Alpinist

      Wer gibt dir das Recht von einem Tod zu schreiben wenn das noch nicht mal bestätigt wurde?zuerst lesen dann schreiben!

    • Kletterszene Wien am 19.04.2019 10:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Alpinist

      Wer gibt dir das Recht von einem Tod zu schreiben wenn das noch nicht mal bestätigt wurde? zuerst lesen, dann denken, dann schreiben

    • Leser am 19.04.2019 10:50 Report Diesen Beitrag melden

      @Kletterszene Wien

      'Retter sahen Leichen im Schnee'. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

    • Hubi am 19.04.2019 11:09 Report Diesen Beitrag melden

      @Metatron

      'Geadelt von ewigen Größen wie Reinhold Messner'? Ich hab' das anders in Erinnerung. Lama ging Messner im Interview frontal an und stieß ihn mit der Aussage vor den Kopf, dass er kein Vorbild für ihn ist. Und Habeler meinte, nachdem er mit Lama die Eiger Nordwand kletterte, dass ihm das ganze Gerede beim Bergsteigen und Klettern auf den Keks geht". Für ihn ist die Kletterszene 'übersophisticated'. Er sieht Adam Ondra als den besseren Kletterer, weil er kein Risiko eingeht.

    • Der/Puuuuuuuu am 19.04.2019 13:33 Report Diesen Beitrag melden

      Bissi rechthaberisch

      Richtig ist: Lama ist in der Sportkletterszene groß geworden. Lama klettert(e) seit ca. 10 Jahren nicht mehr in der Halle sondern nur mehr Alpin. Herrn Messner (den ich sehr schätze) Aussage zu Lamas klettern sollte man vielleicht an Messner Bruder denken dann relativiert sich dieses Statement. Über Vorbilder: Messner war ein Höhenbergsteiger, Lama kletterte extreme Routen also ein Unterschied. Kleine Bösartigkeit am Rande: Wäre Lama auch beim Versuch in sein Haus zu kommen schwer Verletzt worden. Zu Ondra: Ondra klettert sicher die schwierigeren Sportkletterrouten (im Moment der Beste) aber k

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