Tod im Ring

12. Mai 2019 13:07; Akt: 12.05.2019 17:19 Print

Wrestler stirbt – alle glauben, es sei nur Show

Silver King ist am Wochenende bei einem Showkampf gestorben. Das Publikum bemerkte den Vorfall zuerst nicht.

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Der mexikanische Wrestler Silver King verlor am Wochenende sein Leben. César Barrón, wie er mit bürgerlichem Name hieß, wurde nur 51 Jahre alt.

King kämpfte im Rahmen der "Greatest Show of Lucha Libre" in London gegen Juventud Guerrera. Letzterer versetzte King gegen den Schluss des Kampfes einen harten Schlag, worauf King zusammenbrach. Guerrera dachte, dies gehöre zur Show und kickte King noch in den Oberkörper.

Der Ringrichter zählte den vermeintlichen Verlierer an und realisierte den Ernst der Lage ebenfalls nicht. Er erklärte Guerrera zum Sieger.

Publikum wird aus der Halle geführt

King lag rund zwei Minuten regungslos im Ring. Erst dann wurde der Schiedsrichter skeptisch und holte Hilfe. Auch andere Wrestler versuchten, den Mexikaner wiederzubeleben. Mittlerweile wurden die geschockten Zuschauer aus der Halle geführt.

Eine Stunde nach dem tragischen Vorfall wurde Kings Tod via Twitter verkündet.

Der Kampf sowie der Zusammenbruch von King wurde auf Facebook live gestreamt. Nach einer knappen Stunde wurde das Video entfernt. Die genaue Todesursache Barróns ist noch nicht genau geklärt. Nach ersten Informationen soll er einen Herzinfarkt erlitten haben.

Silver King kämpfte 1997 und 2000 im World Championship Wrestling. 2006 spielte er in der Komödie "Nacho Libre" einen Wrestler. Nach seinem Tod trauert die Szene um King.

(20M)


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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ehklar am 12.05.2019 14:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur ich

    Die "geschockten Zuschauer" wurden aus der Halle geführt? Aber vorher sind sie extra hingegangen, um möglichst brutale Kämpfe zu sehen. Das ist fast, als bräuchten die Zuseher bei Stierkämpfen am Ende des Kampfes psychologische Betreuung.

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  • Ehklar am 12.05.2019 14:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur ich

    Die "geschockten Zuschauer" wurden aus der Halle geführt? Aber vorher sind sie extra hingegangen, um möglichst brutale Kämpfe zu sehen. Das ist fast, als bräuchten die Zuseher bei Stierkämpfen am Ende des Kampfes psychologische Betreuung.