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22. Mai 2019 22:17; Akt: 22.05.2019 22:17 Print

Doping-Skandal: Auch Biathleten sind betroffen

Mit Biathlon ist nun auch die fünfte Sportart bekannt, die im Blutdoping-Skandal rund um Drahtzieher Mark S. verstrickt sein soll.

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Österreichs Wintersport kommt nicht zur Ruhe. Im Rahmen der nordischen Ski-WM in Seefeld kam es zu einem Doping-Skandal. Nicht der erste in der jüngeren ÖSV-Geschichte. Ein Überblick in Bildern. Bei den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City werden in einem ÖSV-Langlauf-Quartier Geräte für Bluttransfusionen gefunden. Sportdirektor Walter Mayer wird bis 2010 von Olympia ausgeschlossen. führen, im Zuge der Olympischen Winterspiele in Turin, italienische Carabinieri in den Quartieren der Biathleten und Langläufer Doping-Razzien durch. Pikant: Der eigentlich gesperrte Walter Mayer ist vor Ort. Wolfgang Rottmann (l.), Wolfgang Perner, Martin Tauber, Jürgen Pinter und Johannes Eder werden in der Folge lebenslänglich für Olympia gesperrt. wird Langlauf-Olympiasieger Christian Hoffmann wegen Anwendung einer verbotenen Methode für zwei Jahre gesperrt. Er beendet daraufhin seine Karriere. Später wurde ihm die Beteiligung am Besitz und Betrieb einer Blutzentrifuge vorgeworfen. wird bei Langläufer Johannes Dürr, bei einer Trainingskontrolle in Österreich vor dem olympischen 50-km-Rennen, EPO nachgewiesen. Er ist geständig und wird nicht nur aus dem ÖOC-Team, sondern auch aus dem ÖSV ausgeschlossen. ÖSV-Langläufer Harald Wurm wird für vier Jahre gesperrt. Der Tiroler habe gegen diverse Anti-Doping-Bestimmungen verstoßen, so habe er unter anderem auch die von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) verbotene Substanz Kobalt besessen und verwendet. Weiters habe er "intravenöse Infusionen und/oder Injektionen von mehr als 50 ml innerhalb eines Zeitraums von sechs Stunden" angewandt. Bei einer Doping-Razzia während der Nordischen Ski-WM in Seefeld gab es insgesamt neun Festnahmen. Unter den des Dopings verdächtigten Sportlern sind auch die ÖSV-Langläufer Dominik Baldauf und Max Hauke. Die Ermittlungen laufen.

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Neue Wende im aktuellen Doping-Skandal! Laut neuen Berichten soll auch im Biathlon Blutdoping betrieben worden sein. Mindestens ein Biathlet soll auch zu den Kunden von Drahtzieher Mark S. zählen.

Die ARD-Dopingredaktion hat weiter nachgeforscht und herausgefunden, dass mit Biathlon auch eine fünfte Sportart im Blutdoping-Skandal verstrickt sein soll. Von "mindestens einem Biathleten" sei die Rede, Namen werden aber von der Münchner Staatsanwaltschaft keine genannt.

Bisher sind Namen von 15 ehemaligen und aktuellen Sportlern bekannt, um 21 Dopingfälle soll es sich handeln. Mit Biathlon ist nun zumindest die letzte offene Sportart bekannt.

Laut ARD handelt es sich um "um mindestens ein länger zurückliegendes Delikt", das zwar strafrechtlich verjährt sein soll und damit fünf Jahre zurückliegt. Sportrechtlich seien die Delikte aber noch verwertbar.

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