"Komm schon, kleines Mädchen!"

12. Juni 2018 21:30; Akt: 12.06.2018 21:35 Print

Dramatischer Miller-Notruf um Tochter veröffentlicht

Der ehemalige Skistar Bode Miller und seine hochschwangere Frau Morgan trauern um die 19 Monate alte Emeline. Nun wurde der 911-Notruf veröffentlicht.

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Die erst 19-monatige Tochter von Bode Miller war bei einer Pool-Party in der Nachbarschaft des 40-Jährigen am Sonntag gegen 18.30 Uhr ins Schwimmbecken gestürzt. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Bode Miller und seine hochschwangere Frau Morgan verloren ihr zweites gemeinsames Kind.

Die Orange County Fire Authority hat nun die dramatischen Minuten des Anrufs bei der Polizeizentrale veröffentlicht. Der Notruf bei 911 ging nur Augenblicke nachdem die kleine Emeline aus dem Pool geholt worden war ein.

"Mehrere Minuten im Wasser"

Auf dem Tonbandausschnitt ist zu hören, wie eine Frau schildert, dass bei der kleinen Emeline Wiederbelebungsmaßnahmen gesetzt werden. "Atmet sie noch?", fragte der Polizist am anderen Ende der Leitung. "Nein", sagte die Frauenstimme darauf. Ob es sich dabei um Bode Millers Frau Morgan handelt, ist nicht bekannt.

Doch dann keimte Hoffnung auf, als plötzlich der Ersthelfer, der das Mädchen wiederbelebte, "schwacher Puls" sagte. Der Polizist am anderen Ende der Leitung fragte, wie lange das Mädchen im Wasser gewesen sei. "Ein paar Minuten", sagte eine andere Stimme. Die Anruferin ergänzte: "Ich weiß es nicht."

"Komm, kleines Mädchen!"

Als das kleine Mädchen wieder Puls hatte, wurde es in die stabile Seitenlage gebracht. Jemand sagte: "Es kommt immernoch Wasser aus ihren Lungen." Die Anruferin war der Verzweiflung nahe, sagte immer und immer wieder: "Komm schon, kleines Mädchen."

Der Anruf endete nach etwa fünf Minuten, als im Hintergrund Sirenen der eintreffenden Rettungskräfte zu hören waren. Die kleine Emeline wurde ins Krankenhaus gebracht, wo die Ärzte nur noch den Tod des 19 Monate alten Babys feststellen konnten. Bereits während der Rettungsfahrt hatte die kleine "Emmy" keinen Puls mehr.


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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Michi am 13.06.2018 05:49 Report Diesen Beitrag melden

    Warum wird das veröffentlicht?

    Ernsthaft. Intimer geht es kaum. Wem soll das irgendwas bringen?

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  • Alex am 13.06.2018 05:45 Report Diesen Beitrag melden

    Krank

    Warum veröffentlicht man sowas? Ich mein der 911 Notruf gibt die Bänder an die Medien weiter und die Eltern in solch schwerer Zeit sagen, jaja kein Problem oder wie muss man sich das vorstellen? Ich würde das nicht wollen.

  • Teresa am 13.06.2018 08:20 Report Diesen Beitrag melden

    Teresa

    Mir wird ganz übel wenn ich sowas lese, der größte Horror überhaupt. So eine schreckliche Tragödie.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Teresa am 13.06.2018 08:20 Report Diesen Beitrag melden

    Teresa

    Mir wird ganz übel wenn ich sowas lese, der größte Horror überhaupt. So eine schreckliche Tragödie.

    • Mutter am 13.06.2018 12:38 Report Diesen Beitrag melden

      Aufsichtspflicht

      Tragödie, wenn Eltern nicht fähig sind auf ein Baby aufzupassen?

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  • Michi am 13.06.2018 05:49 Report Diesen Beitrag melden

    Warum wird das veröffentlicht?

    Ernsthaft. Intimer geht es kaum. Wem soll das irgendwas bringen?

    • Luna S. am 13.06.2018 10:13 Report Diesen Beitrag melden

      Andere Länder, andere Sitten

      In den USA werden solche Notrufe sehr oft veröffentlicht, aber dort darf man auch eine Dashcam im Auto sowie Kameras am Haus haben, die die Straße vorm Haus filmen. Dort gibt's auch keinen Täterschutz, Bilder, Namen und selbst Wohnadresse von z.B. Pädophilen sind öffentlich zugänglich. Da gibt's halt keine Grünen oder SPÖler und es regt sich schon gar niemand über einen angeblich "intimen" Notruf auf.

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  • Alex am 13.06.2018 05:45 Report Diesen Beitrag melden

    Krank

    Warum veröffentlicht man sowas? Ich mein der 911 Notruf gibt die Bänder an die Medien weiter und die Eltern in solch schwerer Zeit sagen, jaja kein Problem oder wie muss man sich das vorstellen? Ich würde das nicht wollen.