Reise-Problem

31. Januar 2018 08:12; Akt: 06.02.2018 15:56 Print

Kitz-Sieger Dreßen muss ohne Familie zu Olympia

Thomas Dreßen überraschte bei der Kitzbühel-Abfahrt die Ski-Welt. Vor den Winterspielen nach Südkorea hat er aber Probleme mit der Reiseplanung.

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Thomas Dreßen ist in der Ski-Weltspitze angekommen! Mit Platz eins bei der Abfahrt in Kitzbühel und Rang sieben in Garmisch zählt der Deutsche bei den Olympischen Winterspielen im Februar zu den Medaillen-Anwärtern. Auf mentale Unterstützung der Familie muss er in Südkorea aber verzichten – es gab Buchungs-Probleme.

Alles ausgebucht

Eigentlich wollte Mutter Martina, die nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 2005 wieder geheiratet hat, ihrem Sohn in Pyeongchang die Daumen drücken. Aber die Zimmer in der Nähe der Piste sind restlos ausgebucht. "Wir müssten ewig lange zu den Rennen fahren, das macht keinen Sinn", meint sie. "Hätten wir in der Nähe etwas gefunden, wären wir auf jeden Fall rüber geflogen. Jetzt drücken wir vor dem TV die Daumen."

Kein Favorit?

Dreßen versucht inzwischen, den ungewohnten Druck vor den Spielen von sich zu nehmen. Ob er mit einer Medaille um den Hals die Rückreise zu seiner Familie nach Bayern antreten wird? "Die anderen sind auch keine Nasenbohrer", hält er den Ball vor den Olympia-Speedbewerben flach.


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(heute.at)

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