Strenge Regeln

23. April 2018 19:29; Akt: 16.05.2018 15:30 Print

Die leiseste WM? Das sind Russlands Jubel-Gesetze

Der Countdown läuft! Am 14. Juni wird die Fußball-WM in Russland eröffnet. In den Stadien könnte es aber sehr leise werden. Schuld sind strenge Regeln.

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Die WM 2018 in Russland wird wieder zum großen Auflauf der absoluten Top-Stars. Wir haben die Superstars der Weltmeisterschaft zum Durchklicken in der Diashow! Luis Suarez - Uruguay: Der Stürmer gibt nach dem Biss-Skandal sein WM-Comeback. 2014 hatte Suarez Gegenspieler Giorgio Chiellini in die Schulter gebissen, war danach für vier Monate von fußballerischen Aktivitäten ausgeschlossen. Jetzt ist der Uru zurück auf dem großen WM-Parkett. James Rodriguez - Kolumbien: Der kolumbianische Knipser geht als Titelverteidiger in die WM-Endrunde. 2014 krönte sich James mit sechs Volltreffern nämlich zum Torschützenkönig. Für sein Team war im Viertelfinale gegen Brasilien Endstation. Thomas Müller - Deutschland: Das DFB-Team geht als Titelverteidiger ins WM-Turnier. Mit dabei: Torgarant Thomas Müller. Die beeindruckende Quote des Bayern-Stars: zehn Tore in zwölf WM-Partien. Christian Eriksen - Dänemark: Der Mittelfeldmotor von Tottenham zeigte sich in der Qualifikation besonders treffsicher, scorte gleich elf Mal. Mit Frankreich, Australien und Peru warten jetzt allerdings härtere Brocken. Cristiano Ronaldo - Portugal: Der Real-Superstar führte seine "Selecao" zum Europameistertitel 2016. Doch bei WM-Endrunden lief es bisher nicht nach Wunsch. Er traf in 13 Spielen nur drei Mal! In Russland kann er diese Quote steigern. Harry Kane - England: Der englische Knipser gibt in Russland sein WM-Debüt. Bei der Europameisterschaft in Frankreich war er noch ohne Torerfolg geblieben. Luka Modric - Kroatien: Bei Weltmeisterschaften lief es für den kroatischen Spielmacher noch nicht nach Wunsch. Modric blieb in fünf Spielen ohne Torerfolg. Kroatien schied 2014 in der Vorrunde aus. Neymar - Brasilien: Der PSG-Star hat den Schock von der Heim-WM verdaut. Beim Turnier in der Heimat wurde Neymar im Viertelfinale gegen Kolumbien von Juan Zuniga ein Lendenwirbel gebrochen. Damit war das Heim-Turnier beendet. Wenig später auch für Brasilien, das im Halbfinale gegen Deutschland mit 1:7 baden ging. Die "Selecao" ist auf Wiedergutmachung aus. Antoine Griezmann - Frankreich: Kaum zu glauben, aber wahr. Der Star-Stürmer wartet noch auf sein erstes WM-Tor. In fünf Spielen 2014 blieb Griezmann ohne Volltreffer. Dafür wurde er bei der EM 2016 im eigenen Land mit sechs Treffern Torschützenkönig. Romelu Lukaku - Belgien: Die "Roten Teufel" haben in der Qualifikation aufgezeigt, waren als erstes europäisches Team nach dem Gastgeber qualifiziert. Der Manchester-United-Knipser traf dabei in acht Spielen elf Mal! Sergio Ramos - Spanien: Zurück auf den WM-Thron? Bereits 2010 war Spaniens Abwehrchef beim Titelgewinn dabei. Ramos selbst traf im Teamdress bereits 13 Mal, aber noch nie bei einer Endrunde. Lionel Messi - Argentinien: Der Superstar wartet noch auf den letzten großen Titel, peilt den Gewinn der Weltmeisterschaft mit den "Albiceleste" an. Aber: Die letzten drei Finalspiele verlor "La Pulga" mit der argentinischen Nationalmannschaft. 2014 das WM-Finale gegen Deutschland, 2015 und 2016 das Endspiel der Copa America gegen den Erzrivalen Chile.

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Trommeln, Klappern, Vuvuzelas – bei Fußball-Weltmeisterschaften geht es auf den Tribünen immer laut zu. Bei der WM 2018 in Russland dürfte es aber ruhiger laufen als bei früheren Endrunden. Der Grund sind strenge Regeln beim Gastgeber.

Gesang vor Geräusch

So werden in Russland Fan-Instrumente wie Trommeln oder Vuvuzelas komplett verboten sein. Der Grund ist kurios: Bei der WM 2010 übertönten die südafrikanischen Trompeten teilweise auch die lautesten Fan-Gesänge. Das will die FIFA nun verhindern.

Keine Selfie-Sticks

Auf die Fans wartet aber noch ein weiteres Verbot. Auch die Selfie-Sticks für das Handy sind in den WM-Arenen nicht erlaubt. Sie gelten als mögliches Wurfgeschoss als eine Gefahr für die Spieler auf dem Feld. Die Regeln sollen von der russischen Polizei und Fan-Beauftragten der teilnehmenden Nationen streng kontrolliert werden.


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(heute.at)

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