Bis 4. April

20. März 2019 13:30; Akt: 20.03.2019 14:14 Print

Das Cine Latino Festival startet am 28.3. in Wien

Eine Woche lang steht das Wiener Filmcasino im Zeichen des lateinamerikanischen Kinos. Wir stellen Ihnen alle gezeigten Filme vor.

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"Birds of Passage": Lange vor dem Aufstieg Pablo Escobars verkauft der junge Rapayet im Kolumbien der späten Sechziger Marihuana an Amerikaner des Friedenskorps. Das Geschäft boomt und er steigt bald zum reichsten Mann der abgelegenen Steppenregion auf. Vorstellung: Donnerstag, 28. März, 20.15 Uhr "El Ángel": Biopic über den Dieb und Serienkiller Carlos Robledo Puch, der schon mit 17 Jahren ganz Argentinien in Atem hielt. Vorstellung: 29. März, 21 Uhr "Los Perros": Die chilenische Galeristin Mariana verschaut sich in den General Juan. Der hat jedoch eine dunkle Vergangenheit, die ihn mit Marianas schwieriger Familiengeschichte verbindet. Vorstellung: Samstag, 30. März, 15.45 Uhr "Oso Polar": Auf der gemeinsamen Fahrt zum Klassentreffen lernen sich drei alte Schulkameraden neu kennen. Schnell kommen bei dem Trip durch Mexiko Stadt alte Erinnerungen hoch. Vorstellung: Freitag, 29. März, 17.30 Uhr "Distancias cortas": Eine vergessen geglaubte Filmrolle lässt den 200 Kilo schweren Fede endlich wieder seine Wohnung verlassen. Ein Großstadtmärchen aus Mexiko Stadt. Vorstellung: Sonntag, 31. März, 11 Uhr "Los adioses": Biopic über die mexikanische Schriftstellerin Rosario Castellanos (1925 - 1974). Vorstellung: Samstag, 30. März, 14 Uhr "Sueno en otro idioma": Nur noch Don Isauro und Don Evaristo verstehen die indigene mexikanische Sprache Zikril. Nur leider sind die beiden verfeindet und sprechen kein Wort mehr miteinander. Der junge Sprachforscher Martín hat einen Plan, um das zu ändern. Vorstellung: Dienstag, 2. April, 20.30 Uhr "Sueño Florianópolis": Nach 22 Ehejahren haben sich Lucrecia und Pedro getrennt, fahren aber trotzdem mit ihren Kindern in den Urlaub nach Brasilien. Vorstellung: Sonntag, 31. März, 16 Uhr "Las Herederas": Chela und Chiquita müssen Erbstücke verkaufen, um sich finanziell über Wasser halten zu können. Als Chiquita wegen Betrug hinter Gittern muss, tritt Chela einen Job als Taxifahrerin an - und verliebt sich in eine andere Frau. Vorstellung: Sonntag, 31. März, 18 Uhr "Roma": Dreifach Oscar-prämiertes Familiendrama von Alfonso Cuarón. Eine Familienmutter muss mit der Trennung von ihrem Mann zurechtkommen, ihr Kindermädchen mit einer ungewollten Schwangerschaft. Vorstellung: Sonntag, 31. März, 20 Uhr "Winter in Havanna": Ein Porträt der kubanischen Hauptstadt und vier ihrer Bewohner_innen vom Wiener Regisseur Walter Größbauer. Vorstellung: Mittwoch, 3. April, 20.30 Uhr "Temporada de caza": Der 17-jährige Nahuel durchlebt gerade eine schwierige Phase: Er ist von der Schule geflogen, hat erst vor kurzem seine Mutter verloren und muss nun zu seinem leiblichen Vater Ernesto, den er zehn Jahre nicht gesehen hat, in ein Kaff nach Patagonien ziehen. Vorstellung: Montag, 1. April, 18.30 Uhr "Cenizas": Caridads Familie wurde vom Vater entlassen. Als ein Vulkanausbruch die ecuadorianische Hauptstadt Quito bedroht, sucht sie seine Hilfe. Vorstellung: Dienstag, 2. April, 17 Uhr "Matar a Jesús": Die junge kolumbianische Studentin Paula wird vor ihrem Haus Augenzeugin des Mordes an ihrem Vater. Als die Ermittlungen der Polizei im Sand verläuft, nimmt Paula die Sache selbst in die Hand. Die Regisseurin Laura Mora verarbeitete eigenen Erfahrungen in ihrem mit Laien gedrehten Film. Vorstellung: Montag, 1. April, 20.30 Uhr "Vuelven": Mexiko in einer nicht näher definierten Zukunft. Der Drogenkrieg hat die Städte verwüstet und fast menschenleer zurückgelassen. Nur noch Kinder leben in den Ruinen. Als eines davon verschwindet, machen sich seine Freunde auf die Suche nach ihm. Vorstellung: Samstag, 30. März, 21 Uhr "El comienzo del tiempo": Als der Staat ihnen die Pension streicht, müssen Antonio und Bertha, beide 80 Jahre alt, wieder Geld verdienen. Sie verkaufen selbstgemachtes Street Food in Mexiko Stadt. Da taucht plötzlich ihr verschollener Sohn Jonás auf. Vorstellung: Montag, 1. April, 16.30 Uhr "Aallende, todo sobre mi abuelo": Salvador Allende war der erste demokratisch gewählte sozialistische Präsident Chiles. 40 Jahre nach seinem Tod geht seine Enkelin auf Spurensuche. Vorstellung: Dienstag, 2. April, 18.30 Uhr "Viaje": Ein verhinderter One-Night-Stand führt zu einem romantischen Roadtrip durch Costa Rica. Vorstellung: Mittwoch, 3. April, 17 Uhr "Retablo": Der 14-jährige Segundo fertigt mit seinen Eltern in den Bergen Perus Minialtäre, sogenannte "Retablos" an, doch er will mehr von der Welt sehen. Vorstellung: Mittwoch, 3. April, 18.30 Uhr "Mi obra maestra": Eine schwarze Komödie und bissige Satire auf den Kunstmarkt, die in Buenos Aires spielt. Vorstellung: Samstag, 30. März, 19 Uhr "El Pepe, una vida suprema": Emir Kusturicas Film über Uruguays letzten Präsidenten, José "Pepe" Mujica. "Yuli": Die Geschichte der unglaublichen Karriere des Ballettstars Carlos Acosta, die aus einem armen Vorort Havannas bis ins Royal Ballet nach London führte, wo Acosta fast 20 Jahre lang Principal Dancer war. Vorstellungen: Ab Mittwoch, 20. März, 18 Uhr im Filmhaus "Mamacita": Mamacita ist eine extravagante und außergewöhnliche Frau ? eine ?Selfmade Woman?, die es geschafft hat, ein gigantisches Beauty-Imperium in Mexiko aufzubauen. Mit fast 100 Jahren residiert sie zurückgezogen in ihrem Haus, das einem Palast gleicht. Hinter all dem Prunk verbergen sich aber familiäre Geheimnisse. Vorstellung: Donnerstag, 4. April, 18.15 Uhr "Terridoras unter Normalistas": Zwei neue Kurzdokus ("Don de ser"; "Unter Normalistas") und ein mexikanischer Spielfilmklassiker ("Cabeza de Vaca") zum Filmprogramm unter dem Titel ?Besetzte Gebiete. Das indigene Mexiko 500 Jahre nach der europäischen Ankunft?. Vorstellung: Donnerstag, 4. April, 20 Uhr

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"Bird of Passage" macht am 28. März den Anfang, bis 4. April werden 24 weitere Filme im Rahmen des Cine Latino Festivals 2019 gezeigt. Alle Beiträge samt Kurzbeschreibungen und Vorstellungsterminen finden Sie in unserer Bildstrecke (siehe oben).

Sofern nicht anders angegeben, finden die Screenings im Filmcasino (Margaretenstraße 78, 1050 Wien). Nähere Infos zu den Filmen sowie zu Stargästen und Rahmenprogramm finden Sie HIER.

TICKETS gibt es einzeln (um 9 Euro, online um 9,50 Euro) oder im Zehnerblock (65 Euro, zwei Jahre lang gültig, auch für andere Filme im Filmcasino und Filmhaus; nur an der Kassa erhältlich).


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