Reha für den Profikiller

11. Juni 2019 09:26; Akt: 11.06.2019 10:02 Print

John Wick darf sich vor Teil vier endlich erholen

Regisseur Chad Stahelski gönnt dem gefährlichsten Profikiller der Welt eine Atempause und stellt damit das Konzept der Actionreihe um.

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John Wick (Keanu Reeves) ist auf der Flucht. Ein Kreuz soll ihm als Ticket nach Afrika dienen. Der Adjudicator (Asia Kate Dillion) wurde vom "High Table", der höchsten Instanz der Unterwelt, geschickt, um John Wick in die Enge zu treiben und seine Verbündeten zu bestrafen. Zero (Mark Dacascos) wird damit beauftragt, John Wick zur Strecke zu bringen. Ganz nebenbei ist er ein großer Fan des legendären Killers. Sophia (Halle Berry) ist eine hervorragende Schützin, ihre tödlichsten Waffen sind jedoch ihre beiden Hunde. John Wick (Keanu Reeves) bittet Sophia (Halle Berry) um Hilfe. Sie soll ihn zu ihrem alten Boss Berrada führen. Jerome Flynn (bekannt als Bronn aus "Game of Thrones") spielt Berrada. Nur er kann John Wick den Weg zur Absolution weisen. Leider will er Johns Freundin Sophia einen ihrer Hunde abnehmen - ein großer Fehler. The Elder (Said Taghmaoui) steht sogar noch über dem "High Table" der Killer-Gilde und bietet John einen Handel an. Der Adjudicator (Asia Kate Dillion) droht dem Bowery King (Laurence Fishburne) und seinem Untergebenen (Jason Mantzoukas). Charon (Lance Reddick) und John Wick (Keanu Reeves) machen sich bereit für den Kampf. Der Adjudicator (Asia Kate Dillion) setzt Zero (Mark Dacascos) auf John Wick an. Der "High Table" will Winston (Ian McShane) als Chef des Continental Hotels in New York absägen. Winston hofft daher auf die Hilfe von John Wick. Zero (Mark Dacascos) und John Wick (Keanu Reeves) stehen sich zum ersten Mal gegenüber. John Wick (Keanu Reeves) muss einen Weg aus dem verregneten New York finden. Yassin (Aissam Bouali) heißt John Wick in Casablanca willkommen. Keanu Reeves schlüpft erneut in die Rolle des unkaputtbaren Profikillers John Wick. John (Keanu Reeves) und Sofia (Halle Berry) spazieren durch die Wüste. Keanu Reeves als John Wick John (Keanu Reeves) bietet seine alte Mentorin (Anjelica Huston) um freies Geleit. Keanu Reeves als John Wick Keanu Reeves in "John Wick: Kapitel 3" Laurence Fishburne (li.) und Ian McShane in "John Wick: Kapitel 3"

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Innerhalb kürzester Zeit mauserte sich John Wick zur Kultfigur. 2014 feierte der von Keanu Reeves verkörperte Auftragsmörder sein Kinodebüt und löschte fast im Alleingang einen ganzen Mafia-Clan aus. Einer der Gangster hatte Johns Auto gestohlen und seinen Hund getötet. Mächtig großer Fehler.

Fünf Jahre später startete bereits Teil drei der Reihe (eine ausführliche Filmkritik finden Sie HIER), im Wick-Universum waren zu diesem Zeitpunkt aber nur wenige Wochen seit dem ersten Schusswechsel vergangen.

Vor Kapitel vier will Regisseur Chad Stahelski seinem Helden daher eine wohlverdiente Pause gönnen. Man habe John Wick "so weit an die Grenze gebracht, wie es nur möglich ist" erklärte der ehemalige Stuntman im "Empire"-Podcast (via "Filmstarts"). Prügel, Schuss- und Stichwunden setzen halt auch einem schier unkaputtbaren Racheengel zu.

Die Ruhe vor dem nächsten Sturm

"Wir können nicht direkt dort weitermachen", so Stahelski. "John braucht ein bisschen R&R!" Das Kürzel steht für "Rest and Recuperation" und stammt aus dem Militärjargon. Soldaten wird "Ruhe und Erholung" verordnet, um sie für neuerliche Kampfeinsätze fit zu machen.

"John Wick 4" dürfte also nicht unmittelbar an den letzten Teil anschließen, sondern einen erheblichen Zeitsprung machen. Die Assassinen-Gilde, die seit dem Ende von Kapitel zwei seinen Kopf fordert, muss sich also einem John Wick mit voll geladenen Akkus stellen. Schwer vorstellbar, dass das gut für die Schurken endet.

"John Wick 4" soll im Mai 2021 in den Kinos starten.

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