Taron Egerton Interview

09. Januar 2019 19:24; Akt: 09.01.2019 19:25 Print

"Ich glaube nicht, dass ich Robin Hood spielen will"

Taron Egerton gilt seit "Kingsman" und "Eddie the Eagle" als Geheimtipp in Hollywood. Die Hauptrolle im neuen "Robin Hood" hätte er aber beinahe abgelehnt.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Wie reagiert man, wenn man die Hauptrolle in einem Action-Blockbuster angeboten bekommt? Noch dazu als Newcomer, der sich beweisen will? Taron Egerton (29) lehnte erst einmal ab: "Eigentlich nicht", waren seine exakten Worte auf die Frage, ob er den neuen Robin Hood spielen wolle.

+++ 11 Fails, die "Robin Hood" schon jetzt zum blödesten Film des Jahres 2019 machen +++

Gradlinig war der Brite bei seiner Rollenwahl allerdings noch nie. Die meisten dürften Egerton aus den Agenten-Blockbustern "Kingsman" kennen, Indie-Filmfans wohl eher vom Biopic "Eddie the Eagle". Wer die Karriere des 29-Jährigen nicht aktiv verfolgt, könnte leicht übersehen, dass es sich in diesen Filmen um denselben Schauspieler handelt.

Das große Interview mit Taron Egerton

Talent war das ausschlaggebende Argument

Dass der Brite als Robin of Loxley in der Neuauflage des Klassikers ins Mainstream-Kino zurückkehrt, liegt in erster Linie am Team hinter dem Film. Es lockten hochkarätige Kollegen wie Jamie Foxx (51), Jamie Dornan (36) oder Ben Mendelsohn (49). "Der Gedanke, dass sie als Support neben mir spielen, ist immer noch absurd für mich", meint Egerton im Interview.

Am Ende war es aber Regisseur Otto Bathurst (47), der ihn überzeugte. "Ich kannte seine Arbeit, ohne zu wissen, wer er war", erklärt der Newcomer. Bathurst drehte unter anderem die umjubelte erste Episode von "Black Mirror" sowie "Peaky Blinders".

Und weiter im Rollen-Tetris

Nach einem Facetime-Gespräch hatte der Regisseur seinen Star im Boot. "Wir wollten jemanden, der charismatisch ist, aber nicht von oben herab", erklärt Bathurst im Interview in London seine Wahl, "unser Robin Hood ist kein Übermensch." Egerton sei nämlich unmittelbar liebenswürdig.

Dessen nächster Film ist bereits im Kasten: Im lose auf Elton Johns Leben basierenden Musikdrama "Rocketman" (Deutschschweizer Filmstart am 30. Mai) verkörpert der Newcomer die exzentrische Popikone.

Er wolle nicht vorhersehbar sein. Und nach sechs Minuten Interview und knapp zwei Kinostunden mit seiner Interpretation der "Robin Hood"-Story können wir bestätigen: Vorhersehbar ist Taron Egerton wirklich nicht. Aber talentiert – und eben absolut liebenswürdig.

Die Neuauflage der Sage um den Kämpfer für Gerechtigkeit läuft am 11. Jänner in den Kinos an. Hier ist der Trailer:

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(mel)

Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Joseph am 10.01.2019 20:35 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Gemessen an dem schwachsinnigen Film, wäre er besser beraten gewesen, wenn er es mal getan hätte; weil die Ausrede: "Ich war jung, und brauchte das Geld" kann er nicht mehr geltend machen

  • theWatcher am 10.01.2019 11:33 Report Diesen Beitrag melden

    Schade

    Dabei hätte er bleiben sollen!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Joseph am 10.01.2019 20:35 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Gemessen an dem schwachsinnigen Film, wäre er besser beraten gewesen, wenn er es mal getan hätte; weil die Ausrede: "Ich war jung, und brauchte das Geld" kann er nicht mehr geltend machen

  • theWatcher am 10.01.2019 11:33 Report Diesen Beitrag melden

    Schade

    Dabei hätte er bleiben sollen!