Zum 80er

02. September 2018 11:46; Akt: 02.09.2018 12:00 Print

Nitsch-Geburtstagsaktion in blutigen Bildern

Zu seinem 80. Geburtstag schenkte sich Hermann Nitsch eine gigantische Blut-Trauben-und-Paradeiser-Aktion mit über 200 Teilnehmenden.

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40 Akteure, 165 Musiker und Sänger und viel totes Obst: Hermann Nitsch feierte mit Gästen aus dem In- und Ausland seinen 80er. Zur Feier des Anlasses startete mit dröhnender Musik seine 155. Aktion. Es war die erste seit 2005 und die allererste in Nitschs Museum in Mistelbach.

Vom "Häfn-Bruder" zum eigenen Museum
Seine Schüttbilder machten Nitsch weltberühmt. Als er in den 1960ern begann mit Tierblut zu werken und seine ersten Orgien-Mysterien-Theater aufführte löste das einen Skandal nach dem anderen aus. Nitsch landete sogar hinter Gittern und übersiedelte Ende der 60er für einige Zeit nach Deuschland. Selbst Jahrzehnnte später rufen die Aktionen des Künstlers immer wieder Kritiker auf den Plan, meist handelt es sich um Tierschützer. Heute ist Hermann Nitsch eines der künstlerischen Aushängeschilder Österreichs. In Mistelbach hat er sein Nitsch-Museum, das sich den Werken des 80-Jährigen widmet.

G'riss um die Tickets
Die blutige Geburtstags-Veranstaltung war schon Wochen vor der Uraufführung ausverkauft. Das Geburtstagskind selbst komponierte die Musik zu seiner "sinfonischen Aktion". Dirigent Andrea Cusumano arbeitete mit Musikern der Klangvereinigung Wien, der Stadtkapelle Mistelbach, dem Chor con cor aus Mistelbach und dem Musik- und Gesangsverein Asparn an der Zaya.

Im Anschluss an die Aktion feierte der Meister mit seinen Gästen Geburtstag.

Es ist noch lang nicht Schluss
Nitsch plant für 2020 ein 6-Tage-Spiel in Prinzendorf. Die Musik der "sinfonischen Aktion" versteht er als Einführung für das kommende Event.


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(lam)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Phönix am 02.09.2018 12:05 Report Diesen Beitrag melden

    Wie krank ist das denn?

    Und da sehen auch noch welche zu!? Einfach nur widerlich, einfach nur krank. Was hat das mit Kunst zu tun?

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  • Habakuk am 02.09.2018 11:57 Report Diesen Beitrag melden

    Schande

    Und so einem werden öffentlich = Steuergelder, zugeteilt.

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  • katja am 02.09.2018 11:58 Report Diesen Beitrag melden

    nitsch und kunst = papst und reeperbahn!

    eben ein systemkünstler der politikerInnen, siehe mikl-leitner!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Michi am 03.09.2018 12:18 Report Diesen Beitrag melden

    Nitsch

    unglaublich,und dass in der heutigen Zeit,auch die sogenannten Akteure sind keinen Deut besser :-( dass sich überhaupt jemand für sowas hergibt

  • kopfschüttel am 03.09.2018 11:13 Report Diesen Beitrag melden

    unfassbar...

    Das ist einfach nur Frevel... die Gestalten so darzustellen wie Jesus am Kreuz... und heutzutage - wo es gesunder Hausverstand sein sollte - mit Lebensmitteln sorgsam umzugehen und nicht zu verschwenden, für die "Kunst" zu zertrampeln - so etwas ist Aushängeschild für die österreichische Kunst??? unglaublich ekelhaft

  • kunstbefreit am 03.09.2018 08:44 Report Diesen Beitrag melden

    nitschkugel

    einerseits schächten verbieten und andererseits in nitschmassakern vollbad nehmen. ja, das ist gelebte überzeugung!

    • Schmid am 03.09.2018 22:52 Report Diesen Beitrag melden

      Nitsch

      genau so funktioniert Ö , das sind Schweinereien, Essen wird verwirstet und dann noch um 19:00 im Fernsehen gezeigt wo noch jedes gerade aufwachsende Kind zuschaut, aber gerügt wird wenn es mit Paradeiser einmal Kugerl scheibt.

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  • Karl Fensterstock am 03.09.2018 08:11 Report Diesen Beitrag melden

    Einweisen, bitte

    Nitsch hätte nicht ins Gefängnis gesteckt gehört, sondern in eine Nervenheilanstalt. Schlüssel ab und wegwerfen.

  • Ehklar am 03.09.2018 07:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur ich

    Und wie erklären wir MIT SOLCHEN AKTIONEN unseren Gästen die europäische Kultur?

    • Maria am 03.09.2018 07:59 Report Diesen Beitrag melden

      Ideenreichtum

      Auch hier werden unsere Gäste wieder angesprochen, erstaunlich, dass man es schafft, bei JEDEM Artikel, egal welches Thema, darauf zurückzukommen.

    • Karl Fensterstock am 03.09.2018 08:12 Report Diesen Beitrag melden

      Wie beim Opferfest

      Den Gästen gefällt das sicher. Bei Opferfest Eid al dingsbums gehts ja ähnlich zu.

    • ehklar am 03.09.2018 09:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Maria

      Ich schaffe das nicht "mit jedem Artikel." Aber diese Frage drängt sich geradezu auf wenn man sich dieses Spektakel ansieht.

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