Pamela Anderson über Migrationspolitik

27. Februar 2019 20:38; Akt: 27.02.2019 20:39 Print

"Das ist nicht menschlich, das ist nur lächerlich"

Pamela Anderson ist der diesjährige Stargast des Elevate Festivals in Graz. Bei einer Pressekonferenz nahm sich das ehemalige Playboy-Bunny dabei kein Blatt vor den Mund.

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Die 15. Ausgabe des Elevate Festivals findet von 27. Februar bis 3. März statt. Die Stadt Graz wird dabei in einen Hotspot für junge, zeitgenössische Festivalkultur verwandelt.

Ein Schwerpunkt des Diskursprogramms sind AktivistInnen, die sich im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit für wichtige Themen gesellschaftspolitisch engagieren.

Und heuer ist es den Organisatoren gelungen einen ganz besonders Stargast zu gewinnen: Pamela Anderson. Die Schauspielerin ist bereits seit Langem als politische Aktivistin tätig und setzt sich offen für Klimaschutz und Tierschutz ein.

Kritik an Einwanderungspolitik Österreichs

Bei einer Pressekonferenz am Mittwoch fand das ehemalige Playboy-Bunny nicht nur lobende Worte für das Elevate Festival in Graz, sondern übte auch Kritik.

Vor allem die Einwanderungspolitik von Bundeskanzler Sebastian Kurz gefällt der Blondine nicht. "Ich bin natürlich sehr betroffen von der weltweiten Flüchtlingskrise. Es gibt so viele Gründe, warum wir in dieser Position sind", sagt Anderson gegenüber dem "Standard".

"Werden alle eines Tages Klimaflüchtlinge werden"

"Wir werden alle eines Tages Klimaflüchtlinge werden, also müssen wir uns überlegen, wie wir diese Menschen behandeln, die aus Gebieten mit Kriegen kommen, die sie nicht angefangen haben", so die 51-Jährige.

Das Schließen von Grenzen und Bauen von Mauern wären keine Lösung für Menschen, denen es schlecht gehe. "Das ist nicht menschlich, das ist einfach nur lächerlich", lässt Anderson ihren Unmut über die Einwanderungspolitik der USA und Österreich freien Lauf.

Die Schauspielerin ist bekannt dafür, dass sie kein Fan von der Politik von US-Präsident Donald Trump ist. Und auch die politische Entwicklung in Österreich scheint der Blondine offenbar nicht zu gefallen.

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(wil)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sie am 27.02.2019 21:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wohnt

    in einem Hochsicherheitsanwesen, ist nur mit mehreren Bodyguards in der Öffentlichkeit unterwegs und kritisiert? Vielleicht sollte sie sich nachts und alleine an gewissen neu geschaffenen Brennpunkten mal umsehen.

  • Börny Geitner am 27.02.2019 22:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vielleicht..

    Dann soll sie mal eine Woche in Wien wohnen. Ohne ihr vieles Geld, wie ein ganz normaler Bürger, vielleicht öffnet das ihre Augen..

    einklappen einklappen
  • Erich am 27.02.2019 22:54 Report Diesen Beitrag melden

    Flüchtlingspolitik

    Kann ja zu Hause bleiben, muss ja nicht kommen.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Grüne Verweigerer am 01.03.2019 16:59 Report Diesen Beitrag melden

    Auffallen um jeden Preis

    Was die alte Frau sagt ist vollkommen für das Klo.

  • Ehklar am 28.02.2019 16:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur ich

    Sie ist also "Stargast" bei einem Event! Dann sollte Sie sich auch wie ein Gast benehmen und den Schlapfen halten.

  • rosenburger am 28.02.2019 16:37 Report Diesen Beitrag melden

    Verblüffende Worte

    Ja Frau Anderson der weise Satz meines Großvaters trifft mal wieder zu.Die Schönheit vergeht aber die Blödheit bleibt,Österreich muss wenn sie das Land verlassen haben mit seinen Problemen fertig werden und Fehler aus der Vergangenheit so gut und menschlich wie möglich ausbessern.

  • Wiener am 28.02.2019 13:20 Report Diesen Beitrag melden

    Hollywood und die Realität ....

    Wenn man nichts damit zu tun hat kann man leicht frech sein (oder ist es "nur" eine völlige Verkennung der Lage der Bevölkerung?) Wie viele hat sie denn zu Hause aufgenommen? Ich denke ich kenne die Antwort ....

  • Desert Eagle am 28.02.2019 12:33 Report Diesen Beitrag melden

    Sie hat immerhin darauf

    aufmerksam gemacht, daß Kühe durch die halbjährliche Zeitumstellung Euterprobleme bekommen. Schließlich kennt sie das Problem aus eigener Erfahrung.