Saisonabschluss

02. Juli 2018 12:34; Akt: 02.07.2018 12:56 Print

Rekord: Staatsoper nimmt 35,3 Mio. Euro ein

Die Staatsoper freut sich über einen neuen Einnahmen-Rekord. Es kamen auch mehr deutlich Besucher in die Aufführungen.

Staatsoperndirektor Dominique Meyer freut sich über 35,3 Mio. Euro Einnahmen. (Bild: zVg)

Staatsoperndirektor Dominique Meyer freut sich über 35,3 Mio. Euro Einnahmen. (Bild: zVg)

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Die Wiener Staatsoper kann für die abgelaufene Saison 2017/18 mit 35,3 Millionen Euro einen neuen Einnahmenrekord vermelden. In der vorangegangenen Spielzeit lagen die Karteneinnahmen bei 35 Mio. Euro. Die Auslastung betrug 98,61 Prozent. Im Vorjahr waren es 98,83 Prozent, wie am Montag mitgeteilt wurde.

Mehr Besucher, mehr Aufführungen

Einen Zuwachs gab es auch bei den Besucherzahlen sowie der Anzahl der Vorstellungen: 608.952 Gäste besuchten 292 Opern-, Ballettvorstellungen und Matineen auf der Hauptbühne. Zum Vergleich: In der Vorsaison kamen 601.532 Besucher in 289 Aufführungen. Dazu kommen 90 Vorstellungen im Studio Walfischgasse sowie 20 Matineen im Gustav-Mahler-Saal. Im Vorjahr gab es 84 Vorstellungen in der Walfischgasse und 17 Matineen.

Zuwachs bei Kinderkarten

Erfreulich für die Staatsoper ist auch die Anzahl an verkauften Kinderkarten im Haupthaus und in der Walfischgasse: Insgesamt wurden 13.469 Kinderkarten (2016/2017: 10.500) ausgegeben. Dazu kommen in beiden Spielzeiten rund 7.000 Kinder in den beiden Vorstellungen der „Zauberflöte“ für Kinder am Tag nach dem Wiener Opernball.

Kritik vom Rechnungshof

Erst vor wenigen Wochen hatte der Rechnungshof die Staatsoper allerdings heftig kritisiert und 115 Verbesserungsvorschläge aufgelistet. Ein Hauptkritikpunkt betraf die ungeregelte und intransparente Vergabe von etwa 45.000 Eintrittskarten an Kartenbüros und Vereine, wodurch Karten für Spitzenaufführungen schon zu Saisonbeginn aus dem Verkehr gezogen würden. Der Rechnungshof hatte das Haus am Opernring erstmals seit 1973 überprüft.

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(GP)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Speedy am 02.07.2018 14:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bravo

    Einnahmen ca. 58 Euro pro Karte?! klingt gut. Aber rechnen kann sich das nicht. Zieht man die Gage der Künstler, Gebäudekosten und die Personalkosten ab, dann kommt ein fettes Minus raus. Wenn man kostendeckend die Karten verkauft, würden keine Besucher kommen.

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  • Egon am 03.07.2018 09:34 Report Diesen Beitrag melden

    Einnahmen!!!

    Wer sinnerfassend lesen kann, ist eindeutig im Vorteil: Es werden die EINNAHMEN genannt. Es gibt keine Information zum Ergebnis. Einnahme = Umsatz. Ergebnis = Was wirklich übrig bleibt, dürfte einige Millionen in Minus sein. Liebe Redaktion, bitte keine Halbwahrheiten verbreiten.

  • K.Gnade am 02.07.2018 16:26 Report Diesen Beitrag melden

    Und wieviel wird mit Steuergeld

    subventioniert? Das sind doch auch etliche Millionen , die WIR dafür bezahlen.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • von Daheim am 03.07.2018 09:45 Report Diesen Beitrag melden

    oh Wunder

    woher kommt das satte Plus? von Steuergeldern? bei diesem miserablen Spielplan, mit meist häßlicher Kulisse und grauslichen Kostümen habe ich mir die Staatsoper abgewöhnt

  • Egon am 03.07.2018 09:34 Report Diesen Beitrag melden

    Einnahmen!!!

    Wer sinnerfassend lesen kann, ist eindeutig im Vorteil: Es werden die EINNAHMEN genannt. Es gibt keine Information zum Ergebnis. Einnahme = Umsatz. Ergebnis = Was wirklich übrig bleibt, dürfte einige Millionen in Minus sein. Liebe Redaktion, bitte keine Halbwahrheiten verbreiten.

  • K.Gnade am 02.07.2018 16:26 Report Diesen Beitrag melden

    Und wieviel wird mit Steuergeld

    subventioniert? Das sind doch auch etliche Millionen , die WIR dafür bezahlen.

  • Speedy am 02.07.2018 14:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bravo

    Einnahmen ca. 58 Euro pro Karte?! klingt gut. Aber rechnen kann sich das nicht. Zieht man die Gage der Künstler, Gebäudekosten und die Personalkosten ab, dann kommt ein fettes Minus raus. Wenn man kostendeckend die Karten verkauft, würden keine Besucher kommen.

    • Bine Pogusch am 03.07.2018 07:40 Report Diesen Beitrag melden

      Brot und Spiele für das Volk

      Nicht täuschen , die Staatsoper hat so einige Sponsorings am Laufen die genug abwerfen . Zusammen mit dem Opernball und den Vermietungen im Sommer ist es m.W. das einzige Bühnenhaus in Österreich das ein echtes Plus macht . Ansonsten muss ich ihnen Recht geben . Aber Theater wurde immer , auch während des Krieges gespielt . Brot und Spiele für das Volk ist ein Motto das es schon unter Caesar gab . Und es hat sich bis heute bewährt . Daran sollte man festhalten .

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