Open Air für 16.000 Fans

24. Mai 2019 23:56; Akt: 25.05.2019 14:24 Print

Bilderbuchs royaler Abend im Schönbrunner Ehrenhof

von F.Bauer - Bei angenehmem Kaiserwetter brachten Bilderbuch 16.000 Fans in Schönbrunn mit ihren Hits zum Tanzen.

Bilderbuch in Schönbrunn (Bild: heute.at)

Bilderbuch in Schönbrunn (Bild: heute.at)

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Die Open Air Arena in Wien auszuverkaufen, ist für Bilderbuch schon lange keine Kunst mehr. Das hat man in den letzten Jahren schon öfter und auch an drei hintereinander folgenden Tagen zustande gebracht. Also haben sich die Musiker rund um Frontmann Maurice Ernst nun eine etwas größere Nummer ausgesucht.

Am Freitag gaben sich Bilderbuch im Ehrenhof von Schloss Schönbrunn die Ehre. Rechtzeitig zum Wochenende verabschiedete sich das grausige, für Ende Mai recht untypische Regenwetter und einem lauschigen Konzertabend stand nichts mehr im Wege.

Ausverkauftes Haus
Obwohl die Veranstaltung ausverkauft war, blieb fast überall genug Bewegungsfreiheit zum Tanzen. Wer sich die Show abseits der Menge direkt vor der Bühne anschauen wollt, hatte genug Platz, musste dafür aber geringfügige Einbußen in der Qualität des Sounds hinnehmen.


Dort, wo sonst alles voll ist mit Touristengruppen aus aller Herren Länder, trat die Band am Freitagabend pünktlich um Viertel vor Neun vor rund 16.000 Leuten und damit ausverkauftem Haus auf die ausladende Bühne. Schon allein optisch wurde klar, dass hier keine Kosten und Mühen gescheut wurden, um Bilderbuch richtig spektakulär in Szene setzen zu können. Den Rest erledigten wie immer eindrucksvoll ihre Songs, die das volle Potential am besten live zu demonstrieren im Stande sind.

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@bilderbuchmusik 💥 (c) Paul Gärtner

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Papa sagt, ich soll nicht soviel politisieren
Nach "Fete Blanche" und "Mein Herz bricht" folgten mit "Memory Card", "Softdrink" und dem "Bungalow" gleich drei Songs, die vom Publikum ordentlich abgefeiert worden sind. "Das Wetter ist endlich wieder schön, und endlich kehrt wieder Frieden ein im kleinen Österreich", ließ sich der Sänger, der mit schwarzweiß kariertem Pullunder optischer Blickfang auf der Bühne war, eine kleine Bemerkung zu den politischen Ereignissen der letzten Woche nicht nehmen. Und dass, obwohl, sein Papa gesagt hat, er solle nicht so viel politisieren, wie er später anmerkte.

"Frisbee" sorgte weiter für ausgelassene Konzertstimmung, bei "Ich hab Gefühle" warf sich Ernst sogar für eine kleine Crowdsurfing-Session in die Menge. Beim Song "Europa 22" wurde erstmals das Haupthaus der kaiserlichen Sommerresidenz zum Backdrop. Eine überdimensionale EU-Flagge wurde aufprojiziert, die Menge in blaues Licht getaucht.

"Hey Monika", "Machine", Spliff", das für die Karriere der Band so wichtige "Plansch" (mit grandiosen Wellenprojektionen auf dem Schloss) und "Checkpoint (No Game Over)" machten in weiterer Folge keinerlei Gefangene und mit "LED Go" verabschiedeten sich die Musiker vorerst von der Bühne.

20 Minuten Zugabe
Für vier Nummern, die sich allerdings über fast 20 Minuten erstreckten, schnallte sich Bilderbuch dann noch einmal ihre Instrumente um. "Mr. Refrigerator", "Sneakers For Free", "Schick Schock" und "OM" bildeten dann als Zugaben den Abschluss von Teil 1 des gelungenen Experiments Schönbrunn.
Am Samstag folgt Teil 2.

Sollten die Geister von Kaiser Franz Josef I. und seiner Sisi noch durch die weitläufigen Gartenanlagen ihrer ehemaligen Wohnhallen spuken, hätten sie sicher eine Freude mit der Darbietung gehabt. "Der Kaiser wäre stolz" brachte es Maurice Ernst auf den Punkt.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • So schaut am 25.05.2019 11:49 Report Diesen Beitrag melden

    Also eine Menge

    Von 16.000 Menschen aus.. ;) und ein paar Rote waren bestimmt auch darunter :)

  • MHoelz am 25.05.2019 10:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    unnötig

    Was muss man da ein Rock Konzert spielen? Es war unerträglich laut sodas man als Anreiner gestört wurde...manche müssen früh aufstehen und arbeiten... Und heute gleich nochmal

  • Wiener am 25.05.2019 07:52 Report Diesen Beitrag melden

    Versagen einer roten Stadtregierung

    Wieso muss man so was vor unseren schönsten Kulturstädten inszenieren? Es gibt genug Stadien und auch die Stadthalle. Außerdem wird vergessen, dass das Schloss Schönbrunn bewohnt ist. Die rote Stadtregierung zollt den Bewohnern null Respekt und tritt unsere Kultur mit Füßen.

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  • So schaut am 25.05.2019 11:49 Report Diesen Beitrag melden

    Also eine Menge

    Von 16.000 Menschen aus.. ;) und ein paar Rote waren bestimmt auch darunter :)

  • MHoelz am 25.05.2019 10:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    unnötig

    Was muss man da ein Rock Konzert spielen? Es war unerträglich laut sodas man als Anreiner gestört wurde...manche müssen früh aufstehen und arbeiten... Und heute gleich nochmal

  • Wiener am 25.05.2019 07:52 Report Diesen Beitrag melden

    Versagen einer roten Stadtregierung

    Wieso muss man so was vor unseren schönsten Kulturstädten inszenieren? Es gibt genug Stadien und auch die Stadthalle. Außerdem wird vergessen, dass das Schloss Schönbrunn bewohnt ist. Die rote Stadtregierung zollt den Bewohnern null Respekt und tritt unsere Kultur mit Füßen.