Heute-Interview

30. August 2018 02:00; Akt: 29.08.2018 19:32 Print

Die Lochis: "Wir fühlen uns einfach meistens positiv"

von F. Bauer - Am Freitag erscheint mit #WhatIsLife das zweite Album der Lochis. Wir haben mit den Zwillingen Heiko und Roman geplaudert.

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Mehr als 2,6 Millionen Abonnenten auf YouTube, ein Kinofilm, ein Auftritt als Kandidaten bei der RTL-Show "Let's Dance" und jetzt das bereits zweite Album am Start. Heiko und Roman Lochmann, besser bekannt als Die Lochis, sind trotz ihrer erst 19 Jahre zwei absolute Superstars. Vor einiger Zeit "nur" den Teenies ein Begriff hat sich ihr Bekanntheitsgrad mittlerweile auch in anderen Zielgruppen herumgesprochen.

Mit #WhatIsLife erscheint am 31. August nun ihr zweites Studioalbum. Sechs Wochen waren die Jungs dafür mit Band in Thailand und haben fast rund um die Uhr daran gearbeitet. Für die Produktion hat man sich Top-Leute, darunter auch Grammy-Gewinner ans Mischpult geholt.

Wir haben uns mit den beiden sympathischen Burschen zusammengesetzt, um über das neue Album, die anstehende Tour, ihre Zielgruppenerweiterung, die positiven Seiten des Lebens und das Handyverbot bei ihren Konzerten unterhalten.

Heute: Wofür steht der Titel #WhatIsLife
Die Lochis: Das ist einfach ein Spruch, der bei uns in der Crew, in der Band, die letzten Jahre sehr oft gefallen ist. Immer in irgendwelchen Momenten, die meistens richtig krass waren. Also wirklich komplette Momente, wo wir keine Worte mehr hatten. Sei es jetzt auf der USA-Tour, Brandenburger Tor vor einer halben Million Leuten, aber auch mal private und persönliche Momente, wo wir uns halt dachten 'What is life'. Vielleicht sind die zwölf Songs auf unserem Album genau die richtige Antwort.

Heute: Ihr habt euch namhafte Produzenten für das Album ins Team geholt, die merkt man der Musik auch an. Warum habt ihr euch dazu entschlossen, ein so hochwertiges Produkt abzuliefern?
Die Lochis: Wir selbst versuchen immer, unseren Horizont weiterzuentwickeln. Wir wollten mit dem Album den nächsten Schritt gehen. Wir wollten den Leuten auch zeigen - hey, in ein paar Jahren kann man sich weiterentwickeln. Man sagt immer, das zweite Album ist das schwerste, das ist auch wirklich so. In allen Belangen. Und grade da wollten wir qualitativ auch auf ganz hohem Level sein. Wir wollten den Leuten zeigen, das was mir machen ist Musik. Die Instrumente wurden zum größten Teil live eingespielt. Wir waren sechs Wochen in Thailand, haben da alles aufgenommen. Wir wollten uns musikalisch weiterentwickelt.

Heute: Ihr wart sechs Wochen auf Thailand, habt das ganze Album aufgenommen und nebenbei auch noch Musikvideos gedreht. Wieviel davon war Erholung?
Die Lochis: Wir hatten ja nur sechs Wochen Zeit. Wenn da was schiefgelaufen wäre oder wir herumgetrödelt hätten, dann hätte das einfach nicht so funktioniert. Wir waren mega-fokusiert, mega-motiviert und das wirklich von morgens Sport machen bis in die Nacht Musik machen, Videos drehen. Es war sehr anstrengend. Aber es war auch geil.

Heute: Musikalisch ist das Album sehr abwechslungsreich. Es gibt laute und schnelle Momente, die langsamen und leisen. Der rote Faden, der sich da durchzieht ist eure stets positive Weise. Wie wichtig ist es euch, den Fans diese positive Stimmung weiterzugeben?
Die Lochis: Es ist generell wichtig, nicht jetzt unbedingt dieses positive Gefühl. Wir wollen unsere Fans so mitnehmen, wie wir uns fühlen. Und wir fühlen uns einfach meistens echt positiv. Wir sind zwei sehr positive Menschen und das wirkt sich dann auch auf die Songs durch dieses Grundgefühl übertragen haben. Wir leben nach gewissen Werten, wir vertreten gewisse Werte, sowohl privat als auch in der Öffentlichkeit und darauf basieren ja auch irgendwie unsere Songs.

Was positiveres als aus Fehlern zu lernen gibt es eigentlich nicht. Wenn man diese negative Energie des Fehlers in etwas Positives umwandelt, dann geht es einem eigentlich immer gut.

Heute: Durch Auftritt bei "Sturm der Liebe " und "Let's Dance" habt ihr eure Zielgruppe erweitert. Hat sich das irgendwie bemerkbar gemacht?
Die Lochis: Na klar, auf jeden Fall. Spätestens nach "Let' Dance", spätestens seit wir da mitgemacht haben werden wir von irgendwelchen Omis auf der Straße angesprochen mit: "Hey Herr Lochmann, dürfte ich eine Unterschrift mit Ihnen haben?". Das ist ganz cool. Wir merken schon, dass die generelle Bekanntheit in den letzten zwei Jahren angestiegen ist, weil wir halt auch versuchen, überall stattzufinden. Und das hat dann wieder den Grund, weil wir unseren Horizont erweitern möchten. Es wär auch langweilig, wenn man immer nur auf der selben Plattform ist. Wir finden es schön, wenn man Familien, jung und alt, zusammenbringt. Ob das bei einem Konzert, ob das orm TV ist, ob das vorm Handy ist, das kommt auch vor. Bei unseren Konzerten, die Muddis haben auch alle voll Spaß.

Heute: Oktober/November. Große Tour durch Deutschland und Österreich. Was können die Fans erwarten?
Die Lochis: Wir sind schon dick in den Vorbereitungen. Neue Bühnenshow, neues Bühnenbild, neue Songs. Wir haben noch ein weiteres Bandmitglied, sind insgesamt zu sechst auf der Bühne. Dann haben wir noch viele Überraschungen geplant, hie und da ein Special Guest. Mal kucken. Wir versuchen einfach, dass alle, die bei dem Konzert sind, den Spaß ihres Lebens haben und danach auch denken "Okay, das hat sich jetzt gelohnt". Deswegen sagen wir auch immer "Tut die Handys weg". Es gibt ja so ein inoffizielles Handyverbot bei unseren Konzerten. Unsere Fans finden das mittlerweile auch gut, die feiern das. Wir wollen nicht auf die Bühne gehen und eine Wand von 5.000 Smartphones sehen, sondern die Gesichter. Und wir wünschen auch unseren Fans nicht, dass sie im Publikum stehen und alles durch ein Display sehen. Das ist ja ganz oft so heutzutage. Man soll zu einem Konzert gehen, um das zu erleben.

Heute. Danke für das Interview.

Ende Oktober sind die Lochis in Innsbruck (26.10.), Wien (27.10.) und Graz (28.10.) zu Gast. Tickets für alle drei Shows gibt es HIER zu kaufen.


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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hans am 30.08.2018 14:17 Report Diesen Beitrag melden

    Ja ich auch

    Wenn ich nichts arbeiten brauche fühl ich mich auch positiv.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Hans am 30.08.2018 14:17 Report Diesen Beitrag melden

    Ja ich auch

    Wenn ich nichts arbeiten brauche fühl ich mich auch positiv.