Sogar mehr Besucher

07. November 2018 10:21; Akt: 07.11.2018 10:48 Print

Nazi-Proteste hielten Feine Sahne Fischfilet nicht fern

Die deutsche Punkband spielte zwar nicht im Bauhaus Dessau, dafür aber in der Alten Brauerei. Statt 120 Zuschauern kamen 600.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Im Rahmen einer Konzertreihe des ZDF hätten Feine Sahne Fischfilet am 6. November im Bauhaus Dessau auftreten sollen. Nach rechten Online-Protesten und einer Hakenkreuz-Schmiererei vor dem Haupteingang machte die für das Gebäude zuständige Stiftung aber einen Rückzieher. Mit Verweis auf das Hausrecht sagte sie den Gig ab - man wolle den zum UNESCO Kulturerbe gehörenden Komplex nicht politisieren.

Ruhe bewahrt

Der Aufschrei war groß, kritische Stimmen wurden laut und alternative Locations gefunden. Unter anderem bot sich das Bauhaus-Archiv in Berlin als Ersatz-Austragungsstätte an.

Nicht aus der Ruhe bringen ließ sich hingegen die Band selbst. Sorgen seien nicht angebracht, verkündeten Feine Sahne Fischfilet auf Instagram, sie würden sich nicht von den Nazis vertreiben lassen und mit Sicherheit in Dessau auftreten.

Brau- statt Bauhaus

Gesagt, getan. Am 6. November fand das Konzert in der örtlichen Alten Brauerei statt. Laut "Welt" kamen 600 Besucher; ins Bauhaus hätten nur 120 gepasst. Dafür bedankte sich die Band vorab bei den "verhinderten" Veranstaltern. Der Bauhaus-Stiftung wurde ein Urkunde für die "PR-Aktion des Monats" überreicht.

Die Proteste fielen anders aus als erwartet

Im Umfeld des Gigs kam es zu keinen Ausschreitungen. Eine befürchtete Neonazi-Demo fand nicht statt, dafür aber eine gegen Rechts und für Kunstfreiheit, zu der sich spontan auch Jan "Monchi" Gorkow, der Sänger von Feine Sahne Fischfilet gesellte. Danach ging's weiter zum ausverkauften Konzert.


Showbiz-News immer als Erster wissen!

Mit den neuen, kostenlosen Push-Nachrichten informieren wir Sie ab sofort direkt auf Ihrem Handy. Sie erhalten Infos zu den wirklich wichtigen Ereignissen aus der Welt der Stars, Musik, Kino und TV.

Und so geht's: Laden Sie die gratis die "Heute"-App im iTunes App Store (Apple) oder via Google Play (Android) herunter, und schon profitieren Sie vom Push-Nachrichtendienst!

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(lfd)

Themen
Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Wolfgang am 07.11.2018 11:29 Report Diesen Beitrag melden

    Langweilig

    Natürlich hat es da keine Demos gegeben. Die angeblichen Rechten müssen ja auch arbeiten, nicht so wie die arbeitslosen Linken Krawallmacher die genug Zeit haben um den ganzen Tag nur Mist zu machen. 600 Antifakinder waren da. Normale hören sich so eine Linksradikale Band gar nicht an.

  • silver. am 08.11.2018 02:34 Report Diesen Beitrag melden

    Qualitätsjournalismus

    Natürlich steht hier KEIN WORT warum Rechte gegen FSF protestierten. Aber wenn mal eine rechte Band irgendwo auftritt und Linke demonstrieren, wird die gesamte Band-Geschichte penibelst aufgelistet um den linken Protest zu legitimieren...es bleibt düster in Deutschland.

  • Stza am 08.11.2018 00:14 Report Diesen Beitrag melden

    Die sollten sich umbenennen

    in "Feige-Söhne-Fischköppe".

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • silver. am 08.11.2018 02:34 Report Diesen Beitrag melden

    Qualitätsjournalismus

    Natürlich steht hier KEIN WORT warum Rechte gegen FSF protestierten. Aber wenn mal eine rechte Band irgendwo auftritt und Linke demonstrieren, wird die gesamte Band-Geschichte penibelst aufgelistet um den linken Protest zu legitimieren...es bleibt düster in Deutschland.

  • Stza am 08.11.2018 00:14 Report Diesen Beitrag melden

    Die sollten sich umbenennen

    in "Feige-Söhne-Fischköppe".

    • Paul Paulsen am 08.11.2018 11:04 Report Diesen Beitrag melden

      @Stza

      Und warum sollten sie das machen? Nur weil ein dahergelafener Rechter wie du das gerne so hätte? nebbich!

    einklappen einklappen
  • Wolfgang am 07.11.2018 11:29 Report Diesen Beitrag melden

    Langweilig

    Natürlich hat es da keine Demos gegeben. Die angeblichen Rechten müssen ja auch arbeiten, nicht so wie die arbeitslosen Linken Krawallmacher die genug Zeit haben um den ganzen Tag nur Mist zu machen. 600 Antifakinder waren da. Normale hören sich so eine Linksradikale Band gar nicht an.