Super-GAU

25. April 2019 10:07; Akt: 25.04.2019 10:12 Print

So sieht es nach 33 Jahren in der Todeszone aus

Vor exakt 33 Jahren nahm das Atomunglück von Tschernobyl seinen Lauf. Heute zieht das Gelände um den alten Atomreaktor Touristen an.

Video: Heute.at
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Am 25. April 1986 simulierten Techniker im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl bei einem Test einen vollständigen Stromausfall – und verstießen dabei massiv gegen die Sicherheitsvorschriften. In Folge kam es in einem Reaktor zu einem unkontrollierten Leistungsanstieg, der Tags darauf zur Explosion führte und mehrere Trillionen Becquerel an Radioaktivität in die Erdatmosphäre katapultierte.

Wie viele Menschen durch den Unfall ums Leben kamen, ist unklar – der Todeszoll der Atomkatastrophe stieg noch viele Jahre nach dem Super-GAU durch Krebstode und Fehlgeburten an. Schätzungen sprechen von Zehntausenden Todesfällen.

Katastrophengebiet wurde zum Touristenmagnet

33 Jahre später ist das Gebiet um das Atomkraftwerk und die Stadt Prypjat noch immer verstrahlt – ein dauerhafter Aufenthalt in der Zone kann zu schweren gesundheitlichen Folgen führen. Die Geisterstadt und der von einem "Sarkophag" eingehüllte Reaktor ziehen allerdings Tausende Touristen an. Wie es heute im Katastrophengebiet aussieht, zeigt unser Video oben.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Fritz Trözter am 25.04.2019 16:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Murmeltier

    Immer die gleichen Formulierungen. Keine Zahlen sondern Schätzungen. Und Reporter die ohne Schutzanzüge heldenhaft aus dem Bereich berichten. Sicher kein Erholungsgebiet aber die Art der Berichterstattung nervt.

  • Kritischer Geist am 25.04.2019 14:18 Report Diesen Beitrag melden

    wer weiß ...

    Wer weiß, wie es um Zwentendorf aussehen würde, wenn sich Bruno Kreisky und die SPÖ Anfang der 80er-Jahre durchgesetzt hätten ... Aber an die einstige Idealisierung der Atomtechnik durch die Roten will sich heute niemand mehr so genau erinnern ... ;-)

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  • Fritz Trözter am 25.04.2019 16:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Murmeltier

    Immer die gleichen Formulierungen. Keine Zahlen sondern Schätzungen. Und Reporter die ohne Schutzanzüge heldenhaft aus dem Bereich berichten. Sicher kein Erholungsgebiet aber die Art der Berichterstattung nervt.

  • Kritischer Geist am 25.04.2019 14:18 Report Diesen Beitrag melden

    wer weiß ...

    Wer weiß, wie es um Zwentendorf aussehen würde, wenn sich Bruno Kreisky und die SPÖ Anfang der 80er-Jahre durchgesetzt hätten ... Aber an die einstige Idealisierung der Atomtechnik durch die Roten will sich heute niemand mehr so genau erinnern ... ;-)