Gefahr von Fracking

29. April 2016 19:37; Akt: 08.05.2016 03:40 Print

Australischer Abgeordneter setzt Fluss in Flammen

Der australische Grünen-Abgeordnete Jeremy Buckingham wollte über die Auswirkungen des Erdgas-Förderungsverfahrens "Fracking" aufklären. Dafür zündete der Politiker mit einem Feuerzeug den Fluss Condamine an, aus dem anscheinend Methan austritt. Was Buckingham aber nicht erwartete: Lichterlohe Flammen.

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Der australische Grünen-Abgeordnete Jeremy Buckingham wollte über die Auswirkungen des Erdgas-Förderungsverfahrens "Fracking" aufklären. Dafür zündete der Politiker mit einem Feuerzeug den Fluss Condamine an, aus dem anscheinend Methan austritt. Was Buckingham aber nicht erwartete:  Lichterlohe Flammen. 

Der Energiekonzern und Betreiber der Fracking-Anlage Origin Energy ist dem Australier Jeremy Buckingham schon lange ein Dorn im Auge. Nun will er zeigen, wie gefährlich das Unternehmen und deren Verfahren wirklich sind. 

Dafür zündet er mit einem Feuerzeug Methan an und legt im Anschluss gewissermaßen den Fluss in Flammen. In seinem Video von der Aktion erklärt Buckingham seine Interpretation für die Ursache: "Schauen sie sich das an, der Condamine Fluss in Süd-West Queensland steht in Flammen, das Fracking ist nur einen Kilometer weit weg. Methan steigt auf, der Fluss brennt. Unglaublich, das Unglaublichste, was ich je gesehen haben und eine Tragödie für das Murray-Darling-Gebiet."

Das Unternehmen wehrt sich gegen die Medienberichte und erklärt, dass die Ursache für den Gasaustritt in dem Fluss nicht das Fracking sei. Weltweit steht die Fracking-Methode in der Kritik, da man die Auswirkungen auf die Umwelt noch nicht detailliert erahnen kann. 

Durch das Fracking-Verfahren wurde es möglich, Gas und Ölvorkommen aus Gesteinsschichten mit geringer Durchlässigkeit zu befreien. Durch eine Mischung aus Wasser, Sand und chemischer Zusätze wird die Gesteinsschicht mit hohem Druck aufgebrochen. 

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