Terror in Neuseeland

15. März 2019 11:23; Akt: 15.03.2019 13:09 Print

Diese Personen stehen auf den Waffen des Killers

Brenton Tarrant, der das Massaker in zwei Moscheen von Christchurch verübte, beschriftete seine Munition mit Namen, die auch Österreichbezug haben.

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Auf Twitter inszenierte Neonazi Brenton Tarrant (28, er überlebte sein Massaker) seine Morde als Rachefeldzug gegen Muslime, er postete zahlreiche Hinweise auf die Schlacht am Kahlenberg #Wien 1683.

Auf seinen Waffen und auf seiner Munition hatte er mit weißer Farbe Namen geschrieben. So gut wie alle aufgelisteten Personen haben gegen Türken gekämpft, einige davon in Wien.

Graf Ernst Rüdiger von Starhemberg


(geboren am 12. Jänner 1638 in Graz; gestorben am 4. Jänner 1701 in Vösendorf bei Wien) Starhemberg war ab 1680 Wiener Stadtkommandant, er leitete im Jahr 1683 die Verteidigung Wiens während der Zweiten Türkenbelagerung. Starhemberg wurde zum Feldmarschall der Kaiserlichen Armee ernannt.

Serban I. Cantacuzino

(geboren um 1640, gestorben am 28. Oktober 1688 in Bukarest) Cantacuzino war ein walachischer Wojwode, der zwischen 1678 und 1688 regierte. Er und sein Land vom Osmanischen Reich abhängig waren, musste er mit einem Truppenkontingent an der Seite der Türken an der Zweiten Wiener Türkenbelagerung 1683 teilnehmen. Seine Truppen lagen vor Wien, Cantacuzino hatte seinen Wohnsitz im Servitenkloster aufgeschlagen.

Cantacuzino ließ den eingeschlossenen Wienern mehrmals Informationen über die Truppenstärke, die Kampfkraft und die Vorräte der Türken zukommen, was nicht unwesentlich zum Durchhalten der Belagerten beitrug. Cantacuzino ermunterte die Wiener auch direkt zum Ausharren.

Nach dem Rückzug der Türken und den militärischen Erfolgen der Österreicher trennte sich Cantacuzino mit seinen Truppen von den Türken und versuchte eine unabhängige Politik zwischen den Großmächten Österreich und dem Osmanischen Reich zu verwirklichen, was aber zu erheblichen Irritationen innerhalb der rumänischen Bojaren führte, die den Fürsten als unberechenbar ansahen. Gerüchten nach soll er deswegen vergiftet worden sein.

Dmitri Nikolajewitsch Senjawin

(geboren: 6. August) war russischer Admiral, er wurde vor allem für seinen Einsatz in den Koalitionskriegen bekannt.
Dmitri Senjawin wurde 1763 auf einem Familienanwesen bei Borowsk in eine bekannte russische Seemannsfamilie geboren. Sein Onkel Naum Akimowitsch Senjawin hatte als Admiral im Russisch-Österreichischen Türkenkrieg von 1736 bis 1739 gedient.
Während des 6. Russischen Türkenkriegs von 1787 bis 1792 nahm Senjawin an der Schlacht von Fidonisi vor der Schlangeninsel (östlich der Donau-Mündung) und an der Eroberung von Otschakiw teil.

Sir Edward Codrington

( geboren am 27. April 1770 in Dodington, Gloucestershire; gestorben am 28. April 1851) war ein britischer Admiral.
Er kämpfte in der Schlacht von Navarino (Seeschlacht) die am 20. Oktober 1827 vor der Südwestküste des Peloponnes statt. Sie war das entscheidende Ereignis, mit dem Griechenland nach einem jahrelangen Aufstand seine Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich erlangte.

Marcantonio Bragadin

(geboren am 21. April 1523 in Venedig; gestorben am 17. August 1571 in Famagusta, Zypern) war ein venezianischer Offizier. Als Generalkapitän und Gouverneur von Zypern kämpfte er gegen die Osmanen. Bragadin baute die Festungsanlagen von Famagusta aus, um sie gegen die neuen Feuerwaffen resistent zu machen. Am 3. Juli 1570 landeten die Osmanen auf der Insel und nahmen Nikosia ein.

Nach der Kapitulation wurden die dortige venezianische Garnison und die Zivilisten zum großen Teil massakriert und der Rest in die Sklaverei verkauft. Die Venezianer zogen sich in die Festung von Famagusta zurück, die sie unter Bragadin monatelang gegen eine enorme osmanische Übermacht verteidigten. Während der Belagerung wurden muslimische Pilger exekutiert, die in der Stadt gefangen waren.

Sebastiano Venier

Er war von 1577 bis 1578 der 86. Doge von Venedig. Seine kurze Regierungszeit war nach dem Sieg der Heiligen Liga über die Türken eine Zeit des Friedens.
Venier nahm neben dem Admiral Agostino Barbarigo an der Schlacht von Lepanto teil, in der die Heilige Liga unter Don Juan d'Austria die Osmanen besiegte. In Venedig wurde er als Sieger von Lepanto verehrt. Es gelang der Republik jedoch nicht, dauerhaft Gewinn aus ihrem Sieg zu ziehen, da sich die Türken in den anschließenden Friedensverhandlungen als erfolgreicher erwiesen.

Alexandre Bissonette, Attentäter von Quebec

Er stürmte am 29. Januar 2017 das Centre culturel islamique de Québec (CCIQ) in Québec, Kanada, feuerte auf 53 betenden Menschen zu schießen. Mindestens sechs starben, siebzehn wurden verletzt.

Die Fotos aus Neuseeland - zum Durchklicken:

Moscheen-Angriff in Christchurch

Luca Traini

Er verübte am 4. Februar 2018 in Italien einen Angriff auf Migranten. Zwei Stunden lang hatte Traini (28) 2018 in Macerata in den Marken Schüsse aus seinem Auto abgegeben – gezielt wollte er nur Schwarze töten. Traini verletzte sechs Menschen aus Gambia, Nigeria, Ghana und Mali, die meisten waren Asylbewerber.

Bajo Pivljanin

(geboren 1630, gestorben am 7. Mai 1685)
Pivljanin war ein Hadschuk-Kommandant, der hauptsächlich in den osmanischen Gebieten von Herzegowina und Süddalmatien aktiv war. Geboren in Piva, zu der Zeit Teil des Osmanischen Reiches, war er ein Ochsenhändler, der angeblich sein Dorf verlassen hatte, nachdem er osmanische Ungerechtigkeit erlebt hatte.

Er wurde trat 1656 in den Dienst der Republik Venedig eind, beschützte das venezianische Dalmatien. Zwischen 1665 und 1668 stieg er schnell auf die Ebene von Harambaša ("Banditenführer") auf. Nach dem Krieg, der für die Venezianer ungünstig endete, wurden die Hajduken unter osmanischem Druck aus ihrem Hafen in der Bucht von Kotor vertrieben. Nach erneutem Konflikt wurde er in die Bucht von Kotor zurückgebracht und mit der Verteidigung der Grenze beauftragt. 1685 fielen er und seine Bande im Kampf gegen den aufstrebenden osmanischen Gouverneur von Scutari. Er gilt als einer der profiliertesten Hadduks seiner Zeit und wird in serbischer Epik gepriesen.

Shipka Pass

Als Schlacht am Schipkapass, auch Schlacht von Schipka genannt, werden mehrere Schlachten bezeichnet, die zwischen Sommer 1877 und Frühjahr 1878 im Zuge des Russisch-Osmanischen Krieges von 1877–1878 geführt wurden.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Cottonpikka am 17.03.2019 19:25 Report Diesen Beitrag melden

    1683 steht drauf ?!

    Geht gar nicht - Rübe ab !!!

  • Neugierig am 16.03.2019 07:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hr

    Frage. Warum wissen wir schon die ganze CV von Shooter Tarrant und über islamische Terroristen in Europa immer ganz wenig? "Komisch"...

  • Max Musterbeispiel am 16.03.2019 10:01 Report Diesen Beitrag melden

    Christliche Terorrist 120%

    Terroranschlag auf muslimischen Leute Genau am freitags Gebet hatte siecher keiner nachgedacht auch erwartet das passieren werden, ( es ist egal was über diese Typ oder Gruppen ) keine Ahnung die sind nicht krank oder haben kein Behinderung das ist geplanten Anschlag an muslimischen Menschen also die sind TERORRISTEN Christliche von meine Augen Mein Beileid für die Leute und an Familien möge Gott denen Kraft geben und Geduld

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Cottonpikka am 17.03.2019 19:25 Report Diesen Beitrag melden

    1683 steht drauf ?!

    Geht gar nicht - Rübe ab !!!

  • Lali am 16.03.2019 16:10 Report Diesen Beitrag melden

    Diese Personen stehen auf Waffen der Killer

    Das er mit georgische Schrift georgische König Davit Agmashenebeli und David soslani auf seine blütige waffen geschrieben hat fiende ich absolutes schande,Georgien ist ein friedliches Land und mit Terrorismus wenig oder garnix zu tun!!

  • Max Musterbeispiel am 16.03.2019 10:01 Report Diesen Beitrag melden

    Christliche Terorrist 120%

    Terroranschlag auf muslimischen Leute Genau am freitags Gebet hatte siecher keiner nachgedacht auch erwartet das passieren werden, ( es ist egal was über diese Typ oder Gruppen ) keine Ahnung die sind nicht krank oder haben kein Behinderung das ist geplanten Anschlag an muslimischen Menschen also die sind TERORRISTEN Christliche von meine Augen Mein Beileid für die Leute und an Familien möge Gott denen Kraft geben und Geduld

  • Sonja am 16.03.2019 07:17 Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    Waffen hat es immer gegeben. Nur die Gesetzte in manchen Ländern sind uum erschrecken. In Amerika lernen Kinder mit 3.Jahren wie man schießt. In arab. ndern bekommen sie auch im Volksschulalter die Waffe in die Hand und sollen lernen auf anderenMenschen zu schießen. Das wird sich nie ändern. HEUT zu Tage ist ein Auto oder LKW genauso eine Waffe. Arm und traurig in welcher Welt unsere Kinder aufwachsen.

    • Southpaw am 16.03.2019 08:06 Report Diesen Beitrag melden

      Meine Tochter...

      ...hat es leider erst mit 10 gelernt.

    einklappen einklappen
  • Neugierig am 16.03.2019 07:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hr

    Frage. Warum wissen wir schon die ganze CV von Shooter Tarrant und über islamische Terroristen in Europa immer ganz wenig? "Komisch"...