Antisemitismus

20. Februar 2019 05:00; Akt: 20.02.2019 09:33 Print

Dutzende jüdische Gräber bei Straßburg geschändet

Frankreich verzeichnet einen enormen Anstieg antisemitischer Übergriffe. Jetzt traf es einen jüdischen Friedhof in der elsässischen Gemeinde Quatzenheim.

Unbekannte beschmierten etliche Gräber des jüdischen Friedhofs mit blauen und gelben Hakenkreuzen. (Bild: dpa)

Unbekannte beschmierten etliche Gräber des jüdischen Friedhofs mit blauen und gelben Hakenkreuzen. (Bild: dpa)

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In Quatzenheim, einer elsässischen Gemeinde bei Straßburg, Frankreich, haben Unbekannte etliche Gräber auf dem dortigen jüdischen Friedhof geschändet.

Die Täter beschmierten etwa 80 Grabsteine mit riesigen Hakenkreuzen, so die französische Nachrichtenagentur AFP.

"Mit größter Entschiedenheit" verurteilte das zuständige Amt die "abscheuliche antisemitische Tat". Die Staatsanwaltschaft hat sofort Ermittlungen eingeleitet.

Nicht der erste derartige Fall

Die antisemitischen Übergriffe in Frankreich nehmen weiter zu. Präsident Emmanuel Macron rief deshalb die Spitzen des Parlaments an der Pariser Holocaust-Gedenkstätte zusammen.

Das Motto "Ca suffit!" ("Es reicht!") soll für kommende Kundgebungen in weiteren Städten dienen. Bis auf die Rechtspopulisten (Front National) beteiligen sich alle größeren Parteien.

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(rfr)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Heimatland am 20.02.2019 06:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    peinlich, peinlich

    Na geh, und das im ach so demokratischen Frankreich Macrons, wo "Philosophen" wie Herr Lewy über Österreich herziehen. (Und jeden Freitag die Gelbwesten aufmarschieren...)

    einklappen einklappen
  • Patrick Lorenz am 20.02.2019 10:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Strafe kommt noch

    Auch die bekommen Ihre Strafe einmal evtl. nicht heute oder Morgen aber sie bekommen Sie

  • harald am 20.02.2019 05:05 Report Diesen Beitrag melden

    deshalb keine Kriegswaffen kaufen

    kein Tag vergeht in der EU an dem nicht irgendwo irgendwas von diesen armseligen Nationalsozialisten zu hören od. zu sehen ist. Die österr. Bevölkerung leidet heute noch an den Folgen. Deshalb bitte keine neuen Kriegswaffen für das neutrale Miniland Österreich kaufen, da diese Waffen, wie die Geschichte lehrt nur Unheil anrichten. Wehrlose darf man nicht angreifen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Patrick Lorenz am 20.02.2019 10:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Strafe kommt noch

    Auch die bekommen Ihre Strafe einmal evtl. nicht heute oder Morgen aber sie bekommen Sie

  • Heimatland am 20.02.2019 06:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    peinlich, peinlich

    Na geh, und das im ach so demokratischen Frankreich Macrons, wo "Philosophen" wie Herr Lewy über Österreich herziehen. (Und jeden Freitag die Gelbwesten aufmarschieren...)

    • EUsebius am 20.02.2019 09:45 Report Diesen Beitrag melden

      @Heimatland

      das dachte ich mir auch. da kommt der französische villenbesitzer und motzt hier über unser land. vielleicht bestellt. die methoden kennen wir ja. die versprochene aufklärung fand noch nicht statt.

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  • harald am 20.02.2019 05:05 Report Diesen Beitrag melden

    deshalb keine Kriegswaffen kaufen

    kein Tag vergeht in der EU an dem nicht irgendwo irgendwas von diesen armseligen Nationalsozialisten zu hören od. zu sehen ist. Die österr. Bevölkerung leidet heute noch an den Folgen. Deshalb bitte keine neuen Kriegswaffen für das neutrale Miniland Österreich kaufen, da diese Waffen, wie die Geschichte lehrt nur Unheil anrichten. Wehrlose darf man nicht angreifen