Welterschöpfungstag 2018

31. Juli 2018 12:03; Akt: 31.07.2018 12:33 Print

Am 1. August sind alle Ressourcen aufgebraucht

Die Weltbevölkerung verbraucht ganz offiziell mehr Ressourcen, als die Erde geben kann. In Österreich war es 2018 sogar deutlich früher soweit!

"In knapp sieben Monaten hat die Menschheit heuer ihr gesamtes Jahreseinkommen an erneuerbaren Umweltressourcen verbraucht", WWF (Bild: Pixabay)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Das Welt-Ressourcen-Konto ist nun hoch offiziell im Minus. Mit dem morgigen 1. August hat die Weltbevölkerung mehr Umwelt-Ressourcen aufgebraucht, als auf der Erde innerhalb eines Jahres nachwachsen können - und das auf Kosten der Natur und nachfolgender Generationen.

Umfrage
Sollte die Welt mehr für den Umweltschutz tun?
85 %
5 %
4 %
4 %
2 %
Insgesamt 938 Teilnehmer

Welterschöpfungstag war noch nie so früh

Der Welterschöpfungstag (Earth Overshoot Day) will auf diese Problematik aufmerksam machen. Erschreckend: Der Aktionstag findet jedes Jahr früher statt. In den 1970-Jahren lag er, wie der WWF, Global 2000 und Plattform Footprint in einer gemeinsamen Pressemitteilung vermelden, im November.

Der 1. August ist der bisher früheste Zeitpunkt seit Beginn der Berechnung der ökologischen Verschuldung durch das Global Footprint Network. In Österreich war er sogar deutlich früher.

Österreichs Ressourcen waren bereits am 13. April aufgebraucht

"Für Österreich kam der Overshoot Day sogar noch deutlich früher! Mit unserem Lebensstil war der faire Anteil der globalen Naturressourcen bereits am 13. April aufgebraucht. Schon seit diesem Tag konsumieren wir zu Lasten der benachteiligten drei Viertel der Weltbevölkerung, ab heute nun auch auf Kosten der Natur und aller zukünftigen Generationen.", berichten die Umweltorganisationen.

Österreich verbaut täglich Fläche von 23 Fußballfeldern

"Nach wie vor gehen täglich rund 15 Hektar wertvoller Boden unter Asphalt und Beton verloren", so der WWF. Das ist in etwas so viel Fläche wie 23 Fußballfelder und das Sechsfache (!) des Zielwertes in der österreichischen Nachhaltigkeitsstrategie mit 2,5 Hektar.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(mp/kat)

Themen
Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • PeterKarl am 31.07.2018 13:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schuld ist der Mensch.

    Die Welt braucht keine Acht-Milliarden Erdenbürger.

    einklappen einklappen
  • E. E. am 31.07.2018 13:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Überbevölkerung als Haupursache

    Darum ist es gut, wenn wir für ein starkes Bevölkerungswachstum durch Zuwanderung sorgen. Dadurch werden Europa die Resourcen noch viel früher ausgehen. Schließlich wollen die Zuwanderer im gleichen Überfluss leben, Natur geht durch den verstärkten Wohnbau verloren. Bald wird sich, mangels Anbaufläche, Europa nicht mehr selbst versorgen könnten. Die Klimaerwärmung trägt noch zusetzliches bei.

  • Hausverstand am 31.07.2018 12:46 Report Diesen Beitrag melden

    Betonwelt

    Es werden immer Autobahnen gebaut, damit noch mehr Autos von A nach B rasen können. Dass dadurch zig Hecktar wertvolles Ackerland verloren geht sagt keiner. Das Ökosystem wird nachhaltig dadurch gestört. Ach die Massenzuwanderung hat langfristig negative Auswirkungen - es müssen immer mehr Wohnungen gebaut werden. Wieder noch mehr Betonwüste um die Temperatur in Österreich zu steigern.

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Katze am 31.07.2018 21:24 Report Diesen Beitrag melden

    Nase

    Es sollte sich jeder bei der Nase nehmen und nur das Einkaufen was er würklich braucht

  • Linus am 31.07.2018 21:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    So super

    Klar, wir bewegen 1800 kg mit einem Wirkungsgrad von 10% 200 km weit, um im Ausland Tschick und Schnaps zu kaufen. weil wir so super sind. Wir,sind die Heroes (Helden, engl.)

  • Martin am 31.07.2018 21:13 Report Diesen Beitrag melden

    Überbevölkerung ein Märchen

    Das Problem dabei ist nicht mal die Überbevölkerung, denn die gibt es nicht. Das wahre Problem ist unser Lebensstandart oder einfach ausgedrückt "Die Grenzenlose Gier nach dem Überfluss"

  • Mischlin am 31.07.2018 20:09 Report Diesen Beitrag melden

    Typisch

    Und wieder ein Vorwurfs- / Moralisierungs-Tag mit dem man dem Volk Schuldgefühl einreden will. Na gut, wenn man mit diesem Tag ein "Zeichen setzen" will, dann wäre es doch durchaus angebracht alle energiefressenden Fabriken zu schließen, die hundertausenden Büro-Computer ausgeschaltet zu lassen, all die Firmen-LKWs für diesen tag stillzulegen und den Leuten einfach frei zu geben, aber nein: Es wird nur getadelt, aber Produktivitätsverlust darf es natürlich nicht geben. Typisch

  • Hans M am 31.07.2018 20:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ressourcen

    Es kommt wie es kommen muss nähmlich Krieg wenn alle Vorräte zu ende gehen werden Menschen zu reißenden Bestien!Hört sich verrückt an ist aber so!Solange es Länder gibt die sich explosionsartig vermehren ohne zu denken das sie diese Kinder nie selber ernähren können wird es anfangs zu Völkerwanderung kommen und dann zum totalen Krieg!!Ich hoffe das ich mich Irre!!!

    • Rorschach am 01.08.2018 00:24 Report Diesen Beitrag melden

      Als die Europäer

      nach Neuland gesucht und sich dort überall angesiedelt und vermehrt haben, auf Kosten der dortigen Bevölkerung. Meinten Sie das?

    einklappen einklappen