Nahrungssuche

20. Juni 2019 08:36; Akt: 24.06.2019 18:11 Print

Eisbär sucht in russischer Stadt nach Futter

Ohne Scheu vor den Menschen bewegt sich ein Eisbär zurzeit durch die russische Stadt Norilsk. Er sucht nach Futter.

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Ein Eisbär auf Nahrungssuche ist in Sibirien in besiedeltes Gebiet vorgedrungen und sorgt nun in einer russischen Stadt für Aufregung. Bilder zeigen, wie das Tier in Norilsk unbeeindruckt von Autos Straßen überquert und keine Scheu vor Menschen hat.

Es sei noch nicht entschieden worden, ob der Bär zurück an die Küste gebracht werde oder in einen Zoo, berichteten lokale Medien am Mittwoch unter Verweis auf Behördenangaben.

Hunderte Kilometer zurückgelegt

Es sei das erste Mal seit 40 Jahren, dass ein Eisbär in der Kleinstadt rund 2.800 Kilometer nordöstlich von Moskau gesichtet wurde, hieß es. "Ein einzigartiger und seltener Fall", sagte Anatoli Nikolaitschuk von der lokalen Jagdbehörde der Nachrichtenagentur Tass zufolge. "Ich würde nicht sagen, dass der Bär sehr erschöpft war."

Experten schätzen, dass das Tier Hunderte Kilometer vom Nordpolarmeer zurückgelegt hat. Die Behörden warnten davor, sich dem Bären zu nähern.

Erst Anfang des Jahres waren 50 Eisbären auf der russischen Inselgruppe Nowaja Semlja im Polarmeer in eine Siedlung eingedrungen. Als Grund nannten Wissenschaftler, dass die Robbenjagd für die Eisbären durch den Klimawandel schwerer geworden sei. Weil das arktische Eis schmilzt, wandern die Tiere zunehmend nach Süden, um an Land nach Nahrung zu suchen. Die Weltnaturschutzunion (IUCN) führt Eisbären als gefährdete Art.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Wacht endlich auf! am 20.06.2019 09:32 Report Diesen Beitrag melden

    Das letzte Foto eines Eisbären

    Die Eisbären wird es demnächst nicht mehr geben. Der Mensch rottet zuerst alles Leben aus, bevor er sich selbst umbringt. Aber das geht in die Köpfe der Erdölindustrie nicht hinein. Die streben nach Profit, bis niemand mehr den Planeten Erde bewohnen kann. Und was machen sie dann mit dem vielen Geld? Richtig, sie können es ins Grab mitnehmen. Einfach nur mehr widerlich. Und die SPÖ, ÖVP und nEOs unterstützen das auch noch mit ihrem Wirken auf nationaler und EU-Ebene.

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  • Flo waho am 20.06.2019 10:13 Report Diesen Beitrag melden

    Traurig

    Traurig wenn tiere jedes risiko eingehen müssen,um zu überleben und bestenfalls eingefangen werden und dafür in einem zu dahin vegetieren.

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  • angelina am 20.06.2019 10:04 Report Diesen Beitrag melden

    schutz

    es wäre von vorteil, diesem bär zu helfen, bevor ertwas passiert! einsperren in zoo ist die allerletzte option, schutz und hilfe muss in der wildnis erfolgen...

Die neuesten Leser-Kommentare

  • gerhard1062 am 20.06.2019 19:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wenn er nicht Beißt

    Adoptier ich ich sofort in meiner Wohnung! Ich bin in Favoriten!!

  • Flo waho am 20.06.2019 10:13 Report Diesen Beitrag melden

    Traurig

    Traurig wenn tiere jedes risiko eingehen müssen,um zu überleben und bestenfalls eingefangen werden und dafür in einem zu dahin vegetieren.

    • Psula am 20.06.2019 11:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Flo waho

      Und schon gar nicht in einem russischen Zoo

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  • angelina am 20.06.2019 10:04 Report Diesen Beitrag melden

    schutz

    es wäre von vorteil, diesem bär zu helfen, bevor ertwas passiert! einsperren in zoo ist die allerletzte option, schutz und hilfe muss in der wildnis erfolgen...

  • Wacht endlich auf! am 20.06.2019 09:32 Report Diesen Beitrag melden

    Das letzte Foto eines Eisbären

    Die Eisbären wird es demnächst nicht mehr geben. Der Mensch rottet zuerst alles Leben aus, bevor er sich selbst umbringt. Aber das geht in die Köpfe der Erdölindustrie nicht hinein. Die streben nach Profit, bis niemand mehr den Planeten Erde bewohnen kann. Und was machen sie dann mit dem vielen Geld? Richtig, sie können es ins Grab mitnehmen. Einfach nur mehr widerlich. Und die SPÖ, ÖVP und nEOs unterstützen das auch noch mit ihrem Wirken auf nationaler und EU-Ebene.

    • Realist am 20.06.2019 20:57 Report Diesen Beitrag melden

      Witzig

      Klar und die FPÖ ist eine Partei für den kleinen Mann stimmts? haha

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