Rechtspopulisten verlieren

25. Mai 2019 14:19; Akt: 26.05.2019 12:31 Print

Erste Trends zur EU-Wahl erkennbar

Am 26. Mai stimmt Europas Bevölkerung über die Zusammensetzung des EU-Parlaments ab. Erste Trends sickern bereits durch.

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427 Millionen Wahlberechtigte in 28 Mitgliedstaaten können über die die 751 Abgeordneten im EU-Parlament entscheiden.

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Begonnen hat die EU-Wahl schon am Donnerstag, in Großbritannien und den Niederlanden. Am Freitag und Samstag folgten Tschechien, Irland, Lettland, Malta, die Slowakei und die französischen Überseegebiete. Der Großteil der Mitgliedstaaten, darunter auch Österreich, stimmt am Sonntag ab.

Schon jetzt zeichnet sich allerdings eine eher geringe Wahlbeteiligung ab, so zumindest in Tschechien. Hier haben vor fünf Jahren schon nur etwa 18 Prozent an der Wahl teilgenommen.

Viele Wähler in den Niederlanden

Deutlich höher ist die Beteiligung in den Niederlanden. Hier haben mehr als 40 Prozent der Wahlberechtigten abgestimmt – es ist die höchste Beteiligung seit drei Jahrzehnten. In den Niederlanden gibt es auch schon erste Prognosen zum Ergebnis. Demnach liegt überraschend der sozialdemokratische Kandidat Frans Timmermans vorne. Er möchte nächster EU-Kommissionspräsident werden.

Auf dem zweiten Platz folgt die Volkspartei. Die dem rechten Lager zugeordneten Parteien sind die großen Verlierer. Ob sich das niederländische Ergebnis aber auf die gesamte EU-Ebene übertragen lässt, bleibt abzuwarten. Die Ergebnisse werden erst am Sonntagabend ab 23 Uhr aus Brüssel verkündet.

Nationale Krise überschattet Europawahl

Hierzulande wird die Europawahl von Österreichs Regierungskrise und der Ibiza-Affäre überschattet. Zumindest gab es bei den Wahlkampfabschluss-Veranstaltungen kaum andere Themen.

Diese sieben Parteien stehen in Österreich auf dem Stimmzettel: ÖVP, SPÖ, FPÖ, Grüne, NEOS, EUROPA JETZT und KPÖ.

+++ Österreichs Regierung inmitten der EU-Wahl in der Krise: Alle Entwicklung im Newsticker +++

Alle Artikel zum Ibiza-Skandal und den folgenden politischen Entwicklungen finden Sie hier >>>

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Horst am 25.05.2019 15:18 Report Diesen Beitrag melden

    Rummpelbock

    Abwarten !!! Ich Hoffen die Rechten machen was weil bei Links sehe Ich die Gefahr wieder so ein Flüchtlingschaos und NGO's .....

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  • Erich Menon am 25.05.2019 15:13 Report Diesen Beitrag melden

    Sinnhaft??

    Ist eine Vorabverkündung von Wahlergebnissen nicht fast schon eine Beeinflussung?

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  • Harald F am 25.05.2019 15:05 Report Diesen Beitrag melden

    Anderer Trend?

    Österreich, und hier besonders die Heute-Leser, dürften da wohl einem anderen Trend wie in der Überschrift folgen. Da kann man ja dann morgen darauf gespannt sein.....

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Franzkatt am 26.05.2019 12:46 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Diese Behauptung ist schon wieder Gesetzwidrige Einflussnahme

  • Thomas am 26.05.2019 11:41 Report Diesen Beitrag melden

    Sw Ing.

    Also wenn ich schon lese "rechts... Bla blub!!" ich sehe das nicht so! Wenn man jetzt patriotisch zu Österreich steht. Jahrzehnte war das ok! Und jetzt machen viele aus Patriotisch, rechts!! Wenn Österreicher nicht zu Österreich halten dann sollen diese doch bitte......!!

    • Der Ungläubige am 26.05.2019 12:59 Report Diesen Beitrag melden

      Bl Ing.

      lassen es niemals zu, dass andere ihren Namen beschmutzen, um den nächstbesten Zahler für Spenden Aufträge zuzuschanzen. Ihhhh biza.

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  • Metatron am 26.05.2019 11:35 Report Diesen Beitrag melden

    Orakel

    Großparteien verlieren. Laut Analyse der Umfragen verlieren die Sozialdemokraten 37 Sitze, die Europäische Volkspartei könnte ein Verlust von 47 Sitzen drohen. Dennoch: Die Volkspartei bliebe dann mit 169 Sitzen stärkste Partei, die Sozialdemokraten wären auf Platz 2.

  • Statistiker am 26.05.2019 10:59 Report Diesen Beitrag melden

    Na dann...

    Jetzt erst recht! X FPÖ.

    • Blahistiker am 26.05.2019 12:57 Report Diesen Beitrag melden

      Na dann...

      Der Wahlspruch der Schamlosen.

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  • Gaga am 26.05.2019 10:47 Report Diesen Beitrag melden

    Das blaue Heute...

    ...ist nicht gerade repräsentativ.