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26. Mai 2019 16:21; Akt: 27.05.2019 09:51 Print

Berlusconi warnt vor Rechtsruck in der EU

Stimmen für rechtspopulistische Parteien sind eine Verschwendung, sagt der ehemalige italienische Regierungschef.

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Bundeskanzler Sebastian Kurz und Susanne Thier am Weg zur Stimmabgabe im Rahmen der EU-Wahl am Sonntag, 26. Mai 2019, in Wien. Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit seiner Frau Doris Schmidauer bei der Stimmabgabe in Wien. SPÖ-Spitzenkandidat Andreas Schieder vor seiner Stimmabgabe im Rahmen der EU-Wahl am Sonntag, 26. Mai 2019, in Wien. ÖVP-Spitzenkandidat Othmar Karas und Ehefrau Christa am Sonntag, 26. Mai 2019, vor der Stimmabgabe im Rahmen der EU-Wahl in Wien. SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner und ihr Mann Michael Rendi bei ihrer Stimmabgabe im Rahmen der EU-Wahl am Sonntag, 26. Mai 2019, in Wien. ÖVP-Staatssekretärin Karoline Edtstadler mit Sohn Leo am Weg ins Wahllokal in Parsch. Werner Kogler (Die Grünen) vor seiner Stimmabgabe im Rahmen der EU-Wahl am Sonntag, 26. Mai 2019, in Wien. FPÖ-Spitzenkandidat Harald Vilimsky bei seiner Stimmabgabe in Wien. Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit seiner Frau Doris Schmidauer bei der Stimmabgabe in Wien. Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit seiner Frau Doris Schmidauer bei der Stimmabgabe in Wien. Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit seiner Frau Doris Schmidauer bei der Stimmabgabe in Wien. Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit seiner Frau Doris Schmidauer bei der Stimmabgabe in Wien. Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit seiner Frau Doris Schmidauer bei der Stimmabgabe in Wien. Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit seiner Frau Doris Schmidauer bei der Stimmabgabe in Wien. NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger und NEOS-Spitzenkanditatin Claudia Gamon bei der Stimmabgabe im Rahmen der EU-Wahl am Sonntag, 26. Mai 2019, in Wien. Vor allem vor den Wiener Wahllokalen, konkret vor den Botschaften und Konsulaten, ist der Andrang gewaltig. Auf den Gehsteigen bildeten sich am Sonntag meterlange Schlangen von Wahlberechtigten, die auf ihre Stimmabgabe warteten. Bis zu zwei Stunden Wartezeit für die Stimmabgabe herrschte etwa beim italienischen Konsulat (im Bild) in Wien. Die Wahlberechtigten warteten geduldig auf die Stimmabgabe.

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Der frühere italienische Regierungschef Silvio Berlusconi warnt vor "Albtraum-Szenarien", sollten die populistischen Regierungskräfte Lega und Fünf-Sterne-Bewegung bei der Europawahl zulegen.

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Italien drohe ein "Wirtschaftsdesaster" und eine Erhöhung des Steuerdrucks, sollte die Regierung in Rom weiterhin im Amt bleiben, sagte Berlusconi einem Medienbericht zufolge.

Bei der Europawahl sei eine Stimme für rechtspopulistische Parteien eine Verschwendung. "Auch wenn rechtspopulistische Parteien zulegen, werden sie eine Minderheit im EU-Parlament bleiben", sagte Berlusconi im Interview mit der Mailänder Tageszeitung "Il Giornale" vom Samstag. Das Blatt ist in seinem Besitz.

Wirbt für seine Partei

Die einzig sinnvolle Stimme sei eine für seine rechtskonservative Forza Italia, eine "verantwortungsbewusste und proeuropäische Kraft". Berlusconi warnte die Italiener auch davor, den sozialdemokratischen Partito Democratico (PD) zu wählen. Seit der Wahl des neuen Parteichefs Nicola Zingaretti im März sei die Partei noch stärker nach links gerückt, bemängelte Berlusconi.

49 Millionen Italiener sind am Sonntag zur Wahl jener 73 Vertreter aufgerufen, die das Land ins EU-Parlament entsendet. Die Wahllokale sind von 7 Uhr bis 23 Uhr geöffnet.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Die neue Sabrina am 26.05.2019 16:32 Report Diesen Beitrag melden

    jeder soll wählen wie er gedenkt

    Dass Menschen in Politikern wie Berlusconi, Weber oder Merkel auch nur den Funken einer Führungsfähigkeit erkennen zu glauben, verwirrt mich ! Es sind gerade diese Politiker die sich aus puren Egoismus selbst zur Elite erklären und zwanghaft versuchen die Schäfchen um sich zu scharen.

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  • A.A. am 26.05.2019 16:39 Report Diesen Beitrag melden

    Demokratieverständnis...

    sieht allerdings anders aus.

  • Chu'a Kornnatter am 26.05.2019 18:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    FPÖ meine Stimme

    ich versteh nicht hier zeigt es 57% FPÖ......meine Stimme ist auch FPÖ, aber das vereint sich nicht mut der Trendprognose

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Chu'a Kornnatter am 26.05.2019 18:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    FPÖ meine Stimme

    ich versteh nicht hier zeigt es 57% FPÖ......meine Stimme ist auch FPÖ, aber das vereint sich nicht mut der Trendprognose

  • A.A. am 26.05.2019 16:39 Report Diesen Beitrag melden

    Demokratieverständnis...

    sieht allerdings anders aus.

  • Die neue Sabrina am 26.05.2019 16:32 Report Diesen Beitrag melden

    jeder soll wählen wie er gedenkt

    Dass Menschen in Politikern wie Berlusconi, Weber oder Merkel auch nur den Funken einer Führungsfähigkeit erkennen zu glauben, verwirrt mich ! Es sind gerade diese Politiker die sich aus puren Egoismus selbst zur Elite erklären und zwanghaft versuchen die Schäfchen um sich zu scharen.

    • fuhrinat am 26.05.2019 17:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Die neue Sabrina

      Wahre Worte

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