Passagiere gestrandet

06. Januar 2019 19:28; Akt: 06.01.2019 19:28 Print

Flieger landet in Rumänien statt in Griechenland

Eine Ryanair-Maschine landete am Freitag nicht wie geplant in Thessaloniki. Den Passagieren bot man an, die restliche Strecke mit dem Bus zurückzulegen.

Der Flieger landete 770 Kilometer zu früh. (Symbolbild). (Bild: Reuters)

Der Flieger landete 770 Kilometer zu früh. (Symbolbild). (Bild: Reuters)

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Der Flieger der Billig-Airline hätte am Freitagabend von London nach Thessaloniki fliegen sollen. Aufgrund des Schnees entschied man sich aber für eine Landung in Rumänien, in Timisoara.

Doch im Anschluss konnten die 200 Passagiere wohl ihren Ohren nicht so recht trauen. Anstatt eines Weiterflugs, bot man den Menschen an, die restliche Strecke mit dem Bus zu fahren. Bedeutet: Über acht Stunden Fahrt für 770 Kilometer.

Empörung auf Twitter

Trotz der Empörung nahm ein großer Teil der Passagiere das Angebot an. 89 Personen weigerten sich aber. Sie übernachteten am Flughafen. Erst am nächsten Tag konnten sie nach Thessaloniki weiterfliegen. Die griechische Regierung stellte eine Maschine bereit. Der griechische Verkehrsminister Christos Spirtzis sagte über Rynair: "Niedrige Preise, niedrige soziale Verantwortlichkeit".

Auf Twitter machte sich schnell Unmut breit. Vor allem deshalb, da man in Griechenland meinte, dass trotz des Schnees Flugzeuge gelandet sind. Ein User meinte, der Grund sei jener, dass Ryanair eine "Basis in Rumänien" hätte. Die Billig-Fluglinie entschuldigte sich bereits und meint, dass die Kontrolle der Umstände nicht "in ihrer Macht" lag.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • susi am 06.01.2019 20:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ...

    Aber für die Busfahrt war nicht zuviel Schnee?

  • PeterKarl am 06.01.2019 20:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Finde ich super

    wo bekommt man heute sonst noch eine Rundreise umsonst.

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  • Eduard S. am 06.01.2019 20:36 Report Diesen Beitrag melden

    Wurst wo wir hinfliegen

    Hauptsache wir sind schneller dort. Das Großteil des Klientels in Billigfliegern kann sowieso Rumänien von Griechenland nicht unterscheiden. Was solls ?

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Sepp am 07.01.2019 08:31 Report Diesen Beitrag melden

    Danke der Politik

    Das hat man von der so tollen "Privatisierung". Die Privaten sind ja so gut.. egal ob Verkehr, Medien, Industrie...die Wahrheit sieht man hier wieder einmal ....

    • Nil am 07.01.2019 09:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Sepp

      Was hat das mit der Politik zu tun ???????? Dieser Irre hat diese Firma selber aufgebaut und nicht von denn Politiker bekommen. Seppi denken und dann schreiben.

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  • Erich Vom Berg am 07.01.2019 07:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Muss man verstehen

    Die Griechen haben nicht so viel Geld,sie können sich nur einen Billigflug leisten.

  • hueher am 07.01.2019 05:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ja,ja, Geiz ist geil....

    Timisoara ehemals Temeschwar im Osten Rumäniens und Tessaloniki in GR das sind mindestens 1,5Std. Flug und mit dem Bus eine Tagesreise für wieviel Teuros?? So ein Billigticket kostet um die 35,- ist doch geschenkt wenn man für den Bus sonst ca. 90,- bezahlen müsste, dafür sieht man verschneite Dörfer.......... Mich würde man nicht mal geschenkt in diese Airline bringen.....nein danke!

  • Noagal am 07.01.2019 01:28 Report Diesen Beitrag melden

    Und...

    Anschließend suchten alle Passagiere in Rumänien um Asyl an.

  • Nil am 06.01.2019 21:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Na bum

    Würde nie mit dieser Fluglinie fliegen. Da zahle ich lieber ein bisschen mehr als irgendwo abgesetzt zu werden. Diese Fluglinie ist das allerletzte.