Deutschland

05. Juni 2019 10:07; Akt: 05.06.2019 16:00 Print

Flixbus-Fahrerin rettet Passagiere vor Feuer

Kurz nach der Abfahrt aus Bremen fing ein Flixbus letzte Nacht Feuer. Weil die Fahrerin schnell reagierte, wurden keine Insassen verletzt.

Kurz nach der Abfahrt aus Bremen fing ein Flixbus Feuer.

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26 Passagiere wollten in der vergangenen Nacht mit einem Flixbus von Bremen nach Hamburg fahren. Nach nur wenigen Kilometern bemerkte die Fahrerin allerdings, dass auf ihrem Armaturenbrett mehrere Warnleuchten aufblinkten, wie die "Welt" berichtet. Geistesgegenwärtig lenkte sie den Bus an den Straßenrand und hielt an.

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Bei der Kontrolle des Fahrzeugs von außen sah sie, dass sich im Motorraum ein Feuer gebildet hatte. Sofort evakuierte sie den Bus, was dazu führte, dass alle 26 Passagiere unverletzt blieben. Die Reisenden wurden von der Feuerwehr zu einer nahegelegenen Raststätte gebracht, von wo aus sie ein anderer Flixbus nach Hamburg transportierte.

Die Autobahn A1 musste für mehrere Minuten komplett gesperrt werden. Der Fahrstreifen, auf welchem der brennende Bus stand, blieb noch länger geschlossen. Erst gegen fünf Uhr in der Früh war er wieder normal befahrbar.

Weiterer Flixbus verunfallt

In derselben Nacht verunfallte auch ein weiterer Flixbus. Dieser war von München nach Amsterdam unterwegs gewesen. Auf der Höhe von Bremen kollidierte er mit einem Lastwagen. Dieser hatte auf einen Parkplatz fahren wollen, musste aber feststellen, dass dort ein anderer Lastwagen so ungünstig parkt hatte, dass er den Parkplatz nicht befahren konnte.

Daher schwenkte der Lastwagen in letzter Minute wieder auf den rechten Fahrstreifen zurück, wo ihm der Flixbus nicht mehr ausweichen konnte. Bei diesem Unfall wurde eine Person schwer verletzt, drei Personen mittelschwer und eine Person leicht. In Lebensgefahr schwebt aber niemand.

Bei dem Rettungseinsatz waren 18 Rettungswagen, zwei Notarztwagen sowie mehrere Feuerwehr- und Polizeibesatzungen vor Ort. An den beiden Fahrzeugen entstand den Angaben zufolge ein Schaden in Höhe von 250'000 Euro.

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(doz)

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