Überraschender Auslöser

05. November 2018 22:37; Akt: 05.11.2018 22:39 Print

Geschwollene Genitalien geben Ärzten Rätsel auf

Mit deutlich vergrößerten Genitalien suchte ein Mann in China ein Spital auf. Dort wartete eine wahre Odyssee auf ihn, bevor er Hilfe fand.

Urology Case Reports/KaiminGuob (Bild: Urology Case Reports/KaiminGuob et al. Wer der Meinung ist, ein Penis könne nicht gross genug sein, wird durch den Fall eines 41-Jährigen eines Besseren belehrt.Der Chinese suchte sogar ein Spital auf, weil seine Genitalien immer weiter anschwollen.Auf di)

Urology Case Reports/KaiminGuob (Bild: Urology Case Reports/KaiminGuob et al. Wer der Meinung ist, ein Penis könne nicht gross genug sein, wird durch den Fall eines 41-Jährigen eines Besseren belehrt.Der Chinese suchte sogar ein Spital auf, weil seine Genitalien immer weiter anschwollen.Auf di)

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Ein möglichst großes Gemächt: Davon träumen viele Männer. Doch einem 41-jährigen Mann aus dem chinesischen Changchun bescherte dieser Umstand vor allem eines – schlaflose Nächte.

Dies einerseits, weil seine Genitalien immer weiterwuchsen, andererseits weil er keine Ahnung hatte, was das Wuchern ausgelöst hatte. Damit war der Mann, der in der Landwirtschaft arbeitet, genauso ratlos wie die Ärzte im von ihm aufgesuchten Spital, das zur Jilin-Universität gehört.

Tagelanges Rätselraten

Ihrem ersten Verdacht – der Mann könnte an einer sogenannten Hydrozele leiden, bei der sich Flüssigkeit in den Hoden ansammelt – widersprach der Ultraschall.

Der anschließende Bluttest zeigte eine Übersäuerung sowie einen Mangel an Blutplättchen und roten Blutkörperchen auf. Die Werte eines Leberenzyms waren dagegen erhöht. Deshalb verabreichten ihm die Mediziner unter anderem Antibiotika, wie es im Fachjournal "Urology Case Reports" heißt.

Beim Pinkeln ist es passiert

Die Ursache blieb aber weiterhin rätselhaft – bis der Patient erzählte, dass er zuvor den Unkrautvernichter Acetochlor versprüht hatte. So wie jedes Jahr. Dieses Mal allerdings, ohne dabei Handschuhe zu tragen, so der 41-Jährige. Danach habe er etwas Alkohol getrunken und uriniert.

Für die Ärzte ist damit die Sache klar: Das Herbizid war beim Pinkeln offenbar über die Hände auf den Penis übertragen worden und war dort durch die Haut in die Blutbahn gelangt, wo es Blutkörperchen und -plättchen schädigte und die Leberfunktion beeinträchtigte. Für die Ärzte war damit klar, jetzt half nur noch viel Geduld.

Und tatsächlich: Nach rund einem weiteren Monat war der Spuk vorbei.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Karin am 06.11.2018 05:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fr.

    Der arme 1 ganzes Monat mit solchen Dingern. Nächstes mal nimmt er sicher wieder die Handschuhe bei der Arbeit

  • MagSüßes am 06.11.2018 11:12 Report Diesen Beitrag melden

    Ohje der Arme

    Und sowas sprühen wir auf unser Essen, na Mahlzeit.

  • Riesending am 06.11.2018 11:27 Report Diesen Beitrag melden

    Oh je

    Da gibt's jetzt sicher unzählige Nachahmer...

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Riesending am 06.11.2018 11:27 Report Diesen Beitrag melden

    Oh je

    Da gibt's jetzt sicher unzählige Nachahmer...

  • MagSüßes am 06.11.2018 11:12 Report Diesen Beitrag melden

    Ohje der Arme

    Und sowas sprühen wir auf unser Essen, na Mahlzeit.

  • Karin am 06.11.2018 05:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fr.

    Der arme 1 ganzes Monat mit solchen Dingern. Nächstes mal nimmt er sicher wieder die Handschuhe bei der Arbeit