"Blutige Fjorde" auf Färöer

09. November 2017 12:01; Akt: 09.11.2017 12:49 Print

Jagd auf Wale färbt das Meer blutig rot

Hunderte Wale und Delfine werden jedes Jahr bei der traditionellen 'Grindadráp' auf den Färöer-Inseln gejagt und getötet. Die Bilder davon schockieren die Welt.

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Die folgende Bildstrecke enthält Fotos, die den Betrachter eventuell verstören können. Grindadráp, die Jagd auf Grindwale, hat auf den Färöer-Inseln eine lange Tradition. Sea Shepherd Grindadráp, die Jagd auf Grindwale, hat auf den Färöer-Inseln eine lange Tradition. Grindadráp, die Jagd auf Grindwale, hat auf den Färöer-Inseln eine lange Tradition. Sea Shepherd Grindadráp, die Jagd auf Grindwale, hat auf den Färöer-Inseln eine lange Tradition. Grindadráp, die Jagd auf Grindwale, hat auf den Färöer-Inseln eine lange Tradition. Sea Shepherd Grindadráp, die Jagd auf Grindwale, hat auf den Färöer-Inseln eine lange Tradition. Sea Shepherd Grindadráp, die Jagd auf Grindwale, hat auf den Färöer-Inseln eine lange Tradition. Sea Shepherd Grindadráp, die Jagd auf Grindwale, hat auf den Färöer-Inseln eine lange Tradition. Sea Shepherd Grindadráp, die Jagd auf Grindwale, hat auf den Färöer-Inseln eine lange Tradition. Sea Shepherd Grindadráp, die Jagd auf Grindwale, hat auf den Färöer-Inseln eine lange Tradition. Sea Shepherd Grindadráp, die Jagd auf Grindwale, hat auf den Färöer-Inseln eine lange Tradition. Sea Shepherd Grindadráp, die Jagd auf Grindwale, hat auf den Färöer-Inseln eine lange Tradition. Sea Shepherd Grindadráp, die Jagd auf Grindwale, hat auf den Färöer-Inseln eine lange Tradition. Sea Shepherd Grindadráp, die Jagd auf Grindwale, hat auf den Färöer-Inseln eine lange Tradition. Sea Shepherd Blásturongul: Fanghaken zur Einführung in das Blasloch des Grindwals. Grindadráp auf den Färöern. Lithografie von 1854.

Zum Thema
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Jedes Jahr ziehen bis zu 1.000 Grindwale (Globicephala melas) durch die engen Fjorde de Färöer-Inseln. In dem Protektorat der dänischen Krone hat die Jagd auf die Meeressäuger wird "Grindadráp" genannt und hat eine lange Tradition.

Umfrage
Sollte die traditionelle "Grindadráp" verboten werden?
64 %
12 %
23 %
1 %
Insgesamt 477 Teilnehmer

Die internationale Tierschutzorganisation "Sea Shepherd" hat direkt vor Ort undercover Agenten eingeschleust, die diese grausame Jagd dokumentieren sollten – "Operation Bloody Fjords" war geboren. Die Fotos, die die Aktivisten im Anschluss veröffentlichten (siehe Diashow oben), sind nichts für schwache Nerven.

Bei neun verschiedenen Jagdfahrten sollen Informanten der Tierschützer dabei gewesen sein. Die Tiere werden zu Dutzenden von Fischerbooten mit spezieller Grind-Ausrüstung (Fanghaken, Taue und Grindwal-Messer) zu bestimmten Stränden getrieben.

1.691 Grindwale und Delfine getötet

Weil keine Schusswaffen verwendet werden dürfen, müssen die Fischer mit jedem einzelnen Tier im eiskalten Wasser kämpfen. Erst wird der Fanghaken in das Blasloch des Wals eingeführt und dieser damit an Land gezogen, wo er mit dem "Grindaknívur" getötet wird. Dieses Grindwal-Messer hat eine Klingenlänge von bis zu 20 Zentimeter und dient dazu, das Rückenmark zu durchtrennen. Mit diesem werden die Wale anschließend auch zerlegt. Das Meer färbt sich dabei an den Stränden blutig rot.

Doch nicht nur Grindwale werden auf den Färöer gejagt. Auch hunderte Weißseitendelfine (Lagenorhynchus acutus) wurden von den Fischern auf ähnliche Weise erlegt.

Nach Angaben von "Sea Shepherd" wurden bei der Grindadráp dieses Jahr insgesamt 1.691 Grindwale und Delfine getötet. Die Organisation fordert das Aus dieser "barbarischen Tradition" und hat diesbezüglich eine offizielle Anfrage an die EU-Kommission gestellt. Für die Einwohner der Färöer-Inseln hat der Walfang allerdings nicht nur Tradition, sondern ist auch eine günstige und wichtige Nahrungsquelle – das Fleisch wird nicht verkauft, sondern auf alle Bewohner der Inselgruppe nach einem bestimmten Schlüssel aufgeteilt.

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(rcp)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jentesar am 09.11.2017 13:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    idiotisch

    warum schleust man da jemanden ein anstatt es zu verhindern

  • Tina Behla am 10.11.2017 16:02 Report Diesen Beitrag melden

    Einfach nur grausam

    Das muss aufhören. Dänemark sollte sich wirklich schämen.In Deutschland ist Walfleisch verboten, aufgrund der hohen Schadstoffwerte. Das ist eine kranke Tradition. Ich kann ja verstehen, wenn Einheimische Robben und Wale für ihren Bedarf jagen, aber dieses Gemetzel ist abstossend

  • Lara1 am 10.11.2017 07:52 Report Diesen Beitrag melden

    Tradition unangebracht

    Das einzig Positive an der Sache ist, dass die Tiere offensichtlich verwertet werden ( Nahrung), und nicht für pseudowissenschaftliche Zwecke getötet werden. Die Methoden sollten aber 2017 anders sein, Tradition keine Rolle spielen. Wale und Delfine sind Säuger - wie würden wir uns fühlen, irgendwo in die Enge getrieben, voller Angst und die Schreie unserer Freunde und Verwandten hören zu müssen??

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Tina Behla am 10.11.2017 16:02 Report Diesen Beitrag melden

    Einfach nur grausam

    Das muss aufhören. Dänemark sollte sich wirklich schämen.In Deutschland ist Walfleisch verboten, aufgrund der hohen Schadstoffwerte. Das ist eine kranke Tradition. Ich kann ja verstehen, wenn Einheimische Robben und Wale für ihren Bedarf jagen, aber dieses Gemetzel ist abstossend

  • Lara1 am 10.11.2017 07:52 Report Diesen Beitrag melden

    Tradition unangebracht

    Das einzig Positive an der Sache ist, dass die Tiere offensichtlich verwertet werden ( Nahrung), und nicht für pseudowissenschaftliche Zwecke getötet werden. Die Methoden sollten aber 2017 anders sein, Tradition keine Rolle spielen. Wale und Delfine sind Säuger - wie würden wir uns fühlen, irgendwo in die Enge getrieben, voller Angst und die Schreie unserer Freunde und Verwandten hören zu müssen??

  • Jentesar am 09.11.2017 13:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    idiotisch

    warum schleust man da jemanden ein anstatt es zu verhindern