Betete für Vernichtung von Ungläubigen

29. September 2017 12:07; Akt: 29.09.2017 12:28 Print

Hassprediger verliert Asyl-Status in der Schweiz

Das Schweizer Bundesverwaltungsgericht hat bestätigt, dass der Hassprediger Abu Ramadan seinen Asylstatus verliert. Der war mehrmals in seiner Heimat.

Die Schweizer Behörden erkannten Abu Ramadan den Flüchtlingsstatus ab, nachdem er mehrmals in sein Heimatland Libyen reiste. (Bild: Screenshot Instagram)

Die Schweizer Behörden erkannten Abu Ramadan den Flüchtlingsstatus ab, nachdem er mehrmals in sein Heimatland Libyen reiste. (Bild: Screenshot Instagram)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Wie Schweizer Medien berichteten, hatte Abu Ramadan bei einem Freitagsgebet Allah um die "Vernichtung" von Juden, Christen, Hindus, Russen und Schiiten gebeten. Die Hasspredigt wurde auf Video festgehalten.

Während die Ermittlungen in diesem Fall noch laufen, ist eine Entscheidung ab sofort rechtskräftig: Der Libyer verliert den Asylstatus in der Schweiz. Der 64-jährige Prediger war in den vergangenen vier Jahren mindestens zwölfmal in seine Heimat Libyen gereist.

Einreisestempel im Pass

Dabei war er regulär mit einem libyschen Pass dort ein- und wieder ausgereist, wie entsprechende Stempel beweisen. Diesen Pass hat Abu Ramadan 2013 offiziell bei der libyschen Vertretung in der Schweiz beantragt und erhalten. Nach zwei Jahren wurde er bis 2019 verlängert.

Flughafenpolizei ließ ihn auffliegen

Aus dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts geht hervor, dass die Flughafenpolizei Zürich Abu Ramadan bei seiner Rückkehr aus Libyen kontrollierte und seinen Pass konfiszierte. In einem Schreiben im März 2017 fragte der Libyer die Behörden an, ob er seinen Pass zurückerhalten könne.

Mitte Juli ließ der Mann die Behörden dann wissen, dass er den Pass nicht mehr brauche, da er bei einer Rückkehr nach Libyen in Gefahr wäre. Er sei auf "schwarzen Listen" mit weiteren Personen aufgeführt, die gegen das frühere Ghadaffi-Regime opponiert hätten.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:

Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(red)

Themen
Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pferdetaxi am 29.09.2017 13:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Er braucht den Pass nicht mehr, ...

    ... weil er sicher einen Neuen hat! Vielleicht sollte man generell andenken, dass Leute die heimreisen - obwohl dort alles so gefährlich und schrecklich ist - nicht mehr in Europa einreisen zu lassen?

  • zisch09 am 29.09.2017 12:53 Report Diesen Beitrag melden

    Okay

    Der Libyer verliert den Asylstatus in der Schweiz ------------------ Kurz und knapp Das finde ich okay.

    einklappen einklappen
  • Eveline Hantinger am 29.09.2017 12:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    supet

    richtig so. warum nicht auch bei uns?

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Kritiker am 29.09.2017 17:12 Report Diesen Beitrag melden

    Next Stop?

    In Europa gibt es Länder die ihn mit Kusshand nehmen.

  • A Film am 29.09.2017 14:21 Report Diesen Beitrag melden

    like NEXT

    verliert asyl status "in der Schweiz".. soll heissen Antrag in Österreich steht schon .. und vermutlich sogut wie stattgegeben ;)

  • Egon am 29.09.2017 14:16 Report Diesen Beitrag melden

    Aber bei uns ist so etwas nicht möglich

    Nicht beii uns! Denn hier schauen Politiker und Minister sooooo gerne weg.

  • Tina am 29.09.2017 13:39 Report Diesen Beitrag melden

    Bei uns

    wird er schon seinen Asylstatus bekommen. Bei uns ist alles möglich.

  • skyfarmer am 29.09.2017 13:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hr

    gibt bei uns auch solche.. aber da sind unsere zu schwach um einzugreifen. .

    • Michi am 29.09.2017 14:05 Report Diesen Beitrag melden

      Aber Hauptsache die Tortenbäckerin

      wegen "Wiederbetätigung" einsperren. Wobei ich mich Frage was "Wiederbetätigung" ist, die hat zu der Zeit ja gar nicht gelebt.

    einklappen einklappen