Gefahr für ganz Europa

31. Januar 2018 21:42; Akt: 31.01.2018 22:00 Print

Interpol warnt: 50 IS-Kämpfer in Italien gelandet

Laut einem Interpol-Bericht sollen rund 50 Tunesier, die in Trainingslagern der IS-Terrormiliz ausgebildet wurden, per Boot in Italien gelandet sein.

(Symbolbild) IS-Kämpfer sollen am Weg nach Europa sein. (Bild: Reuters)

(Symbolbild) IS-Kämpfer sollen am Weg nach Europa sein. (Bild: Reuters)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Nach der totalen militärischen Niederlage der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) verlegt sich diese nun mehr auf internationale Terrorakte. Eine Gruppe von rund 50 Kämpfern, die vom IS ausgebildet wurden, soll zwischen Juli und Oktober 2017 mit Fischerbooten in Italien gelandet sein, um sich von dort über ganz Europa zu verteilen und Anschläge zu verüben.

Ganz Europa unterrichtet

Bei den Terroristen soll es sich um ausschließlich tunesische Staatsbürger handeln, zitiert der britische "Guardian" aus einem Interpol-Bericht, der im November an die italienischen Behörden ging.

Die internationale Polizeibehörde habe eine Liste aller Verdächtigen samt Geburtsdaten erstellt und dem italiensichen Innenministerium zur Verfügung gestellt. Die italienischen Behörden leiteten den Bericht an Anti-Terror-Behörden in ganz Europa weiter.

5.500 Tunesier kämpften für den IS

Tunesien ist eines der Länder mit den meisten nach Syrien und in den Irak gereisten Dschihadisten. Rund 5.500 Tunesier haben sich laut Schätzungen der Terrormiliz "Islamischer Staat" angeschlossen.

Auch Anis Amri, jener Attentäter, der 2016 einen blutigen Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt verübt hat, war Tunesier.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(red)

Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • John Milton am 31.01.2018 22:06 Report Diesen Beitrag melden

    Seltsam

    Linke Politiker behaupten immer noch das wären Verschwörungen von Rechts. Europa wird noch böse Überraschungen erleben.

  • Manni am 31.01.2018 22:11 Report Diesen Beitrag melden

    eigene Grenzkontrollen

    Das die EU bez. Staaten wie Italien und Griechenland einen wirksamen Grenzschutz nicht schaffen gefährdet die Einwohner Europas. Helfen könnten nur ständige nationale Grenzkontrollen. Sonst macht man es den Terroristen zu einfach.

  • Klaus am 31.01.2018 22:36 Report Diesen Beitrag melden

    Verteilung

    Die EU hilft leider nicht, die Grenzen wirkungsvoll zu schützen sondern macht sich nur über die Verteilung von Flüchtlingen Gedanken. Jetzt wäre es natürlich interessant, wie die Terroristen verteilt wurden.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Fredi am 02.02.2018 11:54 Report Diesen Beitrag melden

    TitelInterpol warnt: 50 IS-Kämpfer in Italien gela

    Die schnelle Rückführung der 99% unberechtigt nach Deutschland eingereisten Asylforderer nicht vergessen. Und keinen Familiennachzug, über den sich unsere Traumtänzer in Berlin Gedanken machen!!!

  • krass am 02.02.2018 11:06 Report Diesen Beitrag melden

    Feuer am Dach

    Ich finde, es müssten bereits mehrere hundert Delegierte aus der EU in Italien mithelfen um vor Ort die Identität festzustellen und gegebenfalls Maßnahmen treffen! Sonst gibt es in nächster Zeit viele tote Menschen bei uns!!!!!!!!!!!!

    • Palim am 02.02.2018 21:57 Report Diesen Beitrag melden

      vor Ort..

      Wenn die mal noch in Italien sind...

    einklappen einklappen
  • dirtsa am 02.02.2018 10:06 Report Diesen Beitrag melden

    Hauptsache die Grenzen bleibe geöffnet.

    da sieht man wieder, wie wichtig es den EU-Bonzen ist im Sinne der Wirtschaft die Grenzen offen zu lassen und wie unwichtig das Volk in der EU ist.......es ist seltsam, dass man das erst jetzt veröffentlicht! Warum hat man nicht sofort die Grenzen überall in Europa dicht gemacht??? Man lässt also zugunsten der Wirtschaft die Grenzen offen....sehr dramatisch, aber Geld regiert die Welt!

  • Chris am 02.02.2018 00:27 Report Diesen Beitrag melden

    BIG.BE

    Da Witz. Weil i lies Smartphone bla bla bla. Ma kann ja jedn Ortn iwa GPS wiederum kannst GPS ferneinstellen also frag i mi? Warum hat des tolle Land von UNS alle Daten und ausserfern garnix Echt Stolz kannst sein. Is alles Schutt wer darfsn wieda aufbaun?

  • Sancho am 01.02.2018 18:00 Report Diesen Beitrag melden

    keine kontrolle

    Grenzkontrollen ! wie früher. Es geht nicht darum ob ein Lkw warten muss. Kontrolle! Falls jemand zB über einen Aussenstaat ... rein kommt. kann er sich in ganz Europa bewegen. Ich stehe gerne 5 min.. am Zoll wenn dadurch meine Sicherheit ok ist. mit dem blöden Schengen lachen sich die Brüder zum Schläfer.