Auf Veranda erfroren

27. Februar 2018 22:05; Akt: 27.02.2018 23:32 Print

Bub (4) schlafwandelt bei minus 20 Grad in den Tod

Als seine Mutter um 6 Uhr früh munter wurde, war der kleine Bogdan verschwunden. Winzige Fußabdrücke führten in den Schnee hinaus ...

Symbolfoto (Bild: iStock)

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Bogdan litt an Somnambulismus – Schlafwandel. Das kostete dem vier Jahre alten Buben aus Russland jetzt das Leben. Bei klirrender Kälte hatte er das Haus seiner Familie im kleinen Dorf Yaga in der Krasnojarsk Region verlassen.

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Am nächsten Morgen, als seine Mutter Maria gegen 6 Uhr früh aufwachte, war der Bub wie vom Erdboden verschluckt. Panisch suchte sie das ganze Haus ab. Als die 27-Jährige die Tür ins Freie öffnete, dann der Schock. Sie entdeckte Fußspuren, die in den Schnee hinaus führten.

Die junge Frau folgte ihnen bis zum Haus eines Nachbarn. Auf dessen Veranda stieß sie auf die Leiche ihres Buben. Er hatte nur einen dünnen Pyjama getragen, als er im Schlaf das Haus seiner Familie verlassen hatte und war bei minus 20 Grad Außentemperatur hilflos erforen.

Wie der kleine Bogdan die Tür hatte öffnen können, ist unklar. Er soll aber bereits im Sommer mehrere Male im Schlaf das Haus verlassen haben, berichtet die "Sibirian Times". Die russischen Behörden haben nun Ermittlungen in dem tragischen Todesfall aufgenommen.

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(rcp)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Robert am 28.02.2018 07:23 Report Diesen Beitrag melden

    Oh mein Gott!

    Sei mir nicht böse aber wenn er das im sommer macht dann sperr ich im Winter alles zu und binde sein Bein an das meine! Arme Mama armer Papa! Jeder der Kinder hat versteht das!

  • Tine am 28.02.2018 10:16 Report Diesen Beitrag melden

    Unverantwortlich

    Ich war als Kind auch Schlafwandler - meine Eltern hatten immer die Türe und Fenster gesichert! So etwas darf nicht passieren!

  • Calimero am 28.02.2018 09:46 Report Diesen Beitrag melden

    Schrecklich

    Na das wird auch so eine arme Gegend sein. Auf jeden Fall hätten längst schon Maßnahmen wie Tür/Fensteralarm oder ähnliches ergriffen werden müssen ! Oder ist da Tag der offenen Tür rund um die Uhr !

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Leo LM am 28.02.2018 12:34 Report Diesen Beitrag melden

    Arme Familie

    Bin als Kind auch schlafgewandelt. Einmal durch die ganze Ortschaft. Hat mich ein Einheimischer um 3 in der Früh "gefunden" und heimgebracht. Ab dem Zeitpunkt wurde alles zuhause versperrt und Schlüssel abgezogen.

  • erwin am 28.02.2018 10:34 Report Diesen Beitrag melden

    ein vorausblickender landesrat

    ein visionär, ein authentischer vordenker, unser exminister und jetziger landesrat. er integriert sich zumindest kulinarisch. er weiß, dass die politik seiner partei mit hilfe der grünen unser land bald osmanisiert und kebab ein österr. nationalgerich wird. ein bravo für unseren exverteidigungsminister und landeshauptmann in spe.

    • Rorschach am 28.02.2018 12:09 Report Diesen Beitrag melden

      Der Zusammenhang mit dem Artikel

      ist jetzt wie genau?

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  • der realist am 28.02.2018 10:18 Report Diesen Beitrag melden

    hr

    Ach du meine güte.. schrecklich .. bin sprachlos.. viel kraft allen..

  • Tine am 28.02.2018 10:16 Report Diesen Beitrag melden

    Unverantwortlich

    Ich war als Kind auch Schlafwandler - meine Eltern hatten immer die Türe und Fenster gesichert! So etwas darf nicht passieren!

  • Calimero am 28.02.2018 09:46 Report Diesen Beitrag melden

    Schrecklich

    Na das wird auch so eine arme Gegend sein. Auf jeden Fall hätten längst schon Maßnahmen wie Tür/Fensteralarm oder ähnliches ergriffen werden müssen ! Oder ist da Tag der offenen Tür rund um die Uhr !

    • Sasa am 28.02.2018 10:18 Report Diesen Beitrag melden

      Schlimm mein beileid an die Familie

      Ich Sperr sowieso seit mein Kind Türen öffnen kann die Haustüre zu hätte viel zu viel Angst wenn er früher als ich aufwacht und ich es nicht hören würde

    • beee am 28.02.2018 11:06 Report Diesen Beitrag melden

      genau

      mach ich auch - nachts wird die Haustüre immer abgesperrt und Schlüssel gezogen. Trotzdem viel Kraft den Eltern - armes Zwergi

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