Sieben Leben

13. März 2018 12:25; Akt: 13.03.2018 12:41 Print

Katze auf Zaun gepfählt – überlebt wie durch Wunder

Zwei Eisenstangen hatten den Körper des Katers durchstoßen. Er musste inklusive Eisenzaun in eine Klinik gebracht werden – eine Not-OP rettete sein Leben.

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Dieser Stubentiger hat wahrlich sieben Leben! In der Nacht auf Freitag hatten Passanten im Londoner Stadtteil Cricklewood eine schreckliche Entdeckung gemacht. Eine Katze saß hilflos und lebensgefährlich verletzt auf einem rund zweieinhalb Meter hohen Gartenzaun – gepfählt von zwei Eisenstäben.

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Gegen vier Uhr früh ging bei der britischen Tierschutzorganisation "Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals" (RSPCA) die Alarmierung ein. "Als ich den Anruf bekam, dass eine Katze auf einem Zaun gepfählt worden sein soll, war ich extrem besorgt und konnte nicht glauben, dass sie noch am Leben war", erinnert sich Retterin Nicole Broster. "Als ich dort ankam, war ich unglaublich geschockt. In all meinen Jahren habe ich nichts Vergleichbares gesehen. Der armen Katze ragten tatsächlich zwei Pfosten aus dem Körper."

Lebenswichtige Organe knapp verfehlt

Das Fellknäuel hatte unbeschreibliches Glück. Die beiden Eisenstangen verfehlten lebenswichtige Organe nur knapp, als sie sich durch einen Hinterlauf und dessen Abdomen bohrten. Doch die Katze von den Eisenstäben zu ziehen war keine Option, also alarmierte Broster die Londoner Feuerwehr. Diese schnitten das betreffende Stück aus dem Zaun, wodurch der verunglückte Vierbeiner endlich in eine Tierklinik gebracht werden konnte. "Er war so tapfer, schnurrte durchwegs und stupste mich mit dem Kopf an, während ich ihn bei diesem furchtbaren Martyrium begleitete", so Broster. "Erst als ich kurz weg musste, hat er zu jaulen begonnen."

Bei einer Not-Operation konnte das Zaunstück aus dem Körper des Katers entfernt werden und er befindet sich bereits auf dem Weg der Besserung. "Es ist ein absolutes Wunder, dass er noch am Leben ist", schildert die Tierschützerin. "Es geht ihm erstaunlicherweise sogar schon so gut, dass er bereits auf den Beinen ist und herumwandert. Ich kann kaum glauben, wie viel Glück er hatte." Doch der Stubentiger ist noch längst nicht über dem Berg. Zu groß ist die Gefahr einer Infektion. Im Laufe der Woche soll er in eine Tierklinik der RSPCA überstellt und dort sein Zustand weiter beobachtet werden.

Schlimmer Unfall, oder Tierquälerei?

Unterdessen suchen die Tierschützer nach Hinweisen auf den Unglückshergang. Die Katze trägt keinen Mikrochip und kann deshalb keinem Besitzer zugeordnet werden. Es ist möglich, dass sie bei einem Spaziergang von einem Dach oder Balkon gerutscht oder gesprungen ist und sich dadurch selbst aufgespießt hat. Allerdings könne derzeit keine Ursache ausgeschlossen werden, so die Tierschützer in einer Aussendung.

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(rcp)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Van Helsing am 13.03.2018 13:30 Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich!!!

    Sollte dies durch einen Unfall passiert sein, so hatte der Kater unendliches Glück, sollte dies jedoch durch Tierquälerei passiert sein, so gehört der Tierquäler wie Jesus ans Kreuz.

  • Sascha am 13.03.2018 13:09 Report Diesen Beitrag melden

    Glück im Unglück

    Oh Gott, das arme Tier! Schön, dass man der Katze geholfen hat und sie so viel Glück hatte. Ich hoffe, es wird wieder und ein netter Dosenöffner findet sich :)

  • murksi am 13.03.2018 13:24 Report Diesen Beitrag melden

    UNGLAUBLICH

    Da hat der Kater echt Riesenglück gehabt und sämmtliche Schutzengel standen ihm bei....Gut ausgegangen,das freut mich!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • mitdenker am 13.03.2018 16:41 Report Diesen Beitrag melden

    unglaublich hart im nehmen

    Es ist immer wieder unglaublich und gleichzeitig schön zu erkennen wie zäh diese Zimmertiger eigentlich sind! Alles Gute und hoffentlich verbraucht er hinkünftig kein weiteres seiner jetzt noch 6 Leben!

  • Jürgen Sauckell am 13.03.2018 15:42 Report Diesen Beitrag melden

    tödlicher Ausgang

    Wie der Unfallhergang auch war, das tödliche Ende scheint dem Kater erspart zu bleiben - gut gemacht!

  • 1002Himmelszelt am 13.03.2018 15:03 Report Diesen Beitrag melden

    Tierquäler am Werk

    Eine Katze dreht sich im Fallen, zuerst Vorderteil, dann Hinterteil. Wäre sie somit von allein gefallen, müssten die Spieße von unten durch Bauch und Rücken gehen. Nein, jemand hat sie an den Beinen gehalten und seitlich mit Wucht auf die Spieße geworfen!

    • adama am 13.03.2018 16:24 Report Diesen Beitrag melden

      Sind Tierschützer für die Todesstrafe?

      Quatsch. Schauen sie mal bei YouTube nach verunglückten Katzensprüngen. Da sehen sie, dass auch Katzen abstürzen. Und wenn dann ein Gartenzaun im Weg ist...

    einklappen einklappen
  • Van Helsing am 13.03.2018 13:30 Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich!!!

    Sollte dies durch einen Unfall passiert sein, so hatte der Kater unendliches Glück, sollte dies jedoch durch Tierquälerei passiert sein, so gehört der Tierquäler wie Jesus ans Kreuz.

  • murksi am 13.03.2018 13:24 Report Diesen Beitrag melden

    UNGLAUBLICH

    Da hat der Kater echt Riesenglück gehabt und sämmtliche Schutzengel standen ihm bei....Gut ausgegangen,das freut mich!