Im offenen Meer

13. März 2019 19:10; Akt: 14.03.2019 07:07 Print

Kleine Krabbe verfängt sich im Plastikbecher

Derzeit geht ein Schnappschuss aus dem Ozean um die Welt. Darauf zu sehen: Eine Krabbe, die in einem Becher gefangen ist.

Dieses Foto geht derzeit viral. (Bild: zVg)

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Plastik trägt einen großen Teil zur Umweltverschmutzung bei. Besonders die Ozeane leiden unter dem Kunststoff. Alleine aus Europa gelangen jährlich 500.000 Tonnen Plastik in die Ozeane. Das sind 66.000 gefüllte Müllfahrzeuge. Derzeit schwimmen wohl 150 Millionen Tonnen Plastik in den Meeren. Ein Ende der Verschmutzung ist nicht in Sicht: Die Umweltorganisation Global 2000 geht davon aus, dass es 2050 mehr Plastik als Fische im Meer geben wird.

Tiere ersticken in Plastik

Derzeit wird mit einem Schnappschuss erneut auf das Problem aufmerksam gemacht. Greenpeace-Aktivisten waren in einer Meerenge auf den Philippinen unterwegs. Dabei machten sie Aufnahmen von den verschmutzten Stränden und dem zugemüllten Wasser. Dabei fotografierten sie auch eine Krabbe, die sich in einem Plastikbecher verfing.

Bei anderen Tieren kam jedoch jede Hilfe zu spät. Die Aktivisten entdeckten auf ihrer Reise unzählige Fische, Krebse und Vögel, die aufgrund des Plastiks erstickten. Lukas Meus, Meeresexperte bei Greenpeace in Österreich: "Es ist unglaublich, wie sehr faszinierende Regionen von dem Plastik-Wahnsinn bedroht werden. Die Meerestiere leiden, weil die mächtigen Konzernbosse auf Plastik nicht verzichten wollen. Greenpeace wird nicht locker lassen und sich weiterhin mit ganzer Kraft für die Meerestiere einsetzen."

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(slo)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Draufhauer am 13.03.2019 22:56 Report Diesen Beitrag melden

    Interessant

    Wie kommt soviel Plastik überhaupt in die Meere?

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  • Biologe am 14.03.2019 15:28 Report Diesen Beitrag melden

    Bitt mitdenken!

    Eine Krabbe unterwegs im offenen Meer? Die muss sich aber ganz schön verlaufen haben.

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  • Wm am 14.03.2019 09:54 Report Diesen Beitrag melden

    Wm

    Müllverbrennungsanlagen mit europäischen Filtersystemen wären die Lösung, jedoch müßte man da gegen die Gas/Kohleindustrie vorgehen. Allein die Einfachheit die Menschen ändern ihr Müllverhalten nicht somit wirds immer Müll geben, den könnte man statt Kohle und Gas verwerten. Statt MüllDeponieen könnte man dann Aschelager machen die niemals die Ausmaße von Deponien hätten. Sieht irgendjemand hier nen Nachteil, denn wenn man die Energieverlust fürs Recycling rechnet, rechnet sich Recycling nicht.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Biologe am 14.03.2019 15:28 Report Diesen Beitrag melden

    Bitt mitdenken!

    Eine Krabbe unterwegs im offenen Meer? Die muss sich aber ganz schön verlaufen haben.

    • Aus Kenner am 14.03.2019 15:32 Report Diesen Beitrag melden

      Stimmt

      Die wurde da sicher vom Fotografen reingesteckt , ist schließlich nicht ihr natürliche Lebensraum!

    • Matthias am 14.03.2019 16:23 Report Diesen Beitrag melden

      Nachdenken

      Bedeutet ja nicht, dass die Krabbe im offenen Meer in den Becher geraten ist. Vielleicht hat sich diese am Strand verfangen und wurde zusammen mit dem Becher abgetrieben. Jedenfalls Schade was die Menschheit damit der Umwelt und den anderen Lebewesen antut...

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  • Wm am 14.03.2019 09:54 Report Diesen Beitrag melden

    Wm

    Müllverbrennungsanlagen mit europäischen Filtersystemen wären die Lösung, jedoch müßte man da gegen die Gas/Kohleindustrie vorgehen. Allein die Einfachheit die Menschen ändern ihr Müllverhalten nicht somit wirds immer Müll geben, den könnte man statt Kohle und Gas verwerten. Statt MüllDeponieen könnte man dann Aschelager machen die niemals die Ausmaße von Deponien hätten. Sieht irgendjemand hier nen Nachteil, denn wenn man die Energieverlust fürs Recycling rechnet, rechnet sich Recycling nicht.

  • Kum bichjiu am 14.03.2019 08:10 Report Diesen Beitrag melden

    Mensh

    Der Mensh mus auf die natur ahten und nicht umgekehrt.

  • Draufhauer am 13.03.2019 22:56 Report Diesen Beitrag melden

    Interessant

    Wie kommt soviel Plastik überhaupt in die Meere?

    • Preibisch am 14.03.2019 01:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Draufhauer

      Wahrscheinlich haben diese irren das Tier noch selbst reingesetzt

    • franka am 14.03.2019 07:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Draufhauer

      Danke, das Frage ich mich jedesmal und ich habe bis jetzt keine Antwort bekommen

    • eb am 14.03.2019 09:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Draufhauer

      Von den Strände z b wo es liegen gelassen wird,von Schiffen wo der Mist ins Meer geworfen wird use

    • Kati am 14.03.2019 09:10 Report Diesen Beitrag melden

      @Draufhauer

      Viel Müll wird aus Europa exportiert (man kann also nicht einfach von Verschmutzung betroffenen Ländern alleine die Schuld geben). Umweltauflagen sind in vielen dieser Länder im Grunde nicht vorhanden. Über Flüsse geht dann vieles ins Meer (Wind, Regen und Überflutungen tragen den Müll zuerst in die Flüsse) Von den jährlich 78 Millionen Tonnen der weltweit gebrauchten Plastikverpackungen gelangen 32 Prozent unkontrolliert in die Umwelt, wie zum Beispiel in die Meere. Zudem gelangen auch Mikroplastikpartikel in Gewässer und die Ozeane.

    • silver. am 14.03.2019 09:50 Report Diesen Beitrag melden

      Der Europäer trennt brav den Müll...

      ...der wird von Großfirmen in die dritte Welt verkauft weil sich noch aller Art Nützliches und Verwertbares drin befindet, diese Staaten kippen dann den Rest in den Ozean. Und der mülltrennende Europäer wird dafür bestraft, in dem er ab 2020 ohne Plastiksackeln auskommen muss. Woraus die neuen Müllsäcke bestehen, will ich mir übrigens gerne ansehen...

    • Matthias am 14.03.2019 16:29 Report Diesen Beitrag melden

      Ohne Konsument - kein Plastik

      Es bringt nichts, sich die Schuld gegenseitig zuzuschieben und versuchen andere dafür verantwortlich zu machen. Jeder einzelne der Plastik nutzt trägt seinen Teil dazu bei.

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