Tier legt Cern lahm

30. April 2016 21:27; Akt: 09.05.2016 03:40 Print

Marder gegen größten Teilchenbeschleuniger: 1:0

Jeder Autobesitzer kennt sie, die Angst vor dem Marderbiss. Dass die knabberfreudigen Tierchen überall hinkommen, bewies ein besonders unternehmenslustiges Exemplar am Freitag. Tief unter der Erde legte es sich mit einem Kabel des größten Teilchenbeschleunigers der Welt an.

 (Bild: Fotolia)

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, in der Schweiz nonstop laufen sollen, um dunkle Materie nachzuweisen. 10.000 Wissenschaftler und Techniker aus 100 Staaten und hunderte Universitätslehrstühle und Forschungsinstitute kooperierten, um seinen Bau zu ermöglichen. Das Riesen-Gerät brauch einen 26,7 Kilometer langen Ringtunnel, um dort die Teilchen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen. 

Am Freitag war von einer Sekunde auf die andere plötzlich Schluss. Obwohl streng bewacht, hatte sich ein Steinmarder an die Maschine gewagt. Er legte sich mit einem 66-Kilovolt-Transformator an und sorgte für einen massiven Kurzschluss. 

Der Steinmarder bezahlte sein Abenteuer mit dem Leben. Der LHC wird voraussichtlich bis Mitte Mai funktionsunfähig sein. 
 


 

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