Ellwangen

15. Mai 2018 11:20; Akt: 15.05.2018 11:25 Print

Nach Asyl-Aufstand wurde Yussif O. abgeschoben

Nachdem rund 200 Männer die Abschiebung eines Flüchtlings in Ellwangen gewaltsam verhindert hatten, erfolgte nun die tatsächliche Abschiebung.

Der Mann wurde abgeschoben. (Bild: Reuters/Symbolbild)

Der Mann wurde abgeschoben. (Bild: Reuters/Symbolbild)

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Ein 23-Jähriger hätte vor zwei Wochen aus dem deutschen Ellwangen abgeschoben werden sollen, rund 200 Männer in einer Asylunterkunft verhinderten dies mit Gewalt und befreiten den Togoer Yussif O. aus dem Polizeigewahrsam. Die Beamten zogen sich daraufhin zurück.

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Drei Tage später stürmten Hunderte Beamte die Unterkunft, nahmen mehrere Personen fest und durchsuchten die Räumlichkeiten. Bei der Großrazzia wurde der gesuchte Togolese festgenommen. Er und 17 andere Bewohner der Unterkunft, die in Vergangenheit wiederholt als "Unruhestifter" aufgefallen seien, sollten in andere Unterkünfte verlegt werden. Yussif O. blieb allerdings in Abschiebehaft.

Noch in der Nacht auf Dienstag wurde O. um 5 Uhr vom Gefängnis in Pforzheim abgeholt und zum Flughafen Frankfurt gebracht, um 9.30 Uhr startete sein Abschiebeflug. Er wurde nach Italien gebracht, das Land, wo der Togoer erstmals europäischen Boden bei seiner Flucht betreten hatte.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kritischer Geist am 03.05.2018 12:30 Report Diesen Beitrag melden

    wenn ich ...

    Wenn ich mich gegen einen Polizeieinsatz stellen würde, hätte ich ganz schnell eine Anzeige wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt am Hals. Aber diese Zuwanderer wissen, dass man ihnen zuliebe die gelten Gesetze außer Kraft setzt. So war es ja schon beim Grenzübertritt, der ihnen eigentlich verboten gewesen wäre. So war es als man sie als "Flüchtlinge" bezeichnete, obwohl das weder der Definition der Genfer Flüchtlingskonvention noch sonst irgendeines Gesetzes entspricht. Und so wird es auch jetzt sein, weil diese 150 Illegalen SICHER NICHT angezeigt werden.

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  • Drakensang am 03.05.2018 12:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Asyl + Kosten

    Was diese Leute den Staat grundsätzlich kosten und dann noch mehr Kosten generieren durch verursachte Polizei Einsätze, Sprünge aus den Fenstern mit der Folge von Rettunseinsätzen und Spitalsaufenthalten bzw. Notverordnungen kosten irr viel Geld, was wir in D bzw. auch in A für wirklich nötiheres gebrauchen könnten. Diese Leute werden sich niemals oder nur sehr schlecht am Rande der Gesellschaft integrieren und sollten mit Schnellverfahren zurück in die Heimatländer geschoben werden. Solche "Asylwerber" geht es nicht um Asyl, sonst würden sie sich anders verhalten. Danke an "Mama Merkel" in D und Rot/Grüne in A!

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  • Dewey am 03.05.2018 12:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich bin erstaunt?!?!

    Nanu, wieso werden hier schon wieder willkürlich Atomwissenschaftler und Gehirnchirurgen abgeschoben?!?

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • watching you am 15.05.2018 17:23 Report Diesen Beitrag melden

    Hintertürl - Freunde warten hier...

    Hoffentlich kommt der beim Hintertürl (Faymann O-Ton: Seitentürl) nicht wieder rein bzw. zurück...

  • Dodo2340 am 15.05.2018 12:53 Report Diesen Beitrag melden

    Warum keine Abschiebung nach Togo?

    Und von Italien aus kommt er dann binnen weniger Tage nach Österreich. Wieso hat man den nicht gleich nach Togo abgeschoben? Dort herrscht kein Krieg. Und was ist mit dem randalierenden Untestützer-Pack?? Sind die hoffentlich auch schon auf dem Weg zum Flughafen??

  • Angelika. am 04.05.2018 17:18 Report Diesen Beitrag melden

    ...in die Hose gegangen!...

    ,,Liebe'' deutsche Polizei! Diese Amtshandlung ist leider ordentlich in die Hose gegangen! Ihr musstet ohne den Mann aus Togo, den ihr verhaften und mitnehmen wolltet, den Rückzug antreten, weil in etwa 150 Schwarzafrikaner etwas dagegen hatten! Die ganze Welt lacht über euch! Schon mal was von DD gehört? Nicht Donald Duck, sondern von Dialog und Deeskalation! Hat bei uns vor einigen Jahren bei den ,,Votivkirchen-Besetzern'' famos geklappt, fragt doch eure österr. Kollegen! Kein Blutvergießen, keine Gewalt, den Besetzern hat man Zugeständnisse gemacht. Ein Polizeieinsatz wie aus dem Lehrbuch!

    • Dodo2340 am 15.05.2018 12:54 Report Diesen Beitrag melden

      Kein Dialog

      Mit Kriminellen führt man keinen Dialog!

    • ehklar am 15.05.2018 15:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Angelika.

      In Bayern wäre die Polizei noch in derselben Nacht massiv aufgetreten! Habe ich aus guter Bayrischer Polizeiquelle!

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  • Kein Ausländerhasser am 04.05.2018 07:30 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Die aus einem Kriegsgebiet kommen und bei uns nicht straffällig werden und geworden sind sollte sollang der Krieg in diesem Land ist bleiben ürfen, und nicht kiegsflüchling wo Abschiebungsbescheid bekommen haben sollten wieder zurück in die alte Heimat abgeschoben werden!!!

  • Tori Popova am 04.05.2018 01:32 Report Diesen Beitrag melden

    Tori

    Ich bin auch vor 28 Jahren nach Österreich gekommen . Sie sein Gäste da und sie Missbrauchen die Gastfreundlichkeit ! Da gibt's nur einen Weg jeder der denn Polizei Einsatz behindert hat der muß auch weg !

    • Kein Ausländerhasser am 04.05.2018 07:10 Report Diesen Beitrag melden

      Herr

      Tori da hast du vollkommen Recht und das nennt man sich anpassen integrieren Wer das nicht kann muss wieder zurück in seine alte Heimat

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